Hausanschluß, Einspeisezähler, TAB, Anschlussbedingungen, Netzbetreiber, etc.
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von Atommafia » 06.07.2008, 16:06
Tach
Elektron hat geschrieben:klaus1201 hat geschrieben:Nur gibt's so einen Zähler überhaupt schon ?
Der Zähler von Actaris ACE6000 DC3ist ein Zähler der Wirk- und Blindenergie in allen 4 Quadranten misst.
bei kleinen PV-Anlagen im Haushaltsbereich wird der ACE3000 MC3
in 2-Richtungsaufführung ausreichen.
MfG
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von klaus1201 » 06.07.2008, 17:08
Danke fuer die Infos !
Mit dem ACE3000 MC3 scheint es technisch einfach machbar zu sein.
Die normalen Wechselrichter laufen auf einer Phase, d.h. ich müßte mir dann noch die wichtigsten tagesverbraucher auf diese Phase legen (ohne diese zu überlasten).
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von gelig » 09.07.2008, 09:33
klaus1201 hat geschrieben: Ich bin mir ziemlich sicher das der Strompreis die nächsten Jahre noch heftig steigen wird, d.h. mit dem Eigenverbrauch würd sich die Anlage viel besser lohnen, mit dem guten Gefühl die Wäsche gerade mit selbst erzeugtem Strom zu waschen
Nur mal so zu deinem Guten Gefühl.
Wenn deine Anlage bei Sonnenschein Strom einspeist und du gerade deine Wäsche wäscht verbrauchst du natürlich auch deinen erzeugten Solarstrom. Dieser hat den kürzesten Weg bis zu deinem Einsepisezähler.
Es ist also nicht so, dass du Srom einspeist und selbst zur gleichen Zeit nur Atomstrom beziehst.
Der einzige Unterschied ist die Abrechnung.
Ich denke mal, dass das EEG abgeändert werden soll, damit das Verbrauchsverhalten der Sonneneinstrahlung angepasst wird.
Wenn deine Anlage viel Leistung bringt sollst du viel verbrauchen, wenn sie wenig bringt am besten auch wenig verbrauchen.
Du kannst ja deinem Nachbarn auch noch einen Stromanschluss hinlegen und ihm Strom unter der Hand verkaufen  Damit verdienst du dann noch Geld.
MfG
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von biolorenz007 » 31.07.2008, 14:52
Bedeutet das, dass ich in den nächsten ca. 20? Jahren für den von mir selbst produzierten und selbst verbrauchten Strom immer 25,1 ct pro kwh bekomme?
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von klaus1201 » 31.07.2008, 18:12
biolorenz007 hat geschrieben:Bedeutet das, dass ich in den nächsten ca. 20? Jahren für den von mir selbst produzierten und selbst verbrauchten Strom immer 25,1 ct pro kwh bekomme?
So hab ich es als Laie jedenfalls verstanden, d.h. wenn der eingekaufte Strom irgendwann 30ct kosten sollte dann spar ich mir diese 30cent und bekomm zusätzlich noch die 25.01 Cent/kwh. d.h wär lukrativer als für 46cent den Strom zu verkaufen.
Mir ist noch unkklar ob dieser Vorteil irgendwie versteurt werden muss, also nicht nur die 25.1ct sondern auch noch den Preis den der Strom im Einkauf kosten würde....
Ich werd mir sowieso heuer keine Anlage mehr montieren da bei den momanten Preisen sich die Sache für mich nicht finanziell lohnt (komme nur auf 2.5%/Jahr bei 20Jahren Betriebsdauer).
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von Kollektor » 31.07.2008, 19:07
http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?t=16353
Dort habe ich geschrieben:
Kollektor hat geschrieben:Soweit ich das verstanden habe, wird nur der tatsächlich verbrauchte Solarstrom mit 25 Ct/kWh vergütet aber nicht das was ins Netz eingespeist wird.
Bei meiner 8 kWp-Anlage speise ich mittags ca 6500 kW ein die ich wohl kaum selbst verbrauchen kann. Mit ca 9000 kWh jährlich erzeugtem Solarstrom und ca 3500 kWh Verbrauch brauche ich nicht weiterrechnen, sowas lohnt sich für Privathaushalte niemals. Bei Industriehallen mit hohem mittäglichem Stromverbrauch kann es anders aussehen.
Insofern ist die Diskussion wohl irrelevant, die Vergütungsregelung 2008 ist für Private klar besser. Nur die Spekulation auf drastisch sinkende Modulpreise in 2009 ist in meinen Augen für eine Entscheidung 2008/2009 relevant, nicht aber das neue EEG.
und stehe immer noch dazu.
Sonnige Grüße
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von klaus1201 » 31.07.2008, 19:20
Kollektor hat geschrieben:http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?t=16353 Dort habe ich geschrieben: Kollektor hat geschrieben:Soweit ich das verstanden habe, wird nur der tatsächlich verbrauchte Solarstrom mit 25 Ct/kWh vergütet aber nicht das was ins Netz eingespeist wird.
Bei meiner 8 kWp-Anlage speise ich mittags ca 6500 kW ein die ich wohl kaum selbst verbrauchen kann. Mit ca 9000 kWh jährlich erzeugtem Solarstrom und ca 3500 kWh Verbrauch brauche ich nicht weiterrechnen, sowas lohnt sich für Privathaushalte niemals. Bei Industriehallen mit hohem mittäglichem Stromverbrauch kann es anders aussehen.
Insofern ist die Diskussion wohl irrelevant, die Vergütungsregelung 2008 ist für Private klar besser. Nur die Spekulation auf drastisch sinkende Modulpreise in 2009 ist in meinen Augen für eine Entscheidung 2008/2009 relevant, nicht aber das neue EEG.
und stehe immer noch dazu.
Ich versteht die Sache so dass man für den selbst verbrauchten Strom die 25.01ct bekommt und für den verkauften dann die 43.01cent. d.h. es ist kein entweder/oder (korriegiert mich bitte wenn's wirkklich anders ist).
Beispiel Stromverbrauch 2500kwh/Jahr - Stromerzeugung 4000kwh.
1000kwh selbst erzeugten Strom verbrauchen (Nachts scheint keine Sonne  )
1000kwh selbst verbrauchten Strom - Vergütung 25.01cent/kwh
1500kwh einkaufen bei EVU zu derzeit 18cent/kwh
3000kwh an EVU fuer 43.01cent/kwh verkaufen.
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von Kollektor » 31.07.2008, 19:32
klaus1201 hat geschrieben:Ich versteht die Sache so dass man für den selbst verbrauchten Strom die 25.01ct bekommt und für den verkauften dann die 43.01cent. d.h. es ist kein entweder/oder (korriegiert mich bitte wenn's wirkklich anders ist). Beispiel Stromverbrauch 2500kwh/Jahr - Stromerzeugung 4000kwh. 1000kwh selbst erzeugten Strom verbrauchen (Nachts scheint keine Sonne  ) 1000kwh selbst verbrauchten Strom - Vergütung 25.01cent/kwh 1500kwh einkaufen bei EVU zu derzeit 18cent/kwh 3000kwh an EVU fuer 43.01cent/kwh verkaufen.
Du verstehst es schon richtig
Nur darf man den Anteil des selbstverbrauchten Stromes nicht überschätzen, was hier zumeist getan wird.
Sonnige Grüße
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von Deltatrip » 15.08.2008, 14:05
Halllo zusammen,
hab mir jetzt mal den Thread zur Vergütung bei Selbstverbrauch durchgelesen. Der Absatz oder besser das Konzept ist dem italienischen Conto Energia entnommen wo es für kleinere und mittlere Anlagen die Möglichkeit des "scambio sul posto" ( Austausch/Wechsel vor Ort ) gibt. Konkret heisst dies, das der verbrauchte Strom nicht bezahlt wird und es zudem noch die volle Förderung ( also anders als in der deutschen Fassung ) für den produzierten Strom gibt. Das ganze wird meist mit 2 Stromzählern angeschlossen. Die Diskussion wann der Stromverbrauch stattfindet kann ich nicht ganz nachvollziehen, in Italien wird der Strom immer in monats/dreimonatsabständen verrechnet, es ist also egal zu welcher Uhrzeit der Stromverbrauch war. Deswegen schätze ich das in Deutschland ähnlich abgerechnet werden wird, gibts da schon gesicherte infos zu?
Die Feststellung eine solche Vergütungsmethode rechne sich für Privatanwender nicht, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Meines Erachtens ist die eine entscheidene Neuerung des EEG die den Privatanwendermarkt nochmal richtig pushen wird. Eingedenk der Strompreisentwicklung beinhaltet diese Reglung eine Art Inflationsausgleich und hat zudem das Potential die Gewinnspanne ein wenig nach oben zu fahren.
Also ich versteh nicht warum hier einige die Regelung so negativ sehen. Habt ihr andere Infos wie bei der Reglung genau verrechnet wird oder worauf gründet ihr euer Urteil?
Gruss,
Delta
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von Kollektor » 15.08.2008, 19:43
Deltatrip hat geschrieben:Halllo zusammen,
hab mir jetzt mal den Thread zur Vergütung bei Selbstverbrauch durchgelesen. Der Absatz oder besser das Konzept ist dem italienischen Conto Energia entnommen wo es für kleinere und mittlere Anlagen die Möglichkeit des "scambio sul posto" ( Austausch/Wechsel vor Ort ) gibt. Konkret heisst dies, das der verbrauchte Strom nicht bezahlt wird und es zudem noch die volle Förderung ( also anders als in der deutschen Fassung ) für den produzierten Strom gibt. Das ganze wird meist mit 2 Stromzählern angeschlossen. Die Diskussion wann der Stromverbrauch stattfindet kann ich nicht ganz nachvollziehen, in Italien wird der Strom immer in monats/dreimonatsabständen verrechnet, es ist also egal zu welcher Uhrzeit der Stromverbrauch war. Deswegen schätze ich das in Deutschland ähnlich abgerechnet werden wird, gibts da schon gesicherte infos zu? Die Feststellung eine solche Vergütungsmethode rechne sich für Privatanwender nicht, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Meines Erachtens ist die eine entscheidene Neuerung des EEG die den Privatanwendermarkt nochmal richtig pushen wird. Eingedenk der Strompreisentwicklung beinhaltet diese Reglung eine Art Inflationsausgleich und hat zudem das Potential die Gewinnspanne ein wenig nach oben zu fahren.
Also ich versteh nicht warum hier einige die Regelung so negativ sehen. Habt ihr andere Infos wie bei der Reglung genau verrechnet wird oder worauf gründet ihr euer Urteil?
Weiter oben hat Elektron folgendes zitiert:
"Für die Menge Strom, die im eigenen Haus verbraucht und nicht ins Netz eingespeist wird..."
bedeutet für mich, dass man nicht in irgendwelchen Zeiträumen das Netz als Puffer nutzen kann um in den Genuss der neuen Regelung zu gelangen. Man will keine Belastung des Netzes. Verschärfend klingt "im eigenen Haus", somit könnte in der Auslegung auch bei Gewerbehallen und erst recht bei gemieteten Objekten die Sache hinfällig werden.
Für mich persönlich stellt sich die Überlegung ohnehin nicht weil mein Dach bereits restlos belegt ist. Trotzdem möchte ich bei dem Thema auf dem Laufenden bleiben und beteilige mich weiter an der Diskussion.
Sonnige Grüße
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