Roncalli hat geschrieben:Ich glaube wir reden aneinander vorbei, ich begreife nicht wie die Wechselrichter Leistung in das Netz bekommen. Der WR macht einen sinusförmigen Ausgangstrom der in Phase mit der 230 Netzspannung ist. Damit hab ich immer positive Wirkleistung. Habe ich aber Ausgansstrom-Wechselrichter mit der Netzspannung in Gegenphase ist die Wirkleistung immer negativ. Oder kann das gar nicht sein? Würde der Wechselrichter dann kaputt gehen?
Angenommen da sind keine PV-Modulle am Eingang sondern ein Gleichstrommoter, dann musst der ja auch funktionieren, nur wie sieht da die Phasenage aus, oder bin ich jetz total verwirrt
Die Phasenverschiebung zwischen positivem Spannungspeak und positivem Strompeak mit phi=
0° Wirkleistung=max positiv (Wirkfaktor = cos phi=1)
1° bis 89° (positive Wirkleistung, positive VerschiebungsBlindleistung -> induktiver Verbraucher, Asynchronmotor)
90° Wirkleistung=0 (ideale Induktivität=Spule)
91° bis 179° (negative Wirkleistung, positive VerschiebungsBlindleistung -> induktiver Erzeuger, Asynchrongenerator?)
180° Wirkleistung=max negativ (Wirkfaktor = cos phi=-1)
181° bis 269° (negative Wirkleistung, negative VerschiebungsBlindleistung -> kapazitiver Erzeuger, übererregter Synchrongenerator)
270° Wirkleistung=0 (idealer Kondensator)
271° bis 359° (positive Wirkleistung, negative VerschiebungsBlindleistung -> kapazitiver Verbraucher, Blindleistungskompensation während des Aufladens?)
Damit wäre der Nachahmungsbereich sich drehender Generatoren durch Wechselrichter im "Leerlauf" zu erklären, aber noch nicht am 50Hz-Netz (->Fließrichtung des Stroms)???