Mit welcher Spannung speist ein Wechselrichter ein?

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Re: Mit welcher Spannung speist ein Wechselrichter ein?

Beitragvon superhaase » 05.07.2012, 09:49

Ja, ein Wechselrichter arbeitet als Stromquelle und versucht, Strom mit einer bestimmten Phasenlage einzuspeisen. Die daraus resultierende Spanung bestimmt das Netz.
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/de/weiden/superhaase/717/447
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Re: Mit welcher Spannung speist ein Wechselrichter ein?

Beitragvon Scootch » 05.07.2012, 11:05

Ich glaub Roncalli hat mich falsch verstanden, aber egal, bissle Spass und Ironie nach dem Lesemarathon musste mal sein, zudem das Thema ja durch ist, dann können die leicht sinnbefreiten Kommentare kommen :D
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Re: Mit welcher Spannung speist ein Wechselrichter ein?

Beitragvon baernibaer » 06.07.2012, 20:28

Roncalli hat geschrieben:... die Höhe der Spannung am Wechselrichterausgang...


Aufgrund der Angabe eines konstanten Netzimpedanzwinkels (klein psi) ist bei (Sma) Wechselrichtern zur Aufnahme/Abgabe der Ladungsträger ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ladungstr%C3%A4gerdichte ) wohl eine "GeneratorKennlinie einer drehenden RotorMasse" als Spannungsvorgabe (Leistungsfaktorauswirkung) anzunehmen (bei bereits eingependelter Netzsynchronisation?) ???

Spannungsausgang des WR am Netzeinspeisepunkt in Prozent, bezogen auf die anliegende Netzspannung ...
http://files.sma.de/dl/10040/BLINDLEIST ... 094210.pdf (Seite 11)

Ist es herstellerabhängig, ob das nötige Spannungsgefälle durch eine kleine Verschiebung der Phasenlage zwischen der Wechselrichterspannung und der Spannung am Einspeisepunkt entsteht, oder durch eine höhere Ausgangsspannung des Wechselrichters bei synchroner Phasenlage zur Netzspannung???
Was bewirkt dazu (graduell verschobene Spannungspeaks <-> Spannungsunterschied) jeweils eine hohe PV-Einspeiseleistung (im GW-Bereich) bei grenzwertiger Netzbelastung (Netzfrequenz, Netzspannung)???
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Re: Mit welcher Spannung speist ein Wechselrichter ein?

Beitragvon Armin63 » 12.09.2012, 18:30

Hallo Alle,

Alle technischen Fragen wurden ausführlich beantwortet. Das Ergebnis ist klar. Es konnte Konsens hergestellt werden.

Ich fand es hochspannend diesen Thread zu lesen. Daher vielen Dank an alle Mitschreiber!

1. Für die technisch-sachliche Aufklärung
2. Für die psychologischen Erkenntnisse, die sich gewinnen liesen.

Wiese's (Ich bitte vielmal um Entschuldigung, jede Intoleranz ist mir fern) Beiträge waren für mich ein Paradebeispiel. Er wollte nicht "verlieren". Tief im Innern glaubt er auch jetzt noch an seine "Theorie". Offensichtlich ist die einfache Erkenntnis, sich geirrt zu haben und das dann auch noch öffentlich zu artikulieren, sehr schwierig. Teilweise gab es auch noch andere Mitstreiter, die einen ähnlichen- gefährlichen- Diskussionsstil an den Tag gelegt haben (z.B. "basta"). Mit "gefährlich" meine ich eine mittelalterliche, inquisitionsnahe Dialektik (Diktionsnah). Nach dem Motto: Die Erde ist eine Scheibe und Schluss.

Dumm (Entschuldigung!), teilweise amüsant, sind dann Beiträge, wie von Darwin, der nach 13 Seiten erklärt, dass sich die Sonne um die Erde dreht und dass das nun mal so ist. Man muss doch nur in den Himmel schauen. "Gott sind wir alle blöd". Dumm deshalb, weil es einem so ein bisschen die Zeit beim Lesen stiehlt.Und schade, da es einige dieser Beiträge gibt, die in Wahrheit nur die Beantwortung der Frage hinauszögern.

Überraschend für mich war, das "Adminstratoren" und "Forumsinventar"-Poster auch "schlechte" Beiträge geliefert haben. Das ist bedenklich, da zumindest ich dazu neige, sehr aktive Mitglieder auch für "kompetent" (nicht böse gemeint) zu halten.


Was ich jedoch für sehr wichtig erachte ist, dass es alle Typen gibt, die sich an einer solchen Diskussion beteiligen. Denn ohne das käme die Wahrheit/Erkenntnis nie ans Licht. Vielleicht würden sich dann die wirklichen Kenner nicht herausgefordert fühlen und ihr Wissen nicht zur Verfügung stellen. Also ist es grundsätzlich gut, dass sich Alle einbringen.

Ich bedanke mich für die Hilfe und die interessanten Beiträge.

Ich gestehe bereits jetzt, dass alles was ich gesagt habe, falsch sein könnte.

Armin


PS

Noch eine Anektode zur Sache.

1. Als ich ganz jung war und in die Schule ging, hat man mir in Mathematik beigebracht, dass die Wurzel aus einer negativen Zahl Unsinn sei. Im Studium habe ich mich dann jahrelang mit diesem "Unsinn" herumgeschlagen.

2. Als ich jung war, habe ich vor meinem Studium der Elektrotechnik ein Praktikum bei der Post (heute Telekom) gemacht. Da habe ich unter anderem mal Messungen an einem Netzteil mit einem, für die damalige Zeit, sensationell hochohmigen Messgerät durchgeführt. Ich konnte an den beiden offenen Enden nix vernünftiges Messen. Ich war vollständig überzeugt, dass ich alles richtig gemacht hatte und ganz stolz darauf, das komplizierte Messgerät richtig eingestellt zu haben. Ich habe dann mal nachgefragt, was mit dem Messgerät los sei, da müsse doch was nicht stimmen. Und der ältere nette Kollege hat mal freundlich und herzlich gelacht und gesagt (Zitat): "Tja, wenn kein Strom fließt, dann kannst Du auch keine Spannung messen". Er hat mir einen 10kOhm Widerstand in die Hand gedrückt und ich habe verstanden.
Armin63
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