zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundverso

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zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundverso

Beitragvon Grafing » 22.06.2012, 10:19

wir haben eine pv nur zur einspeisung. aufgeteilt in 27,3 /32,55/ 36,75/36,75. bei den beiden zählern für die 36,75 sind zweirichtungszähler montiert worden. von der eon. dann kam für diese beiden zähler der stromlieferungsvertrag für grundversorgung. Abschlagszahlungen waren nicht angegeben und wir haben das nicht weiter beachtet. jetzt kam aber für einen zähler die jahresabrechnung für die grundversorgung mit 0 kWh Verbrauch. Darf eon für einen Zweirichtungszähler der nachweislich nur zur Einspeisung dient eine grundversorgung berechnen? Hat jemand auch dieses Problem? Haben schon viel mit der eon telefoniert ( Vertrieb und Netz) kommt dabei aber nicht wirklich was raus.
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon jodl » 22.06.2012, 10:52

ja
grundsätzlich ist es so daß die Wechselrichter einen gewissen geringen Strombezug haben, z. B. nachts
der kann in der Praxis so gering sein daß der Zähler nicht anläuft, dann steht er nach einem Jahr noch bei 0,0
bei kleinen Anlagen kann ein Zähler ohne Rücklaufsperre eingebaut werden, ab einer bestimmten Anlagengröße wollen die Netzbetreiber eine Messung des Bezugsstroms
bei eon Bayern ist diese Größe 30 kW (bei dir wahrscheinlich 30 kW Wechselrichterleistung?)
gegen diesen Bezugsvertrag wirst du dich schlecht zur Wehr setzen können
theoretisch vielleicht, praktisch nicht
weil du wahrscheinlich niemanden finden wirst der wegen der paar Kröten einen Streit mit eon führen will (Anwalt)
es gibt die Möglichkeit daß die Kosten für den Bezug pauschal abgerechnet werden, darauf wird eon wohl nicht eingehen
du kannst aber auch dir einen anderen Stromanbieter für diese Abnahmestelle suchen
wobei das Interesse für die Lieferung von 0 kWh sicher auch riesig sein wird
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon Grafing » 22.06.2012, 14:35

ich hab heut mal mit dem telefoniert der uns die pv verkauft hat. und der hat erzählt dass eon einen tarif hatte für geringen verbrauch, den gibts jetzt nicht mehr. also muss man jetzt 55 € für 0 kWh zahlen. Das find ich nicht in Ordnung. Vor allem haben wir seit letzter Woche jetzt 4 Zweirichtungszähler. wegen der fernabschaltung.
ich hab auch mal eine anfrage an die bundesnetzagentur gestellt. mal schauen was die dazu sagen.
nehmen dass denn andere einfach so hin dass die grundversorgung hier berechnet wird?
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon jodl » 22.06.2012, 15:00

wie schon geschrieben, musst du ja nicht in der Grundversorgung bleiben
du kannst dir einen anderen Lieferanten suchen der günstiger ist
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon leztam » 08.07.2012, 18:01

Bin Neu im Forum, weil ich platze vor Wut gegen EON.
Speise auch nur ein und soll jetzt eine ab 1.6.12 um 94 % erhöhte Grundgebühr bezahlen. Die alten Rechnungen seit Juni 2010 habe ich bisher nicht gezahlt. Ich werde es darauf ankommen lassen, dass EON gegen mich einen Zahlungsbefehl loslassen muss, da der Außendienst den Zähler nicht abbauen oder stilllegen darf.
Dann werde ich einen Widerspruch einlegen und es auf eine Klage gegen mich ankommen lassen, der ich bei dem geringen Streitwert von ca. 70 € gelassen entgegen sehe.
Vermutlich wird ein Richter einsehen, dass man nicht zweimal Gebühren für eine Messeinrichtung nehmen kann. Vor dem Amtsgericht braucht man keinen Anwalt, sodass man sich mit seinem gesunden Menschenverstand verteidigen kann.

Wenn der Zweirichtungszähler kaputt ist oder die Eichfrist abläuft kann nur einmal dieser Zähler ersetzt werden. Warum dann an zwei Firmen zahlen?? (EON Avacon AG als Abnehmer meines Stromes mit einer jährlichen Grundgebühr für die Messeinrichtung von 14,20 € + UST und an EON Avacon Vertriebs GmbH als "Stromlieferant" mit einer Grundgebühr von 58,51€ +UST):

Seit mutig und zahlt nicht an die EON!! Es gibt auch noch die Clearingstelle.

Liebe Grüße
leztam
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon jomesch17 » 28.07.2012, 17:26

Hallo leztam .Ich habe mit meiner Anlage ,Inbetriebn. juni 2010 das gleiche Problem, Rechnung-Wiedersprüche-Mahnungen-Anwalt eingeschaltet.Zahlungstermin gerade abgelaufen ,werde nicht zahlen. Mfg.
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon Mr.10.000Volt » 28.07.2012, 19:09

In dieser Angelegenheit hatte ich im Herbst eine Anfrage an die Clearingstelle geschickt und im April folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX

ich komme zurück auf Ihre Anfrage zur Messung und Abrechnung nach dem EEG
2009.

Nach dem am 29. September 2011 abgeschlossenen Teilverfahren 2011/2/1 wurde
nun auch das Empfehlungsverfahren 2011/2/2 abgeschlossen. Die jetzt
vorliegende Empfehlung gibt unter anderem Antworten auf:

* Ihre Frage zum Erfordernis und zu den Kosten eines Zwei-Richtungs-Zählers
sowie dazu möglichen Alternativen bei ausschließlicher Volleinspeisung u.a.
in Abschnitt 3.3 und 3.5
* grundsätzliche Fragen der Zuständigkeit für die Messung nach § 7 Abs. 1 EEG
2009, für den Messstellenbetrieb sowie die damit verbundenen fachlichen
Anforderungen
* grundsätzliche Fragen der Kosten für die Messung und die Messeinrichtungen

Sie können die Empfehlung 2011/2/2 vom 30. März 2012 sowie alle weiteren
verfahrensrelevanten Dokumente unter:

http://www.clearingstelle-eeg.de/empfv/2011/2

herunterladen.

Sollte die vorliegende Empfehlung für Sie nicht zu einer Lösung führen, so
sind wir gerne bereit, in Ihrem konkreten Einzelfall weiter klärend tätig zu
werden. Hierzu weise ich Sie auf unsere Verfahrenserläuterungen zum
Einigungs- und Votumsverfahren unter

http://www.clearingstelle-eeg.de/verfahrenserlaeuterung

sowie auf die Erläuterungen zu unserem Auftrag unter

http://www.clearingstelle-eeg.de/auftrag

hin.

Ihre weiteren Fragen beantworten wir gern. Bitte geben Sie dabei das oben
genannte Zeichen an. Sie erleichtern uns damit die Zuordnung. Vernehmen wir
innerhalb der nächsten vier Wochen nichts von Ihnen, gehen wir davon aus,
dass Ihre Anfrage abschließend beantwortet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. iur. Martin Winkler
- Mitglied der Clearingstelle EEG -

*********************
Clearingstelle EEG
Charlottenstraße 65
10117 Berlin
Tel 030 2061416-0
Fax 030 2061416-79
Elektronischer Rundbrief: http://www.clearingstelle-eeg.de/rundbrief

RELAW - Gesellschaft für angewandtes Recht der Erneuerbaren Energien mbH
(Trägerin)
GF: Christine Kruczynski | AG Charlottenburg HRB 107788 B | USt-IdNr. DE
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon Mr.10.000Volt » 28.07.2012, 19:14

Zur Ergänzung: bei mir ging es damals um eine Biogasanlage für etwa 300kWh Jahresverbrauch war eine Rechnung von etwa 1.200 € aufgelaufen. Ich weigerte mich zu zahlen und kurz vor Eingang des Schreibens der Clearingstelle hatten wir uns auf eine Zahlung von 600 € geeinigt.

Nach Eingang des Schreibens hätte ich wohl garnicht gezahlt.....Gegner war RWE
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon Rincewind » 14.10.2012, 21:57

Hallo zusammen,

gibt's zu dem Thema hier zwischenzeitlich etwas Neues?

Mir hat man auch für eine 100 kW-Anlage (2010) einen Zweirichtungszähler aufgedrückt und für einen Verbrauch von ganzen 2 kWh/a zahle ich allein € 72,- Grundgebühr an den Grundversorger Süwag.

In der weiter oben im Thread erwähnten Empfehlung 1 der Clearingstelle heit es unter 3.3 (Punkt 53):

Auch bei PV-Installationen mit einer Gesamtleistung von mehr als 30 kW kann ein
vergleichbar geringfügiger, mit herkömmlicher Messtechnik nicht erfassbarer Anlagenbezugsstromverbrauch
vorliegen. Dies erfordert jedoch den Nachweis durch
die Anlagenbetreiberinnen und -betreiber, z. B. mittels geeigneter Herstellerunterlagen.

Ich denke mal, dass ein Verbrauch von 2 kWh/a als geringfügig anzusehen ist und nachgewiesen ist dieser
geringe Verbrauch ja auch.

Kann man hier darauf bestehen, dass der Zweirichtungszähler gegen einen ohne Rücklaufsperre getauscht wird?
Gibt's evtl. schon jemand, der das erreicht hat?

72 Euro pro Jahr scheint erstmal nicht viel, aber über 20 Jahre gerechnet macht das immerhin satte 1.440 Euro
weniger im Säckel.

Ach ja: Ist dieser geringe Bezugsstrom mit einer 50:1 Wandlermessung überhaupt hinreichend genau messbar?


Grüße, Rincewind
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Re: zweirichtungszähler nur einspeisung trotzdem wird grundv

Beitragvon Mr.10.000Volt » 14.10.2012, 22:18

RWE ist nicht so schnell. Derzeit gibt es keine Neuigkeiten.
Ich würde denen schriftlich mittelen, dass aufgrund des Clearingsrtellenschreibens keine Zahlung geleistet wird.
Ferner dürfte dein Strombezug weit unter der technisch Möglichen Messtoleranz liegen. Frag mal nach, ab welcher Abnahme eine eichfähige Messung erfolgt.
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