Hallo
Ich komme bei einer Anlage gerade an meine persönliche Grenze und hoffe auf Hilfe aus diesem Forum. Ich habe den Auftrag die Anlage bis zum Trafo anzuschließen. Die Anlage an sich mit dem Anschluskonzept hat jemand anderes geplant und verkauft.
Es handelt sich um eine Anlage in der Größe um 500 kWp für die vom Kunden ein eigener Trafo beim Versorger (RWE) gekauft wurde.
Dieser Trafo dient aber auch als Versorgung für weitere Mietobjekte des Eigentümers.
Deshalb wird hier auch nicht auf der Mittelspannungsseite gemessen, sondern auf der Niederspannungsseite wo dann auch der NA-Schutz schalten würde.
Vorgabe vom Kunden sieht die PV-Anlage als Volleinspeisung vor.
Laienhaft ausgedrückt: Trafo, Mittelspannung vom Versorger auf der einen Seite und auf der Niederspannungsseite kommt eine Leitung Richtung Messung und Schalteinrichtung der PV-Anlage.
Eine weitere Leitung der Niederspannungsseite Trafo geht auf einen weiteren Schrank mit mehreren Zählerplätzen für die Mietobjekte.
Nun meine Probleme:
Der Versorger redet davon das die nötigen Schutz-Wandler für den Trafo bei zu stellen sind.
Da wir hier nicht messen, verstehe ich dies als das Bauteil das für die Auslösung NA-Schutz notwendig ist. Wo bekomme ich darüber genauere Infos her und kann ich diese beziehen.
Eigentlich habe ich vom Zulieferer einen NSHV bestellt, in der mit dem Ziehl Überwachungsgerät 1001 und zwei Lasttrennschalter der NA-Schutz realisiert werden soll.
Wie ich aber was im Trafo einbauen muss, bleibt mir ein Rätsel.
Für mich auch nicht zu verstehen: Der Kunde wäre mit seinem eigenen Trafo nun doch Mittelspannungskunde beim Versorger.
Was für Möglichkeiten ergeben sich somit für ihn ?
Wäre es da auch nicht sinnvoll ein anderes Messkonzept zu realisieren ? Bei jetziger Planung bekommt er für das was die Anlage einspeist Geld und seine Mieter zahlen ihren Verbrauch an den Versorger. Da muss es doch etwas sinnvolleres geben.
Bei der meist kompetenten Hilfe hier im Forum hoffe ich Antworten.
Wo sonst wenn nicht hier.






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