Zweirichtungszähler

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Zweirichtungszähler

Beitragvon Kleinstromer » 05.07.2012, 18:35

Hallo!

bei den neuen mageren Einspeisetarifen muß man irgendwo sparen. Da ja jetzt bis 10 KWp (wird für die Grenze die Modulleistung oder die AC-Ausgangsleistung btrachtet?) der Eigenverbrauch vom Tisch ist, wäre doch eigentlich ein Einspeisezähler entbehrlich, wenn man den normalen Hauszähler gegen einen Zweirichtungszähler des NB tauscht - oder ist da ein Denkfehler drin? Wäre eine einfache und kostengünstige Installation, die den Mehraufwand für Datenlogger und den blöden Rundsteuerempfänger zumindest etwas kompensiert...

Gruß!

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Re: Zweirichtungszähler

Beitragvon elfaro » 05.07.2012, 19:12

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Re: Zweirichtungszähler

Beitragvon Kleinstromer » 05.07.2012, 19:46

Naja, so ganz schlau werde ich aus dem anderen Thread aber auch noch nicht. Die Frage, ob geeichter oder ungeeichter Zähler, ist nicht so spannend - ein echter Einspareffekt (besonders, wenn der Platz im alten Zählerschrank nicht reicht) ergibt sich nur bei Verzicht auf den Zähler. Und ob der WR als Zähler ausreicht, wurde von den Forumskollegen nur vermutet und ist angesichts der doch recht ungenauen Anzeigen der WRs argumentativ wohl nur vertretbar, wenn ich wenig (< 500 KWh / Jahr) Eigenverbrauch hätte

Falls es schon bekannte Fälle gibt, wo das Finanzamt für die Einnahmen-Überschußrechnung auf saubere Erfassung besteht, hätte sich das Thema ohnehin ganz schnell wieder erledigt (der Verzicht auf den Einspeisezähler hätte natürlich den Charme, das der Zusatzgewinn durch den Eigenverbrauch komplett und diskret unter den Tisch fällt.)

Hilfreich zu diesem Thema wären Fälle, wo sich NB bereits mit der Lösung "nur Zweirichtungszähler" einverstanden erklärt hätten. Auf eine Antwort der Clearingstelle könnte man wahrscheinlich lange warten - interessant wär´s aber schon. Darf man eigentlich als Privatperson die Clearingstelle fragen - und wie läuft solch ein Verfahren ab?

Gruß!

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Re: Zweirichtungszähler

Beitragvon dancer1958 » 06.07.2012, 13:21

Hallo Kleinstromer,

diese Problematik ergibt sich erst seit dem Wegfall der Vergütungen für den Direktverbrauch. Also ab dem 1.4.2012. Das Problem kann also frühestens mit der Bearbeitung der Einkommensteuererklärungen 2012, also in 2013, beim Finanzamt auftauchen.

kleiner Tipp: Die vom Finanzamt sind auch nicht blöd. Lohnt es sich für diese relativ geringen Beträge ein Risiko (Verfahren wegen Steuerhinterziehung) einzugehen. Auch wenn die eventuelle Strafe gering sein wird (Einstellung gegen Bußgeld) hat man dann zumindest einen "Knopf im Ohr".

Gruß
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Re: Zweirichtungszähler

Beitragvon elfaro » 06.07.2012, 21:37

Wenn man Bedenken hinsichtlich des FA wegen des WR-Zählwerks hat und keinen freien Zählerplatz, dann kann man genauso gut einen ungeeichten oder geeichten Hutschienenzähler installieren. Stand auch irgendwo im Thread...
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