Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

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Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

Beitragvon fi98highlander » 13.07.2012, 11:20

Hallo,

für eine neu zu errichtende PV-Anlage stellt sich die Frage welcher Wechselrichter für unser Vorhaben wohl am besten geeignet ist.

Rahmenbedingungen:
- Die Anlage wird aus 48 Schott Solar Perform Mono 195 Modulen bestehen. (Nennspannung 36,5V)
- Es soll ein RSE eingesetzt werden, es wird also ein Datenlogger bzw. ein WR mit integriertem DL benötigt, der das unterstützt.

Mir wurden die WR Kostal Piko 10.1 und Kaco 10,0 TL3 (plus Solarlog 200) angeboten.

Dabei wurden bezüglich der String-Belegung beim Kostal wohl zwei Varianten in Frage kommen.
1. Drei Strings mit jeweils 16 Modulen
2. Zwei Strings mit jeweils 18 Modulen und ein String mit 12 Modulen. Der "kleine" String würde aus den Modulen bestehen, bei denen es eventuell zu einem Schattenwurf durch den Schornstein kommen könnte.

Der Kaco soll mit 16 Modulen je String betrieben werden.

Der Kaco inklusive Solarlog würde ca. 300 € (netto) mehr kosten. Lassen sich diese Mehrkosten durch den etwas besseren Wirkungsgrad des Kaco überhaupt wieder amortisieren?

Was ist Eure Meinung?
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Re: Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

Beitragvon Ralf Hofmann » 13.07.2012, 12:10

Hallo,

fi98highlander hat geschrieben:- Die Anlage wird aus 48 Schott Solar Perform Mono 195 Modulen bestehen. (Nennspannung 36,5V)


ich kann die nicht in der Datenbank finden. Sind`s diese hier?
http://www.photovoltaikforum.com/database.php?dir_id=1&archive_status=3&mode=display&id=42103

fi98highlander hat geschrieben:Mir wurden die WR Kostal Piko 10.1 und Kaco 10,0 TL3 (plus Solarlog 200) angeboten.


Ist schwer, sich da zu entscheiden.
Der Kaco hat den besseren Wirkungsgrad (bei der Spannungslage ein gutes Prozent besser), der Kostal braucht dafür keinen SolarLog für den RSE.

fi98highlander hat geschrieben:Dabei wurden bezüglich der String-Belegung beim Kostal wohl zwei Varianten in Frage kommen.
1. Drei Strings mit jeweils 16 Modulen
2. Zwei Strings mit jeweils 18 Modulen und ein String mit 12 Modulen. Der "kleine" String würde aus den Modulen bestehen, bei denen es eventuell zu einem Schattenwurf durch den Schornstein kommen könnte.


Die zweite Variante ist Schrott, weil der WR dann im kurzen String eine zu geringe Spannung hat (noch schlechterer Wirkungsgrad), wenn dann noch verschattet wird fällt der String komplett aus.

fi98highlander hat geschrieben:Der Kaco soll mit 16 Modulen je String betrieben werden.


Dabei unbedingt drauf achten, dass der String mit Schatten allein auf einem MPPT bleibt!

fi98highlander hat geschrieben:Der Kaco inklusive Solarlog würde ca. 300 € (netto) mehr kosten. Lassen sich diese Mehrkosten durch den etwas besseren Wirkungsgrad des Kaco überhaupt wieder amortisieren?


EUR 300,- ist nicht so viel, das würde ich nicht nur am Geld entscheiden.
Wenn die Bedienung bei einem besser ("smarter") ist oder wenn einer viel leiser ist würde ich das mit einplanen.
Ich glaube, der Kaco kann auch mit Verschattung besser umgehen.

Was sagen denn die Kostal und Kaco-Anwender aus ihrer Erfahrung dazu?
Meldet Euch mal!

Ich würde tendenziell den Kaco vorziehen.
MfG
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Re: Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

Beitragvon win_solar » 13.07.2012, 12:30

Hallo,
das ist keine Überlegung wert. Bei Wahl zwischen den Beiden natürlich nur der Kaco 10.0TL3 mit 3 Strings a 16.
Der verschattete String sollte einen eigenen Tracker erhalten. Mit der Kaco-Lösung erhältst auch mit Sicherheit einen besseren Datenlogger als der des Kostal...die 300€ würde ich gern ausgeben.
Die Kostal-Verstringung mit 2*18 und 1*12 ist klar, die beiden 18er arbeiten beim Kostal in einem guten Spannungsbereich, in dem er seinen nicht überragenden Wirkungsgrad erreicht, der 12er String wäre schlecht. (Ich würde auch hier mir 3 *16 verstringen)
Eine weitere Alternative wäre ein Sunways NT10000 mit 3 Trackern und ebenfalls 3 Strings a 16
Gruss Win
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Re: Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

Beitragvon fi98highlander » 13.07.2012, 12:53

Bei den Modulen sollte es sich um die folgenden Handeln:
database.php?dir_id=1&archive_status=3&mode=display&id=37274
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Re: Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

Beitragvon fi98highlander » 16.07.2012, 10:24

Wenn ich die Datenbätter des WR korrekt interpretiere, ist Kaco 10.0 TL3 für die geplante Anlage mit 48 Modulen mit je 195W unterdimensioniert (ca. 91% der maximalen Modulleistung).
Das Dach hat eine Neigung von ca.35 grad und eine Ausrichtung von -40 Grad (Suedost)

Ist diese Unterdimensionierung noch vertretbar oder müsste man schon den Kaco 12.0 nehmen?
Wäre der Kostal in diesem Fall dann mit 3x16 Modulen vielleicht doch die bessere Wahl?
Oder erreiche ich bei den Rahmenbeidnungen erst garnicht die Maximalleistung der Module?
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Re: Kostal Piko 10.1 vs. Kaco 10,0 TL3

Beitragvon win_solar » 16.07.2012, 12:38

Hallo,
die 9,36kWp sind noch akzeptabel für den Kaco 10.0TL3 = 9kVA*0,95 = 8,55kW,
allemal besser als der Kostal, der gern 18er Strings hätte.
Natürlich kann man auch den 12.0TL3 einsetzen, aber ich glaube nicht, dass er höhere Erträge bringt als sein kleinerer Bruder :!:
Gruss Win
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