eon edis, was ist los?

Hausanschluß, Einspeisezähler, TAB, Anschlussbedingungen, Netzbetreiber, etc.

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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon Steffnix » 26.09.2012, 13:24

Bin ich froh, dass ich in dem Envergieversorgungsbereich der e.on edis einspeise :!: :!: :!: Denn es wird nie langweilig mit denen....

Habe doch tatsächlich jemanden an die Strippe bekommen. Die freundliche Mitarbeiterin konnte auch sehen, dass ich den Zählerstand von August am 03.09.2012 gemeldet habe. Leider hing die gute Frau vollkommen in der Luft, da ihre Kollegen (die Sie unbedingt für die Auszahlung benötigt) ihr nicht antworteten. Tja,.... was soll ich dazu sagen :?: :?: :?: :evil:

Nach nicht erfolgtem -trotz zugesagtem- Rückruf, habe ich mir dann nochmals die Mühe gemacht und dort angerufen. Glück gehabt, die Mitarbeiterin ist wieder höchstpersönlich selbst am Apparat. Sie hat mich nicht zurückgerufen, da sie eine schlechte Nachricht :evil: :evil: :evil: für mich hat; ach ja Rückruf gibt´s nur bei guten Nachrichten :o (muss ich mir für die Zukunft merken).

Die schlechte Nachricht war, dass mir die e.on die Einspeisevergütung für August 2012 noch nicht gezahlt hat. Puuhhhh..., hatte mit schlimmeren gerechnet. War mir eigentlich bekannt, deswegen rufe ich ja an.

Aber der Bringer ist die Begründung, warum die e.on edis bisher nicht gezahlt hat:

Man hat mir einfach so eine neue Vertragskontonummer zugeteilt :!: :shock: :shock: :shock: Baaf.... das saß :!: :!:

Grund wäre mein Zähler, der nicht fernablesbar sei (ist nichts neues). All diejenigen, die keinen fernablesbaren Zähler hätten, bekämen eine neue Vertragskontonummer.

Bei soviel Eigenmächtigkeit habe ich angemerkt, dass man über solch wichtige Änderungen in der Geschäftsbeziehung doch bitte vorher informiert werden müsse.
kpr hat geschrieben:Der VNB soll lernen, dass Du ihm fair, entsprechend kaufmännischen Gepflogenheiten "auf Augenhöhe" begegnest. Du bist kein wadenbeissender Querulant - sondern ein Lieferant, der nur sein Geld möchte. Dafür gibts Spielregeln - und die beachtest Du.
Und das Spiel, spulst Du völlig emotionslos jeden Monat ab. So lange, bis er es lernt. (Der Lerneffekt tritt relativ schnell ein.)

Soviel zur Augenhöhe...

Als ich der guten Frau am anderen Ende der Leitung sagte, dass ich "meinen Bock nicht mit Steinen füttern könnte" und ich daher auf meine Vergütung für August zeitnah bestehen würde, hat sie mir großzügiger Weise eine Abschlagszahlung angeboten; allerdings nur den Nettobetrag.

Auf die Frage, was ich meinem Finanzamt sagen sollte, dass für August keine Umsatzsteuer von mir zu erwarten sei, riet sie mir doch eine Nullmeldung abzugeben. Ich erwiderte ihr, dass dies nicht korrekt sei, da ich durchaus eine Zahlung (Umsatz) von der e.on erhalten habe und ich auch auf eine abschlägige Bruttozahlung bestünde. Dies konnte sie mir nicht zusagen.

Jetzt warte ich mal ab, ob zumindest die Augustzahlung als Abschlag kommt.... mal sehen....

Gruß
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon kpr » 26.09.2012, 13:37

Ich weiss nicht. Auf so Diskussionen würde ich mich doch nicht einlassen.
Abgesehen davon, dass es mir völlig Latte ist, ob die eine, zwei, eine andere, falsche, richtige, gerade oder ungerade Vertragsnummern vergeben... was bitte ändert das?
Ich habe Strom eingespeist. Ich hab Geld zu bekommen. Dazu macht man seinen Anspruch dem Grunde und der Höhe nach geltend (=Rechnung stellen), treibt das in die Fälligkeit; sorgt sich darum, dass der andere sich nicht drauf rausreden kann, irgendwas nicht bekommen zu haben... und treibt das alles in die Eskalation. Geordnet. Gesittet.
Ohne das der andere irgendeinen Einfluss darauf hätte.


Mit dem Finanzamt hast Du gar kein Problem. Trenn Dich von dem Gedanken, irgendwelche Irrungen und Wirrungen bei E.ON hätten einen Einfluss auf die Besteuerung.
Du machst von der Kleinunternehmerregelung keinen Gebrauch (richtig.. oder?)
Also sind 19/119 des Zahlbetrages die enthaltene Steuer. Völlig egal was E.ON da dranschreibt. Die könnten auch schreiben... "Wir bezahlen Ihnen hiermit nur den Nettobetrag. Den Steuerbetrag überweisen wir am xx.xx.xx". Absolut belanglos.
Per Definition:
a) Die Bemessungsgrundlage ist alles was der Unternehmer erlangt - exclusive der Steuer
b) Dei Steuer beträgt 19 v.H. der Bemessungsgrundlage.

Du hast 119 zu bekommen und Dir werden nur 100 gezahlt? Kein Problem:
Du "erlangst" insgesamt 100; die Bemessungsgrundlage sind 100.. aber exclusive Steuer = 100/119x100=84,03
Die Steuer beträgt 19 % von 84,03 = 15,97


Auf Augenhöhe begegnen heisst in dem Fall, das Geschehen selbst zu bestimmen / bestimmen zu können.
Du lässt Dich von E.ON weder ausbremsen noch beeinflussen.. sondern ziehst trocken und nüchtern Dein Ding durch.
(Sich auf eine Übertragung der Abrechnungslast auf E.ON und die Zahlung von Abschlägen einzulassen, ist natürlich der erste Schritt, um sich selbst zu entwaffnen. Würde ich deshalb niemals so machen.)
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon eggis » 26.09.2012, 14:41

Moin Steffnix,

da bin ich ja froh, dass ich der E.ON-edis Rechnungen schreibe. Die Zahlung ist zwar immer erst 4-5 Tage nach dem genannten Termin da, aber ich will da mal nicht kleinlich sein, denn die Frist von 10 Tagen ab Rechnungsstellung, ist meiner Meinung nach schon ziemlich kurz bemessen.

Meinen letzten Trumpf, Rechnung nach eingespeister Strommenge (z.B. 500kWh) hebe ich mir auf, falls Eon mit richtig eins auswischen will.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon kpr » 26.09.2012, 15:23

kaum macht man's richtig - schon funktioniert's ;-)
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon Steffnix » 28.09.2012, 08:19

Anruf von der e.on edis :!:

Mir wird die Vergütung für August einschließlich MwSt. überwiesen!

Die Vergütung solle nächste Woche sogar schon auf meinem Konto sein. :shock:

Die Callcentermitarbeiterin klang irgendwie erleichtert. Ich vermute sogar, dass sie sich richtig engagiert hat. Danke dafür.

Nur ändert es daran nichts, dass die e.on edis ein Eierladen ist und bleibt. Volle Absicht von denen, da es so häufig vorkommt.

Von den zwei Wochen Zahlungsverzug lassen die sich nichts merken.

Eine Mahnung ist allerdings schon auf dem Postweg. Mal sehen, wie die e.on edis reagiert.
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon Wolfsolar » 28.09.2012, 10:51

Hallo...

Steffnix hat geschrieben,
Eine Mahnung ist allerdings schon auf dem Postweg. Mal sehen, wie die e.on edis reagiert.

Wenn Du die Mahnung nicht per "Einschreiben mit Übergabe" abgeschickt hast, landet sie bei denen garantiert im Schredder. :roll:

Grund: Zeitgewinnung für ihren zinslosen Kredit, den Du ihnen gewährst. Je länger sie die Gelder zurück halten, desto mehr Zinsen bekommen sie von der Bank. 8)

Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon kpr » 28.09.2012, 11:50

lass die Mahnung ruhig im Schredder landen.
Es gibt ja eine zweite Mahnung. Und der Anwalt schreibt dann ebenfalls nochmal eine Mahnung.
Sollte der Schuldner dann die Nebenforderung nicht begleichen (wollen)... wird die halt mal durchgeklagt.
Und dann stell Dich mal vor den Richter, und versuche zu behaupten, dass kein Verzug eingetreten war, weil
a) die erste Mahnung per Post nicht zugestellt wurde
b) die erste Mahnung als E-Mail vorab nicht eingegangen ist
c) die zweite Mahnung per Post nicht zugestellt wurde
d) die zweite Mahnung als E-Mail vorab nicht eingegangen ist
(obwohl alle Adressen korrekt angegeben waren)

Hier gilt der Grundsatz: Die Beweiswürdigung liegt beim Gericht.

Die Mahnungen dienen überhaupt nicht dem Zweck, Geld herbeizutreiben. Vielleicht in 0,x% der Fälle ist wirklich mal ne Rechnung beim VNB hinter den Ofen gefallen... und die Mahnung kann dann irgendwas bewirken.

In allen anderen Fällen steckt die Zahlung in einem Prozess fest, der auch durch Mahnungen nicht beschleunigt wird.
ABER: Die Kosten werden mit den Mahnungen, als Vorbereitung fürs anwaltliche Inkasso so exorbitant in die Höhe getrieben, dass der VNB beim nächsten mal eine andere Prozessabbildung wählt (namentlich: das Zahlungsziel im Kreditorenstamm anpasst).


Nur mal so.. zu Zustelltechniken:
a) Übergabe-Einschreiben: Der einfachste Fall. Annahme verweigern.
b) Einwurf-Einschreiben: Direkt am nächsten Tag eine Antwort: "SgDH, am xx.xx.xx wurde hier eine Postsendung mit Ihrem Absender zugestellt. Das darin enthaltene unbeschriebene Blatt Papier reichen wir hiermit zu unserer Entlastung zurück."

Nun kannst Du anfangen, diese Abwehrtechnik im Vorfeld zu kontern.. indem Du Deine Nachricht im Beisein eines Dritten kuvertierst.
Reaktion: "Wer derartiges tut, hat es auch nötig. Es liegt auf der Hand, dass es sich bei dem Zeugnis um eine Gefälligkeit des Zeugen handelt. In jedem Fall werden wir in einer mündlichen Verhandlung Antrag auf Vereidigung des Zeugen stellen."
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon Steffnix » 19.02.2013, 15:09

Die e.on edis mal wieder :evil:

Konnte noch kein Zahlungseingang für Januar 2013 verbuchen.

Die Zahlung wurde mal wieder wegen "interner Vorgänge" gestoppt. Die gehen mir so langsam echt auf den .... Meine Anlage läuft nun seit 2009. Der Einspeisevergütungssatz steht fest, die Meldungen erfolgen zeitnah und pünktlich. Doch die e.on edis bringt es immer wieder fertig, die Zahlung hinauszuzögern. Mit der entsprechenden Software, sollte eine pünktliche, vertragskonforme Zahlung doch kein Hexenwerk sein. Die wollen einfach nicht. Das hat System.

Mit dem angedachten, aber dann abgesagten, Streik bei der e.on kann das doch nichts zu tun haben!

Der Januar war nun wirklich nicht der Bringer, von daher kann man es geldlich noch so eben verkraften, aber für mich ist dies ein "running Ärgernis".

Sche... e.on.
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Re: eon edis, was ist los?

Beitragvon kpr » 20.02.2013, 13:18

Du hast es doch erkannt: Es hat System.

In Läden dieser Größenordnung.. da geh ich mal fest von aus... dürfte es auf E3 oder E4-Ebene einen (hochbezahlten) Mitarbeiter geben, der sich AccountsPayableManager schimpft, und dessen 5-stelliger Jahresbonus zu einem wesentlichen Teil davon abhängt, wieviel (billigen) Lieferantenkredit er zieht (abzüglich fällig gewordenen Inkassogebühren).
Boni werden ja nicht an irgendwelchen Kennzahlen festgemacht, damit der Mitarbeiter über Sinn und Zweck oder gar moralisch-ethische Vertretbarkeit dieser Kennzahl nachdenkt.
Der hat sein Ziel.. und das soll er gefälligst verfolgen. Schafft er es.. kriegt er ein Möhrchen; schafft er es nicht... muss er das (vermutlich genau wie ich) zu Hause mal rechtfertigen.
(Ich dürfte meiner Frau nicht sagen... "Schatz.. Bonus ist dieses Jahr kleiner.... ich habs einfach nicht übers Herz gebracht, die vielen Anlagenbetreiber hinzuhalten." Ich bekäme nicht direkt die Scheidungspapiere... aber vermutlich würde ich dann mal "hingehalten".)

Das einzige was Dir hilft, ist ein toughes Inkasso... das vor allem für E.on "berechenbar" ist.
Ist der einzige Weg (wenn es überhaupt einen gibt) dafür zu sorgen, dass die Burschen bei Dir eine "pünktliche Zahlweise" im Kreditorenstammsatz einsteuern.
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