Hausanschluß, Einspeisezähler, TAB, Anschlussbedingungen, Netzbetreiber, etc.
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von Weidemann » 02.03.2011, 09:40
http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 100004726/demnach: Gerade bei den [elektronischen] Einspeisezählern sollten Anlagenbetreiber und Installateure darauf achten, den Richtigen zu verwenden, denn es gibt sie in zwei Varianten. Wenn auf dem Typenschild vermerkt ist „Registrierung wie Mode 2“, arbeitet er saldierend, also äquivalent zu den Ferrariszählern. Dies ist für Kunden, die Eigenverbrauch ihres Solarstroms abrechnen, vorteilhaft. Fehlt der Vermerk auf dem Typenschild indes, arbeitet der Zähler „phasenbezogen“, also nicht saldierend. .... Die Eigenverbrauchsabrechnung kann sich für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen dann auf bis zu ein Drittel des Möglichen reduzieren.
Nachfragen bei Herstellern zeigen, dass mittlerweile sowohl saldierende als auch nicht-saldierende Stromzähler auf dem Markt erhältlich sind. Aber: die Clearingstelle befasst sich damit. Vielleicht könnten die Eigenverbraucher ja mal posten, was auf ihrem Zähler steht? Die sicherere Lösung sind zwei Ferraris-Zähler mit Rücklaufsperre, "entgegengesetzt" in Reihe geschalten, denn da wird garantiert saldiert, allerdings braucht man zwei Zählerplätze. Und das EVU wird das wohl kaum erlauben, und selber darf man diesen Zähler ja nicht stellen, oder (so zumindest bei mir)? EDIT: "saldierend" kann verschiedene Einstellungen bezeichnen: Die heute verbauten Zweirichtungszähler sind saldierend (nämlich über die Phasen), aber gleichzeitig nicht saldierend (nämlich über die Zeit, das wäre nur bei einem Ferrariszähler ohne Rücklaufsperre der Fall, der sich mal vorwärts und dann wieder rückwärts dreht). Wenn also der VNB sagt, dass der Zähler "nicht saldierend" ist, muss man genauer nachfragen, ob der Zähler denn über die Phasen saldiert.
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von Atommafia » 02.03.2011, 21:03
Tach Weidemann hat geschrieben: Die sicherere Lösung sind zwei Ferraris-Zähler mit Rücklaufsperre, "entgegengesetzt" in Reihe geschalten, denn da wird garantiert saldiert, allerdings braucht man zwei Zählerplätze. Und das EVU wird das wohl kaum erlauben,
das mit zwei rücklaufgesperrten Ferraris-Zählern in Reihe war früher, vor dem EEG bzw bezahlbaren elektronischen Zählern,so üblich. Beim hiesigen Netzbetreiber +Meßstellenbetreiber gab es zB mit der Beschaffung von Zweirichtungswandlerzählern ein paar Verzögerungen und somit wurden halt zwei statische Wandlerzähler in Reihe geschaltet und fertig MfG
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von Weidemann » 02.03.2011, 22:02
aber ansonsten kann man nicht darauf bestehen, dass zwei Ferrariszähler eingebaut werden, sondern man muss den elektronischen Zähler nehmen?
und hast du einen Überblick, ob tatsächlich auch nicht-saldierende Zähler eingesetzt werden? Denn wenn man die Entscheidung den EVU überlässt, dann werden sich doch zumindest die großen Vier für nicht-saldierende Zähler entscheiden, weil dann mehr Strom über sie fließt statt "an ihnen vorbei" verbraucht wird, also tendenziell mehr Geld bei ihnen hängen bleibt?
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von Franz-F » 02.03.2011, 22:09
Hallo,
ich habe auch einen nicht saldierenden Zähler. Hatte die Frage schon mal gestellt, ist es nicht egal welcher Zähler, sofern man 3-phasig einspeist?
Gruß Franz
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von Ruparnovic » 02.03.2011, 22:34
Franz-F hat geschrieben:Hallo,
ich habe auch einen nicht saldierenden Zähler. Hatte die Frage schon mal gestellt, ist es nicht egal welcher Zähler, sofern man 3-phasig einspeist?
Gruß Franz
Nein, das ist nicht egal. Wenn du beispielsweise gleichmäßig auf jeder Phase 500 Watt einspeist. Aber gerade auf einer Phase die Waschmaschine und die Geschirrspülmaschine mit 2 kW rennt, bist du mit einem saldieren klar im Vorteil. Denn der zeigt dann 0,5 kW Bezug an. Wenn du einen nicht saldierenden verwendest, würde der 1,5 kW Bezug und 1 kW Lieferung anzeigen, was ja nicht so gewollt ist beim Eigenverbrauch.
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von XTerra » 03.03.2011, 07:21
Gibt es zur Eigenverbrauchsregelung auch Stromzähler die die HT und NT Zeiten erfassen, damit eine genaue Abrechung (des Anlagenbetreibers an Dritte in räumlicher Nähe) der gelieferten Strommenge in den HT und NT Zeiten erfolgen kann. Der Grund liegt darin, dass der NT Strom günstiger ist als der HT Strom.
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von Weissenborn im Gartetal » 13.03.2011, 22:11
Also, ich habe jetzt mal meinen Zähler angeschaut: Es ist der "nicht-saldierende" ohne "Mode2". Habe daraufhin mal meinen E.ON-Menschen antelefoniert, "mein eigenverbrauch wird zu niedrig angezeigt!" FEM ( Freundlicher E.ON Mitarbeiter) : "Wir hatten zum Jahresende nur noch nicht-saldierende, wir werden kurzfristig ein neues, saldierendes Modell kostenfrei installieren." Ich: Ohne bitten oder betteln? Einfach so? FEM: "Wir hätten uns eh noch bei Ihnen gemeldet" Ich: Na, das ist ja mal Kundernservice. Vielen Dank. Ergo: Kleiner Dienstweg, freundlich telefonieren. Klappt.
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von Weidemann » 14.03.2011, 10:50
Das sind gute Nachrichten! Dann darf man annehmen, dass EON (zumindest deines) grundsätzlich die saldierenden Zähler verbaut bzw. das versucht 
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von Sven_S » 14.03.2011, 23:56
Weidemann hat geschrieben:Aber: die Clearingstelle befasst sich damit.
Vielleicht könnten die Eigenverbraucher ja mal posten, was auf ihrem Zähler steht?
Also, wir sind Eigenverbraucher, nur kann ich nicht sagen, ob wir einen saldierenden, oder nicht saldierenden Zähler haben. Scheinbar ist es wohl bei unserem so Nachfragen bei Herstellern zeigen, dass mittlerweile sowohl saldierende als auch nicht-saldierende Stromzähler auf dem Markt erhältlich sind. Dabei ist es aber für den Verbraucher nicht immer einfach auseinander zu halten, welcher Zählertyp eingebaut ist.
Aber vieleicht kann ja einer der Experten hier im Forum, etwas aus der Anleitung heraus lesen, was dafür oder dagegen spricht, ob es ein saldierender Zähler ist, oder nicht. Zähler Typ ist: MT 173-D1A52-L21-M3K0M – elektronischer Zähler T – Dreiphasen-Dreisystemzähler 173 – Mehrtarif-Zähler mit z LCD, innerer Echtzeituhr und Messen der Maximalleistung D1 – Klemmenblock Imax 85 A zum Direktanschluss A5 – Wirkeenergiemessung, Genauigkeitsklasse A (nach EN 50470-3) bzw. 2 (nach IEC 62053-21) 2 – Messen in 2 Energieflussrichtungen L21 – 2 Impulsausgänge mit OPTOMOS-Relais, Schließkontakt (Option:Tarifausgänge) M3 – innere Schaltuhr mit einer Li-Batterie als Reserveversorgung K – Kommunikationskanal 0 – optische Schnittstelle nach IEC 62056-21 Danke Sven
Anlage 1Inbetriebnahme: 30.12.10 Anlageninfo: 42x Aleo-S18/230; 1x SMA SB-4000TL; 1x SMA SB-5000TL; 1x SolarLog 500BT Anlage 2Inbetriebnahme: 15.12.11 Anlageninfo: 54x Aleo-S18/230; 1xSunways NT12000; 1x SolarLog 500 W-Lan
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von wpst » 20.05.2011, 09:56
Wie ist das mit dem Zwei-Richtungs-Zähler bei Eigenverbrauch wenn man den Strom nicht vom örtlichen Energieversorger beziehen will?? Die Vergütung für die Einspeisung und den Eigenverbrauch muß ja der örtliche Energieversorger an mich zahlen. Wenn ich jetzt von einem anderen Stromanbieter (z.B. Flex-Strom oder andere) Strom beziehen will, dann will dieser ja nur Geld für den von mir aus dem Netz verbrauchten Strom. Mein Eigenverbrauch und das was ich in das Netz einspeise interessiert den neuen Stromanbieter nicht. Wo und wie wird der von mir aus dem Netz bezogene Strom abgelesen bzw. errechnet?? Muß das mein örtlicher Energieversorger machen und es dem anderen Strom -anbieter/-lieferanten mitteilen??
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