Alles über Photovoltaik Wechselrichter...
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von krombaff » 30.01.2012, 12:23
Hallo, ich habe bereits mehrere Angebote geholt und bin auch nicht weiter. Bitte um den Rat...  Meine Anlage soll 4,77kWp erzeugen. Da wurden mir 2 verschiedene WR angeboten. 1. Kaco Powador 5300 (1 Phasig) oder 2. KOSTAL Piko 5,5 (3 Phasig)  Für welchen soll ich mich entscheiden oder welcher ist auch technisch auf dauer besser  Bitte um den Tipp  im voraus!
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von eggis » 30.01.2012, 12:58
Moin krombaff,
ich habe gegenüber beiden Typen vorbehalte, da sie nicht die effektivsten sind die derzeit erhältlich sind. Gebe doch mal Standort, Ausrichtung, Modulhersteller/-typ und eventuelle Verschattungen an.
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von krombaff » 30.01.2012, 22:41
Die Anlage soll aus 18 Modulen Typ Yingli Panda 265C-30b bestehen. Ausrichtung Süd "0" Dachneigung 38°, kein Schaten Standoer Bottrop Gruß
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von eggis » 31.01.2012, 08:33
krombaff hat geschrieben:Die Anlage soll aus 18 Modulen Typ Yingli Panda 265C-30b bestehen. Ausrichtung Süd "0" Dachneigung 38°, kein Schaten Standoer Bottrop Gruß
Dann würde ich einen Diehl 5300TL mit einem String zu 18 Modulen nehmen.
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von Retrerni » 31.01.2012, 20:59
Nunja, da würde ich nur einen Diehl Platinum 4800TL nehmen, alternativ ein Sunways NT5000.
Ciao
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von eggis » 01.02.2012, 11:04
Moin Retrerni,
wie sieht das bei den Diehl mit der Maximalleistung aus? Kann diese noch erreicht werden oder regelt er bei Nennleistung ab?
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von Zentralschmiertechnik » 01.02.2012, 22:38
eggis hat geschrieben:Moin Retrerni,
wie sieht das bei den Diehl mit der Maximalleistung aus? Kann diese noch erreicht werden oder regelt er bei Nennleistung ab?
Moin Eggis bzw. Threadstarter. Der 4800er TLD (neue Bezeichnung) verarbeitet die 4600 W auf der AC Seite komplett,kann sogar kurzzeitig darüber hinaus gehen,insofern ist die Auslegung-sofern die Spannungsverläufe einigermassen passen-mit knapp 5 kwp optimal. Ich habe ja seit November den 4800er TLD in unserer Sunpower Anlage mit 5,06 kwp integriert und finde den -wie auch Retrerni- als völlig ausreichend bei reiner Südanlage und 38° DN. Riesiger Vorteil des WR ist sein hoher WG ,der teilweise auf 97,9% kommt,erreichbar,wenn die Mpp Spannungen im unteren Bereich liegen. Die etwas höheren Mehrkosten sind hier gut angelegt und "Made in Germany" findet sich auch noch darin wieder  . Übrigens kostete der 4800er TLD im November 2011 ca. 1450€ für uns. Gruß ZST
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von Ginne » 02.02.2012, 21:18
Also ich würde den Kostal nehmen. Meine Begründung für den Kostal:
- 3 phasige Einspeisung.
- entspricht mit dem Preis ohne Zusatzgeräte der neuen VDE Vorschrift und dem neuen EEG 2012, das bedeutet, er kann (Wenn der Netzbetreiber mal soweit ist) Ferngesteuert abgeregelt werden. Man kann also 100% Einspeisen bis der Netzbetreiber technisch soweit wäre. Danach kann man sich ja einen Speicher für den Eigenverbrauch zulegen.
- Datenlogger on Bord ohne Aufpreis.
- Kostenlose online Überwachung auf der Kostal Hompage, mit E-Mail Fehlermeldung.
- Preisgünstige Tauschgeräte.
- Innhabergeführte Firma.
- Eine Firma, die noch ans Telefon geht. (Für mich als Solarteur sehr wichtig)
Wenn die Begründung kommt,das das Gerät einen schlechten Wirkungsgrad hat, dann frag mal, was ein Wirkungsgrad ist und wie er sich auf deine Anlage auswirkt.
Oberste Frage, wie Regeln die anderen Wechselrichter die EEG 2012 Vorschrift?
Speisen Sie nur 70% ein? Oder braucht man teure Zusatzgeräte wie SMA und andere?
Gruß
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von Retrerni » 02.02.2012, 23:39
Hm, welchen Vorteil hat für einen Anlagebetreiber einer eher kleineren Anlage eine dreiphasige Einspeisung? Aus meiner Sicht keine, nicht einmal für den Netzbetreiber. Datenlogger im WR wurde vom oben von mir genannten WR bei den Endgeräten eingeführt... Die Firma ist nicht nur Inhabergeführt sondern auch im Besitz der gleichnamigen Familie, eine besetzte Service-Hotline haben sie auch. Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet höhere Erträge beim Anlagenbetreiber in etwa in Höhe des Wirkungsgradunterschiedes (ebenfalls in %). Eine Fernsteuerung via Solarlog oder ähnlichem ist genauso möglich wie bei den Wettbewerbern, dafür Ertragsabstriche zu machen oder eine höhere Anfangsinvestition zu haben ist jetzt eine rein mathematische Frage. Aber ZST hatte ja eigentlich schon alles wichtige beantwortet... Für den Betreiber sind die Betriebsgeräusche natürlich auch wichtig, vielleicht kann ZST dazu auch noch was sagen (genauso wie die Wärmeentwicklung)...
Ciao
Retrerni
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von Zentralschmiertechnik » 03.02.2012, 00:08
Retrerni hat geschrieben:Aber ZST hatte ja eigentlich schon alles wichtige beantwortet... Für den Betreiber sind die Betriebsgeräusche natürlich auch wichtig, vielleicht kann ZST dazu auch noch was sagen (genauso wie die Wärmeentwicklung)...
Ciao
Retrerni
Ha, Betriebsgeräusche wo ???????????????????????????? Für die ,die es noch nicht so wissen,haben wir ca. 25 WR in Betrieb,beginnend mit Solarmax, SMA und Refu,sowie den Diehl 4800 TLD. Im November ist die Anlage in Betrieb gegangen und mein erster Gedanke war: " Der WR läuft gar nicht". Zwar ist die Last im November -aufgrund Sonnenstand usw.-noch nicht so hoch wie bald im Frühjahr/Sommer,allerdings lassen Einspeiseergebnisse von 0,7 kw/kwp schon Erkenntnisse zu,dass der Diehl im Moment bei 70% Leistung überhaupt kein Geräusch von sich gibt. Wenn ich das gewusst hätte,im Wohnzimmer wäre dann auch noch Platz gewesen  . Also Spass beiseite ,Geräuschentwicklung bei Diehl Fehlanzeige und Wärmeentwicklung gibt es bis jetzt auch nicht(was soll bei 97,7 % eigentlich noch in Wärme umgewandelt werden?). Zum oben genannten von Retrerni bedarf es keiner weiteren Erläuterung,verstehe sowieso nicht,auf einen wesentlich schwächeren WR zu setzen,deren WG fast 3% unter Soll liegt ,wer rechnen kann,ist klar im Vorteil  . Gruß ZST
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