Alles über Photovoltaik Wechselrichter...
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von schenkpv » 19.03.2012, 19:41
Hallo Allerseits, ich bin auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob ich die Garantieverlängerung für unsere Wechselrichter (werden im April 5 Jahre alt) in Anspruch nehmen soll, auf euer Forum und schließlich auch auf diesen Thread gestoßen. Die Suche ist noch nicht beendet, dennoch möchte ich unsere bisherigen Erfahrungen hier mit einfließen lassen. Unsere Anlage hat eine Leistung von 33,6 kwp. Es sind 560 Kaneka K60 Dünnschichtmodule verbaut, die auf die WR von SMA wie folgt verteilt sind: 2 x SMC 6000A (5 Module x 24 Strings = 120 Module = 7200 Wp) 2 x SB 3000 (5 Module x 12 Strings = 60 Module = 3600 Wp) 4 x SB 2500 (5 Module x 10 Strings = 50 Module = 3000 Wp) Ich erinnere mich an diverse Fehlermeldungen im Sunny Boy Control in der Anfangszeit, kann jetzt allerdings nicht mehr genau sagen, was das genau war. Einen Ausfall und damit einen Austausch bzw. eine Reparatur hatten wir bisher bei keinem der WR  . Sollte ich Daten vergessen haben, die man zur Beurteilung noch braucht, bitte bescheid geben! Grüße Andi
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von rudis » 19.03.2012, 20:50
Ich würde nicht verlängern, denn: -WR werden immer besser (Wirkungsgrad) -WR werden immer billiger (da Einspeisevergütung sinkt) Für das eingesparte Geld kannst du dir bei Bedarf einen modernen Wechselrichter kaufen. Der hat dann auch 2-6% oder noch mehr Wirkungsgrad. Bei der Wahl der Wechselrichter mußt du aber auf den Typ achten (Trafo). Darüber braucht man sich aber erst kümmern, wenn es soweit ist. Auch wäre es zu dann zu empfehlen, mehrere kleine WR durch einen großen zu ersetzen. Erzähl doch mal was über deine Erfahrung mit den Kanekas? Ist ja eine relativ alte Dünnschichtanlage. Gabs Probleme? Wie haben sich die Jahreserträge entwickelt? Evtl. in einen extra Tread, würde sicher einige hier interessieren (incl. mich). 
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von b0012sm » 19.03.2012, 20:59
Hallo Rudis,
dann mußt aber die meisten Anlagen neu verstringen um ne gescheite Auslegung hinzubekommen.Wenn ich das richtig sehe? Und das kostet auch Geld
2 SMA Tripower kein Ausfall 6 Kaco Powador bei 5 keinen Ausfall und einer wurde jetzt das vierte mal getauscht(auf Garantie), werde für den einen nee Garantieverlängerung anstreben
Gruß Micha
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von rudis » 19.03.2012, 22:28
Wieso, alle Stings sind doch 5 Module lang. Ich kenne die räumliche Anordnung der WR und Ausrichtung der Module nicht, aber falls das alles auf ein Dach mit einer Ausrichtung wäre, könnte man die theoretisch alle Kabel zu einen WR führen und parallel schalten.
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von none » 20.03.2012, 09:12
Zunächst würde ich mich auch erstmals auf dem Markt umschauen, welche passenden,wirkungsgradstärkeren WR es gibt. Durch Mehrertrag kann sich so ein neuer WR über 10Jahren oft selber amortisieren.
Ansonsten hol Dir Angebote etc. was Garantieverlängerungen kosten. Und dann kannst`s einfach ausrechnen ob sich es lohnt oder nicht. Ist jetzt zwar absolut aus der Luft gegriffen, aber konservativ würde ich damit rechnen, dass innerhalb der ersten 10Jahren 30% der WR ausfallen.
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von none » 20.03.2012, 09:36
Hab Dir mal Preise direkt von SMA SMC 6000A // SB 3000 // SB 2500 Austauschgerät je: 600Euro // 300Euro // 300Euro Garantieverlängerung 230Euro // 180Euro // 165Euro Aktive auf 10Jahre je:
Ohne Gewähr
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von LordExcalibur » 20.03.2012, 10:47
Loooser hat geschrieben:Könnte man sich vorstellen, daß ein Wechslrichter der eher etwas überlastet ist kürzer lebt,als ein entsprechend eher unterbelasteter ?
FÜr "Standardelektronik" scheint das jedenfalls zu stimmen ?????
Das wird sicherlich so sein, vor allem dann, wenn die hohe Last mit schlechter Kühlung zusammenfällt.
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von elfaro » 20.03.2012, 13:57
Ich würde wohl auch nicht verlängern. Aktuelle Trafo-WR bringen 97% (Eltek Valere Theia-Serie) oder 96% (KACO Powador 18.0 TR), macht bei 33,6 kWp x 900 kWh/akWp x 0,4921 EUR/kWh x 3% (ggü. den SMA SB xx00) = 450 EUR/a. Ggü. dem SMA SMC 6000A wären es allerdings nur 150 EUR/a. Preislich liegst du derzeit bei ca. 8200 EUR (netto) für zwei KACO bzw. ca. 11800 EUR (netto) für sieben Eltek 4.4, wobei letztere gegenwärtig den Mehrpreis kaum einspielen können. Die SMA zu verlängern kostet 1600 EUR, sie zu ersetzen 3000 EUR.
Deine SMA zu ersetzen statt zu verlängern lohnt sich bereits bei deren Ausfall ab 7,5 Jahren nach Inbetriebnahme - heißt also die nächsten 2,5 Jahren würdest du ein höheres Risiko eingehen, danach fährst du günstiger. Fallen nun fünf (halbe Anlage) deiner schlechten SMA SB xx00 nach durchschnittlich 10 Jahren aus und du ersetzt sie durch einen effizienteren WR wie den KACO 18.0 TR, zahlst du 2600 EUR Aufpreis und hast durchschnittlich 220 EUR/a Mehrerlös, was sich nach 12 Jahren amortisiert hat. Aber Vorsicht, die festgetzte EEG-Vergütung läuft natürlich nur noch 10 Jahre. Allerdings kannst du ja ohne weiteres die veralteten SB xx00 von SMA ersetzen lassen für 300 EUR/Stück, diese bei eBay für derzeit wohl machbare 600 EUR anbieten und den KACO bei dir installieren. Bringt dir in dem Fall 1500 EUR und die Investition in den KACO ist nach 5 Jahren durch.
Bei den effizienteren SMC 6000A und einem Minderertrag von 75 EUR/a geht diese Rechnung nicht auf, so dass du diese (gegenwärtig) wohl weiter betreiben solltest. Bedenken musst du, dass du wegen der Phasenschieflast immer noch einen SB xx00 zusätzlich laufen lassen musst bzw. evtl einen effizienteren kleinen WR wie den Theia von Eltek. Die Beispielrechnung mit den SB xx00 zeigt aber, dass bei älteren Geräte wegen des Fortschritts im WG Mehrertrag möglich ist, die Ersatzkosten von SMA geringer werden und neue WR ebenfalls preiswerter werden. Daher muss man in drei bis fünf Jahren noch mal schauen, wie die Lage sich darstellt und ob die SMC nicht auch ersetzt werden könnten.
Unterm Strich würde ich an deiner Stelle nicht verlängern, sondern die nächsten 2,5 Jahre auf Risiko setzen - ich bezweifele, dass in diesem Zeitraum alle WR ausfallen. Wenn der erste dann kaputt geht, schauen welche gute und günstige Alternative es gibt. Derzeit wäre das wahrscheinlich der KACO 18.0 TR, wobei du die dann ebenfalls zu ersetzenden kleineren SB xx00 als Reserve zurücklegen kannst oder bei eBay für 300 EUR/Stück anzubieten versuchst.
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von einstein0 » 22.04.2012, 08:44
Mein Top Class 3000 wurde 1990 installiert und läuft heute noch zufriedenstellend. Doch kürzlich hatte ich ihn geöffnet und festgestellt, dass sich eine dicke Staubschicht auf dem horizontal liegenden Board abgesetzt hatte. Ich versuchte dann den gröbsten Dreck mal oral herauszupusten. Nun werde ich das servicefreundliche Gerät gelegentlich mit Pressluft entstauben. Gibt es allenfalls eine geeignetere Methode, Elektronikboards zu säubern? 
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von P.Voltologe » 22.04.2012, 10:34
Das kommt stark auf die Art der Vermutzung an. Für deine Zwecke ist Druckluft (gibt es auch sehr rein und ölfrei aus Dosen) die richtige Methode. Bei fetthaltigen Anhaftungen oder feuchtebedingten Korrosionserscheinungen muss man sicher etwas anders aus dem Chemikalienkasten kramen. Aber Tendenz ist, solange noch keine Störungen oder Aussetzer am Board selber bemerkbar sind, ist jede voreilige Reinigung auch ein möglicher Störfaktor, weil Schmutzpartikel oftmals nicht außerhalb des Gerätes landen sondern irgendwo anders, wo deren Einfluss nicht genau vorhersagbar ist. Sanierer, wie Belfor, haben so Geräte die gleichzeitig den Schmutz aufsaugen, direkt im Ablösungsvorgang. Also sowas wie Druckluftpistole und Staubsauger am gleichen Ort. Bei Lüftungszugängen ist es zunächst ohnehin besser erst zu saugen und ggf. dann noch mit Druckluft nach Außen zu arbeiten. Grüße
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