Alles über Photovoltaik Wechselrichter...
Moderator: Mod-Team
von Zentralschmiertechnik » 10.10.2011, 23:56
Retrerni hat geschrieben:ZST, kannst Du noch etwas zu Deinen WR/Anlagen sagen? Die SMAs verlieren anscheinend im Januar alle haushoch gegenüber dem Refu.
Januar und Februar kann man als Vergleich nicht heranziehen,denn erstens ist die Anlagenüberwachung noch bis Mitte Januar 2011 für die SMA's gestört gewesen,also keine Aufzeichnung (Schnittstelle RS 485 gestört aber Refu mit Schnittstelle RS 485 ging) Ab März 2011 kann man dann gut vergleichen,die SMA's kommen aber aufgrund der noch niedrigen Modultemperaturen im WG nicht über die 97,3 -97,4% hinaus. Die Spannungsverläufe bewegen sich konstant über 410 bis 450 Volt. Erst im Sommer -also ab Mai bis August- sind bei hohen Aussentemperaturen- Spannungsverläufe von ca. 380 Volt zu verzeichnen,was den WG dann auf etwa 97,5 bis 97,6% erhöht. Die SMC-TLs haben im Sommer aufgrund der Sortierung anscheinend tatsächlich einen leichten Vorsprung (2,4%, 2,0%, 1,0%). Nur im Februar war der Vorsprung bei 0... (im Janunar massiv im Minus, ist aber bei allen SMAs so).
Die SMA's haben jeden Monat einen Vorsprung gegenüber dem Refu,im Winter ist es schwer nachzuvollziehen,weil bei mir die Anlage unterschiedliche Mengen an Schnee abbekommen ,aufgrund von Verwirbelungen und anderen Umständen,dann kann es also sein,dass das erste Modulfeld mit 80 Modulen fast keinen Schnee mehr hat und das letzte Drittel mit dem Refu noch im Schnee versinkt. Eine bessere Vergleichbarkeit lässt sich dann analysieren ,wenn der Schnee weg ist ,ab März 2011. Der Vorsprung der SMA's zieht sich über das ganze Jahr hindurch ,angefangen mit über 2,5% bis zu 3,5% im Sommer gegenüber dem Refu,erst hier stellt man dann fest,dass die niedrigeren Spannungen der SMA im Sommer eine Erhöhung des WG um 0,2% bewirken. Eine 19er Modulbelegung wäre sicherlich besser gewesen  ,würde den Spannungsverlauf gleich mal um 23 Volt drücken. Demnach läuft Deine PHX-Anlage ja etwa 11% schlechter...  . Wobei wir hier genau genommen das eigentlich in einen eigenen Thread verpflanzen müssten. Ciao Retrerni
Nee Retrerni die 11% beziehen sich auf die andere FS Anlage ,die Nachteile im Bezug der Komponenten WR mit Trafo etwas mehr Verschattung und,und und schächere Modulleistung ,sowie bereits leichte Degradationserscheinungen. Auf Jahressicht gesehen,nimmt der Refu den SMA's ca. fast 1% ab,was dem besseren WG bzw. den besseren Spannungsverläufen geschuldet ist und er ist dreiphasig! Gruß ZST
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von Zentralschmiertechnik » 12.10.2011, 09:34
Zentralschmiertechnik hat geschrieben:
Auf Jahressicht gesehen,nimmt der Refu den SMA's ca. fast 1% ab,was dem besseren WG bzw. den besseren Spannungsverläufen geschuldet ist und er ist dreiphasig!
Gruß ZST
Kleiner Nachtrag ,damit es nicht zu sehr verwirrend ist: Der Refu ist in der Modulbelegung aufgrund der Vorsortierung mit ca. 3% Minderleistung gegenüber der SMA Belegung benachteiligt und um knapp 1% kann er die Minderleistung der Module kompensieren. Fazit: der WG liegt gut 0,5% bis 0,7% über den SMA's. Gruß ZST
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von Zentralschmiertechnik » 27.11.2011, 01:48
Wollte mich noch einmal bezüglich des WR Ausfalls des 7000er TL melden. Vor gut vier Wochen habe ich von SMA eine von mir angeforderte Fehlerbeschreibung-wie von Voltologe angedacht-angefordert bzw. auch bekommen. Kurz und knapp wurde mir mitgeteilt ,das der Ausfall durch ein inneres Spannungsteil ausgelöst worden ist. Mit dieser Aussage wollte ich mich nicht zufrieden geben und habe darauf hin genauere Detailierte Antworten von SMA verlangt,die mir gestern dann in einem Schreiben folgendermassen erläutert worden sind. :" SMA ist weder dazu aufgestellt noch verpflichtet,auf Anfrage Auskunft in der Form zu geben,die im Gutachterlichen Sinne verwendbar wäre,ebenso aus Gründen der Objektivität nicht dienlich." Wird also um einen Reparaturbericht seitens des Anlagenbetreibers gebeten,dann wird SMA nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund der Fehlerfeststellung und Reparatur auf modularer Ebene berichten. Genauere Gründe-welches Bauteil und aus welchem Grund der Ausfall erfolgte-stellt SMA nicht fest bzw. kann SMA nicht oder nur bedingt feststellen! Irgendwie ein stochern im Nebel ,man ist am Ende so schlau wie am Anfang Meine Meinung zu SMA habe ich ja bereits mehrmals bekannt gegeben und wird hier auch wieder bestätigt. Gruß ZST
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von P.Voltologe » 27.11.2011, 12:01
Bei SMA mag "das Stochern im Nebel" eventuell ja zutreffend sein, für dich ist es aber mehr das Laufen gegen eine unendlich elatische Gummiwand. Diese Antwort scheint sich ein Betriebswirtschaftler ausgedacht zu haben. ""SMA ist weder dazu aufgestellt noch verpflichtet..."" klingt schon etwas holperig und abgrenzend und das ohne besondere Not. Weil die Ausfallgründe sehr wohl intern - schon zur eigenen Risikominimierung - vermerkt werden, ist das "nicht aufgestellt" sicher tiefgestapelt. Es geht dir aber eindeutig besser als mir, weil ich habe diese Rückmeldung der Fehleranalyse ebenfalls in zwei Tauschfällen vom SMA-Service-Techniker auf seinem Einsatzbogen ausfüllen lassen (beim 2. Mal im September 2011 doppelt unterstrichen) und bislang habe ich keinerlei Rückäußerung. Da die Serviceeinsätze selbst immer äußerst stossfrei und zügig (auch kulant) abgewickelt wurden, bin ich damit schon zufrieden, nur die Rückinformation scheint als "Prozess" entweder nicht richtig eingestilt zu sein (z.B. falsche Priotität, keinen Verantwortlichen, niemand der dies kontrolliert) oder irgendwo verloren zu gehen. Also hier wäre dann Verbesserungpotenzial, den man (ich in diesem Fall) auch mitteilen kann. Hoffen wir mal auf die Lernwilligkeit von SMA. Da hier ja SMA auch mitliest, wäre du diesen Vorgängen, wie Repearatur- oder Fehlergründe dem bisherigen WR-Eigentümer auf Anfrage zurückgemeldet werden, eine Stellungnahme aus meiner Einschätzung gern gesehen. Vieleicht hilft dies ja auch die Unverständnis etwas zu mildern. Ein schönen verbleibenden 1. Advent.
Grüße
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von btfpm611 » 05.01.2012, 21:13
Hallo,
bin neu hier im Forum.. Kann mir jemand die ungefähre Lebenserwartung eines Danfoss ULX 5400i nennen?
MfG
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von P.Voltologe » 05.01.2012, 21:24
Willkommen im Forum und viel Spaß beim Stöbern. Meiner Meinung nach kann man keine WR-typbezogenen Lebens-/Nutzungsdauern seriös angeben. Die Betriebsbedingungen und der Installationsort haben nach meiner Einschätzung einen weit stärkeren Einfluss auf die Lebensdauer, als der bauartbedingter Aufbau, so das ich grob eine Spanne von 4-10 Jahren für den erfragten ULX-5400i veranschlage. Bei hohem Wärmeeinfluss > 30° (Umgebung und/oder fehlende Konvektion, geringe Abstände oder Anreihung) und/oder feuchter Umgebung sehe ich es eher am unteren Ende der Skala. Auch Fehlanpassungen zum Generatorfeld können auf Dauer Einfluss nehmen. Leider keine präzise Antwort, aber eine von mir so eingeschätzte Erfahrung. Grüße
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von rudis » 05.01.2012, 23:52
btfpm611 hat geschrieben:Hallo,
bin neu hier im Forum.. Kann mir jemand die ungefähre Lebenserwartung eines Danfoss ULX 5400i nennen?
MfG
Ich kenne jemanden, der diesen Wechselrichter (umgelabelt als Solarworld WR) hatte. Der WR ist in 5 Jahren 2 mal ausgefallen. Beim 1. mal war er noch in warmer Umgebung installiert, beim 2. mal aber im kühlen Keller. Diese WR scheint nicht der langlebigste zu sein. Hast du Probleme mit diesen? In dem Fall den ich kenne wurde er durch einen SMA Sunny Boy 5000TL ersetzt. Jetzt sind die Erträge auch ca. 4% besser! 
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von Paul Panzer » 06.01.2012, 00:00
btfpm611 hat geschrieben:Hallo,
bin neu hier im Forum.. Kann mir jemand die ungefähre Lebenserwartung eines Danfoss ULX 5400i nennen?
MfG
Aus eigener Erfahrung würde ich auf etwa 5 Jahre tippen. Von 5 Stk. in einer Anlage ging in 3 Jahren, jedes Jahr einer kaputt. Einmal nur die RS485-Schnittstelle. Würde dann bei 5 jahren jeder dran gewesen sein...
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von Elektro und Umwelt » 07.01.2012, 21:42
rudis hat geschrieben: Ich kenne jemanden, der diesen Wechselrichter (umgelabelt als Solarworld WR) hatte. Der WR ist in 5 Jahren 2 mal ausgefallen. Beim 1. mal war er noch in warmer Umgebung installiert, beim 2. mal aber im kühlen Keller. Diese WR scheint nicht der langlebigste zu sein. Hast du Probleme mit diesen? In dem Fall den ich kenne wurde er durch einen SMA Sunny Boy 5000TL ersetzt. Jetzt sind die Erträge auch ca. 4% besser! 
Das ist nun aber Unsinn! Aus diesem einem (Dir bekannten) Fall zu schließen Danfoss hätte mit dieser Serie Probleme ist ja wohl Quatsch. Wir haben auch einige dieser Geräte verbaut und bisher noch keinen einzigen ausgetauscht! Dafür aber schon diverse Solarmax, SMA! Aber auch das heisst nix! Gruß E&U
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von btfpm611 » 09.01.2012, 12:27
Besten Dank erstmal für die zahlreichen Antworten... Mir wurde nämlich eine Garantieverlängerung von 5 auf 10 Jahren vorgeschlagen, die ich jetzt im 1. Jahr abschließen könnte. Wobei mir mein Installateur gesagt habe, das die heutigen WR min. 10 Jahre und länger halten sollen.Daher meine Frage. Billig wird sie glaub ich nicht unbedingt sein.  Jetzt noch eine kleine Frage zu meiner Anlage am Rande: -die Anlage ist 4,8 kwp groß, -1 WR Danfoss -Anlage mit Eigenverbrauch (d.h. 1 Zweirichtungszähler und 1 Zähler, der nur den erzeugten Strom misst) Jetzt zur eigentlichen Frage, ich habe beobachtet, das der Zähler der den erzeugten Strom der PV-Anlage misst, drehte sich Rückwärts! Nach kurzem überlegen bin ich zu dem Entschluß gekommen, das es ja nur der WR in der Anlaufphase sein könnte.. liege ich da jetzt richtig? Ist das soweit in Ordnung oder liegt hier ein Klemmfehler vor? MfG
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