Als Referenz für diverse VNB-Versteher, die sich hier im Forum gerne beleidigt geben und auf Verständnis plädieren, möchte ich der Gemeinde den Fortgang des Dramas nicht vorenthalten.
wjr hat geschrieben:In der Hoffnung, daß nun die Phase der konstruktiven Zusammenarbeit beginnen kann...
Leider währt die Hoffnung nur kurz.
Juni lief Schlag auf Schlag - da brauchten wir ja auch keine Eon dazu:
- Grundstücksverhandlungen für 700 m Leitungsführung abschließen
- Finanzierung abschließen
- 450 m² Eternitdach auswechseln
- 220 m² Fassade anständern
- 90 kWp montieren
- EEG-Konforme Inbetriebnahme dokumentiert zum 27.6.2012
Knapp, aber gewonnen
Ein riesen

an alle Beteiligten.
Im Juli dann Kabel verlegen, parallel dazu Netzanschlussvertrag der EON.
Welch Wunder und lobenswert: Anfang August war sogar der Ortstrafo samt Anschlusskasten gewechselt, sprich der Netzausbau vollzogen. Für diesen Fall auch an die EON

- Ehre wem sie gebührt.
Freut Euch und seit guten Mutes, denn es könnte schlimmer kommen.
Und ich freute mich, und ich war guten Mutes, und es kam schlimmer:
Es hat dann erneut 8 Wochen gedauert, den angeblich einzigen Menschen in Nordbayern, der Wandlerzähler anklemmen kann / darf / will, in Bewegung zu setzen. Auch hier war wieder eine motivierende Schadensersatzdrohung erforderlich.
Blödes Spiel
Aber wenn's hilft: seit 10.10. 2012 dreht sich nun das Zählerrad.
Im November dann Schwarzer-Peter-Spiel zwischen Abrechnung/Vertrieb und Netzcenter.
Mit ausreichender Harnäckigkeit in diversen Warteschleifen und zunehmender Verwunderung über offensichtlich tatsächlich auf breiter Linie vorhandene organisatorsiche Unfähigkeit dann am 3. Dezember eine klare Aussage zu den Voraussetzungen für einen Zahlungsbeginn:
Kontonummer, USt-Daten, Registrierungsbestätigung - wird am selben Tag noch eingereicht.
31.1.13:
auf telefonische Rückfrage wollte der Herr erst pampig werden, weil ich ja noch nicht alle Daten geliefert hätte, mußte dann aber zugestehen, daß seit 3. 12. alles da wäre.
Seine Zusage: der Datensatz würde nun "kaufmännsich und technisch aufgebaut".
Ich glaube, wenn ich das meinen Dachdeckern und Solarmonteuren erzähle, geht denen angesichts solcher baulichen Anstrengungen nicht nur das Messer, sondern eine ganze Motorsäge in der Tasche auf....
5.2.13
Rückfrage von EON: er würde gerne etwas mehr zu der lehrstehenden Wohnung bei uns wissen....
na zum 10.10.12 sei doch bei uns ein Mieter ausgezogen
Wir konnten uns dann dahin gehend eingen, daß es sich bei dem ausgezogenen Mieter um eine neu angeschlossene Solaranlage handelt. Schien für ihn wohl fast das selbe zu sein.
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(Nur gut, daß es für meine wahre Muttersprache kein Tastaturlayout gibt)
Ende Februar dann das ersehnte "Begrüßungsschreiben" samt Bitte um 2x Einzugsermächtigung.
Sorry, liebe EON, aber Einzugsermächtigung gibts nur für vertrauenswürdige Unternehmen, die ihre Verwaltung im Griff haben.
Die Chance, das zu beweisen, gebe ich Euch weiterhin gerne.
Und dann glatt noch eine Mahnung wegen nicht bezahltem Rundsteuerempfänger.
Ja, geht's noch?
Habe mich erdreistet, die erbetenen Formulare vom Begrüßungsschreiben (mit den Infos vom 3. Dezember) um Fristsetzung und Androhung eines Mahnverfahrens zu ergänzen.
Es soll ja zum guten Ton im Geschäftsleben gehören, sich auf sein Gegenüber einzustellen.
Auch wenn es mir zunehmend lästig fällt.

Adressiert erst mal an den Vorstand und nur Kopie an das Kundencenter.
Nicht nur wegen der Ladungsfähigkeit der Adresse, sondern weil derartig breit angelegte Unfähigkeit / Unwilligkeit sicher nicht das Problem eines einzelnen Mitarbeiters, auch nicht einer Abteilung, sein kann.
Das ist Chefsache (sollte es zumindest sein).
Schau'mer mal...