WR für Norddach mit Verschattung

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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon a.ritter » 29.08.2012, 11:39

Lieber Elfaro, was genau hat die Südseite für eine Bedeutung für meine Anfrage bzgl. des Norddaches ?

Mich interessiert als Alternative für den SB3000TL-20 z.B. ein StecaGrid 300 oder 500 um Strings klein zu halten, um so der Mastenverschattung zu entgehen. Ja und jetzt sehe ich auch, dass ich nicht geschrieben habe, dass mich ausschließlich WR-Alternativen interessieren...

Die Module: 24xIBC MonoSol 195 DS und die Nordausrichtung DN30 mit einem Antennenmasten (keine Gauben, hätte ich sonst angegeben) gelten als vorgegeben.
Gruß
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon elfaro » 29.08.2012, 12:24

Bei deiner Dachkonstellation ist es günstiger Strings von beiden Dächern auf den WR zu verschalten, um die Verluste der starken UD auf dem Süddach und der 70%-Regelung auf dem Norddach zu minimieren. Nebenbei kann man dabei WR-Leistung sparen. Außerdem sind lange Strings besser geeignet gegen Verschattungen. Meine Fragen waren/sind nicht unnötig oder irrelevant, auch wenn dir das nicht bewusst ist.
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon a.ritter » 29.08.2012, 12:37

Guter Gedanke, aber die Südanlage ist von 2008.
Deshalb bekommt die Nordanlage einen separaten Einspeisezähler (ausserdem ist nur auf der Nordseite EV möglich).

"Außerdem sind lange Strings besser geeignet gegen Verschattungen."
Das ist interessant. Warum ?
Gruß
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon user4711 » 29.08.2012, 21:04

a.ritter hat geschrieben:"Außerdem sind lange Strings besser geeignet gegen Verschattungen."
Das ist interessant. Warum ?



Das kommt auf den WR an, das Schattenmanagement ist die reale Implementierung und ist nicht mit den theoretischen Wissen und Vorstellungen zu vergleichen.

Beim SMA OTGp wäre ich mir nicht sicher was besser ist.

Viele Grüße
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon Retrerni » 29.08.2012, 23:45

a.ritter hat geschrieben:"Außerdem sind lange Strings besser geeignet gegen Verschattungen."
Das ist interessant. Warum ?

Weil bei langen Strings die Spannung eines Moduls relativ zur String-Gesamtspannung kleiner ist, d.h. wenn der MPP-Tracker die Spannung um x % variiert, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß er dabei die komplette Modulspannung erwischt.

Ciao

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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon elfaro » 30.08.2012, 00:44

Anders gesagt: Der WR hat mehr Luft einzelne verschattete Module rauszukicken bis er an seine minimale Spannugnsgrenze gelangt.

Deine Nordanlage benötigt keinen separaten PV-Zähler mehr. Lediglich der Bezugszähler wird gegen einen 2-R-Zähler getauscht.

Finanziell lohnt es sich tatsächlich nicht, Nord- und Süddach gemeinsam an einen WR zu hängen. Komme da auf max. Verluste von 30 EUR jährlich - allerdings verschattungsfrei. Energiemengenmäßig wäre es schön gewesen den SB 4000TL-20 mit 2x8M(S)+1x11M(N) zu belegen und einen SB 3600TL-21 mit 1x10M(S)+1x13M(N). Kompromisshalber 2x9M(S)+1x11M(N) am SB 4000TL bzw. 1x8M(S)+1x13M(N) an einem SB 3000TL-21 mit o.g. Verlusten.

Bleibt bei deinen Modulen eben der SB 3000TL-21 mit 2x12M. Er hat Luft für Verschattungen bis auf ca. 4 Module runter. Alternativ wären 18 Stück der 60-Zeller mit ca. 240W an diesem WR denkbar. Hier ist dann Luft bis runter auf 5 Module.
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon a.ritter » 23.09.2012, 06:32

Danke für deine Erklärung zum Thema "Rauskicken von Modulen", elfaro. Des Sachverhalts war ich mir bisher nicht bewusst.
Wie genau bzw. wann hier der Tracker entsprechend Strom/Spannung so setzt, dass ein verschattetes Modul "rausfliegt" muss ich mir noch näher anschauen.

Dennoch steht die Anlage inzwischen und mangels Zeit und Modulauswahl des Solateurs ist jetzt folgendes entstanden und bedarf nun nachträglicher Optimierung (Ein zwei Module kann ich selbst auf einen anderen String hängen).

12xIBC Monosol 195DS = 2,34kwp (Nordausrichtung - Teilschatten bis 9 Uhr)
10xIBC Monosol 195DS = 1,95kwp (Nordausrichtung - Teilschatten bis 10:30 Uhr)
1xIBC Monosol 195DS = 0,195kwp (Nordausrichtung - Teilschatten ab 14 Uhr)
4xSuntech 190W= 0,76kwp (Südausrichtung, Fassade 90 Grad, keine Verschattung)
und das will nun bestmöglich an einen SB3000-TL21 mit eingeschaltetem OTGP angebracht werden,

Im Moment ist der 12er String an einem MPPT-Eingang und die 10+4 in Reihe am anderen Eingang. Das eine Modul ist nicht angeschlossen.

Alles sehr suboptimal, dafür ist der Schatten von dem Masten eliminiert.

Für Tipps wäre ich dankbar.
Gruß
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon sundevil » 23.09.2012, 09:44

Was für ein widler mix :shock:
a.ritter hat geschrieben:Alles sehr suboptimal, dafür ist der Schatten von dem Masten eliminiert.

Das ist noch sehr wohlwollend formuliert.

Ist der schon montiert?
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon a.ritter » 23.09.2012, 10:45

Alles bereits montiert.
Wilder Mix - ja. In der Stadt hat man keine freie Platzwahl, wenn alles andere bereits belegt ist.
Gruß
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Re: WR für Norddach mit Verschattung

Beitragvon Retrerni » 23.09.2012, 14:11

Also bei diesem Schatten und Ausrichtungswirrwar solltest Du einen anderen WR nehmen, den angedachten hast Du hoffentlich noch nicht gekauft.
Ein (auch noch teilverschattetes) Norddach und eine Süd-Fassade in einen String zu hängen halte ich für keine gute Idee.
Aus meiner Sicht wäre Deine Kleinteiligkeit hier doch ein idealer Fall für die von mir sonst selten Favorisierten Modulwechselrichter. Sprich alle Module mit DC-DC-Wandlerbox ausstatten (ob die nun Tigo oder Solaregde oder wie auch immer heißen dürfte eher zweitrangig sein) und dann mit einem effizienten WR ab damit ins Netz.

Ciao

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