SWM - Inbetriebsetzung kleine 3,5kW Anlage - Probleme

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SWM - Inbetriebsetzung kleine 3,5kW Anlage - Probleme

Beitragvon bellamuc » 24.06.2009, 14:44

Hallo zusammen,

habe heute, 16(!) Tage nach EInreichung der Inbebtriebsetzungsanzeige des Elektrikers und 18 Tage nachdem die erste Kilowattstunde ins öffentliche Netz gespeist wurde nach mehreren Anrufen und Faxen bei den Stadtwerken München endlich einen Ansprechpartner erhalten.
Der teilt mir nun mit, dass ich erst mal ein Angebot bekomme, das ich dann zurücksenden soll. Dieses dient nur der Form und der Betrag muss von mir nicht beglichen werden. Es kann ab heute bis zu 2 Wochen dauern bis ich dieses ominöse Angebot erhalte.
Interessant ist, daß man mir letzte Woche noch sagte, die eingereichten Unterlagen vom Elektriker sind vollständig und die Inbetriebsetzung kann erfolgen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, insbesondere mit den Stadtwerken München?

Die 2te Hiobsbotschaft war, dass der installierte Zähler ungeeignet sei. Der Elektriker hat einen Drehstromzähler installiert, den er einphasig angeschlossen hat. Der Drehstromzähler war noch in meinem Besitz und ist geeicht, so dass wir beide kein Problem darin sahen.
Der Herr von den Stadtwerken München meint aber, ich müsste einen Wechselstromzähler besorgen und verbauen lassen und das entsprechende Formular nochmals einreichen.
Was ist Eure Meinung diesbezüglich? Ein Drehstromzähler kann doch auch einphasig betrieben werden!? Was spricht dagegen?

DANKE.
bellamuc
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Beitragvon olliausbs » 24.06.2009, 14:53

Hallo Bellamuc,

ich glaube, die mögen Dich nicht...

Aber ist ja zum Glück kein Beinbruch, da die Anlage in Betrieb ist. Bei uns ist es jedenfalls üblich, daß auch rückwirkend ab der ersten kWh vergütet wird.

Alles Gute,
Olli
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Beitragvon bellamuc » 24.06.2009, 14:56

Hallo Oli,

gestern habe ich die Frage gestellt, was denn nun mit den eingespeisten Kilowatt passiert, bzw ob die mir denn vergütet werden. Dann hiess es, das geht erst ab Inbetriebnahme aber man könne ggf. mit dem Mann reden, der Vor-Ort kommt. Das war aber nun just der der nun auch einen neuen Zähler fordert.

Ich befürchte, dass dann wohl keine Rückvergütung in Frage kommt. Es sind immerhin schon über 100€.

Hat jemand eigene Erfahrungen gemacht bzgl. Rückvergütung?

Danke.
bellamuc
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Beitragvon Paosolar » 24.06.2009, 15:58

bellamuc hat geschrieben:Hat jemand eigene Erfahrungen gemacht bzgl. Rückvergütung?


Hallo bellamuc,

hatte mit den Leuten der Stadtwerke am Anfang auch so meine kleinen Probleme. Die Abnahme der Anlage dauerte damals bei mir auch so um die 14 Tage und sie wollten die bis dahin eingespeiste Leistung nicht zahlen. Habe dann aber mit deren Kaufleuten doch noch eine Rückvergütung ausgehandelt.
Hatte allerdings den Vorteil, dass ich die Anlage damals auch über die Stadtwerke bezogen habe.

Gruß
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Beitragvon forbes369 » 24.06.2009, 20:53

Hallo bellamuc ,
betrifft das Perlgrasweg?

mfg
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Re: SWM - Inbetriebsetzung kleine 3,5kW Anlage - Probleme

Beitragvon Atommafia » 24.06.2009, 21:11

Tach
bellamuc hat geschrieben:Die 2te Hiobsbotschaft war, dass der installierte Zähler ungeeignet sei. Der Elektriker hat einen Drehstromzähler installiert, den er einphasig angeschlossen hat. Der Drehstromzähler war noch in meinem Besitz und ist geeicht, so dass wir beide kein Problem darin sahen.


Drehstromzähler die einphasig angeschlossen werden brauchen vom
Eichrecht betrachtet eine zusätzliche Zulassung etc

Daher hat das EVU korrekterweise gezickt, der Elektriker sollte mal seine
Wissensdatenbank aktualisieren


MfG
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Beitragvon solala1 » 24.06.2009, 22:01

Hallo bellamuc,

ich lese hier fast meine eigene Story. Punkt 1, der Netzanschlussvertrag. Den habe ich am selben Tag noch bezahlt und ausgefüllt/unterschrieben zurückgeschickt, kostet ca, 130 Euro.

Auch mein Elektriker hat einen Drehstromzähler eingebaut. Den muss er jetzt austauschen gegen einen Wechselstromzähler mit Rücklaufsperre. Desweiteren braucht der Zähler auch eine beglaubigte Eichbescheinigung, kostet ca. 13 Euro, muss der Elektriker besorgen... Die SWM mögen es nicht, wenn die Betreiber eigene Zähler einbauen...

Bin mit dem Thema auch noch nicht durch. Inbetriebnahme vermutlich nächste Woche...

Schönen Gruß, solala1
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Beitragvon bellamuc » 25.06.2009, 09:17

Hallo zusammen,

das Angebot kam heute schon an. Sieht so aus, als ob nun doch alles ins Rollen kommt. Werde ich unterschreiben und heute persönlich bei der SWM einwerfen.

Bin mal gespannt ob es weitere Stolpersteine gibt.

@solala1: bei mir sind es gut 140€ die auf dem Angebot stehen. Die soll ich ja aber explizit nicht überweisen sondern auf die richtige Abrechnung warten.
Von Rücklaufsperre hat mir niemand was gesagt, aber ich hörte schon davon, was mir dann immer als Schikane der EVU dargestellt wurde.

Danke soweit.
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Beitragvon solala1 » 25.06.2009, 10:11

Hallo bellamuc,

bei mir hieß es, das der Schrieb keine Rechnung darstellt, aber überwiesen werden muss trotzdem, sonst verzögert sich das ganze wieder. Schau lieber nochmal nach. Waren bei mir auch 40 Euro. Rechnung habe ich mittlerweile auch erhalten.
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Beitragvon thamuro » 25.06.2009, 17:49

Hallo,

habe vor drei Jahren ähnliche Erfahrungen gemacht.
Verzögerungen beim Anschlusstermin, eigener Zähler unerwünscht und wegen Vertragsverweigerung wurde mit Rechtsabteilung gedroht. Hab ihn trotzdem nicht unterschrieben. Die Inbetriebnahme hat damals 60€ gekostet und ich habe eine Rechnung dafür bekommen.

Seitdem der Inbetriebnahme läuft aber alles einwandfrei und es gibt keinen Grund mehr zu meckern.

Grüße,
thamuro
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