Eigenverbrauch und Wärmepumpe

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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon JuergenF » 22.06.2012, 13:41

Also nachdem wir gestern Abend alle geduscht und heute morgen auch durch´s Bad waren, war die Temperatur im WW-Behälter nur noch bei 30 Grad :(
Da wär dann heute morgen kein Duschen mehr möglich gewesen (warmduscher) :mrgreen:
Hab jetzt mal auf 43 Grad hochgedreht.
Vielleicht werde ich die Ausschaltfunktion dazunehmen (Garantiert die 43 Grad am Ende der Heizperiode z.b. um 19 Uhr).
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon waschi » 22.06.2012, 14:00

JuergenF hat geschrieben:Also Vielleicht werde ich die Ausschaltfunktion dazunehmen (Garantiert die 43 Grad am Ende der Heizperiode z.b. um 19 Uhr).



würde ich nicht sonst schaltet sich die Zusatzheizung zu. Lieber länger laufen lassen. Meine 275 ! Liter sind in 3 Stunden voll.
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon JuergenF » 22.06.2012, 17:51

Ich denke ich werde die WW-Temperatur höher einstellen müssen. Hab im Haustechnikforum von 45 Grad als optimale Temperatur gelesen. Aufgrund meines relativ kleinen Volumens von 170l im Gegensatz zu Deinen 275l kühlt mein Wasser auch einfach schneller ab. Wenn dann Abends zum Ende der heizzeit nur 42 Grad im Kessel sind, ist es logisch das dann am nächsten Morgen kein Duschen mehr möglich ist.

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Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon open source energy » 22.06.2012, 19:45

Bei meiner WP ist es komischerweise so, dass sie weniger verbraucht wenn sie nur alle zwei Tage läuft und dafür den Speicher auf >60grad heizt als jeden Tag 45 grad zu machen. Hab jetzt ne Siemens Logo eingebaut und nehme zwei Temperaturen an und Leute daraus die Laufzeit ab die nur tagsüber sein darf .
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon makuni » 21.03.2013, 20:23

Hallo,

ich habe eben diesen link gefunden:
http://innovations.mitsubishi-les.com/d ... aermepumpe

Man sieht, es tut sich etwas, wenn auch noch sehr langsam.
Dies ist am letzten Beitrag zu erkennen.

Gruß aus dem Westerwald, in welchem hoffentlich die dunkelste Saison ( kalt, fast keine Sonne, viel Schnee :evil: ) zu Ende geht.

Gruß, makuni
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon Cruso » 21.03.2013, 20:47

Hallo,

ich habe eben diesen link gefunden:
http://innovations.mitsubishi-les.com/d ... aermepumpe

Man sieht, es tut sich etwas, wenn auch noch sehr langsam.
Dies ist am letzten Beitrag zu erkennen.


Die haben genau das was Bosch (PV, Buderus, Junkers) verschlafen haben.
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon LauDa » 15.05.2013, 19:22

Hallo,
auch ich bin neu hier und habe nun über den Nachmittag hinweg mal den ganzen Verlauf durchforstet. Ich denke auf Grund der geänderten Marktbedingungen können wohl insbesondere die Äußerungen die älter als 1 Jahr sind bei der Kosten-Nutzen-Rechnung ausgeklammert werden.
Wir planen im Oktober ein ca. 133m² großes KfW 55 Haus in Holzständerbauweise mit SWP GeoTherm plus von Vaillant, 170 l Brauchwasserspeicher und einer Be- und Entlüftungsanlage, Zehnder CA 350, errichten zu lassen. Nach meinen Berechnungen dürfte der Verbrauch der SWP wohl um die 2000 kW/h liegen. Käme noch der Verbrauch der Lüftungsanlage mit 1000 kW/h (?) hinzu plus der normale Stromverbrauch mit z.Zt. geschätzten 2500 KW/h im "noch" 2-Personenhaushalt.

Nun möchten wir auf einer Dachfläche von 9,3 x 7,5 m bei von Süden her gesehen 10° westlicher Abweichung eine PV-Anlage mit 8-10 kWp installieren lassen. Wir kalkulieren mal mit einer Einspeisevergütung von ca. 14 Cent.

Auch für uns stellt sich die Frage ob wir einen extra WP-Zähler installieren lassen oder ob wir eher auf mehr Eigenverbrach des PV Strom setzen sollen und nur auf den Haushaltsstromzähler setzen sollen.
WP-Tarif:
Preise 19,52 Cent/kWh, Zählergebühr 5,72 € (jew. brutto), Abschaltung max. 3h/24h - zeitlich nicht definiert
Normaler Haushaltsstromtarif:
24,47 Cent/kWh, Zählergebühr 13,10 € (jew. brutto)

Vielleicht können uns die Cracks unter euch den ein oder anderen guten Tipp geben.
Vielen Dank im Voraus
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon Hendrik42 » 15.05.2013, 23:26

Wie wird denn der Energiebedarf des Hauses sein? Aber über den Daumen 133qm (wobei das sicher nach II BVO und nicht nach EnEV gerechnet ist, oder?) mal 55 mal 1,3 (die EnEV ist zu optimistisch und rechnet z.B. mit 19°C Raumtemperatur) durch 4 (JAZ der WP hoffentlich) und Du kommst bei 2400kWh/a raus.

Die Lüftungsanlage wird hoffentlich nicht 1000kWh/a brauchen, aber die geht ja nicht auf WP Strom.

Bei 4ct Differenz zwischen WP und Haushaltsstrom bist Du ja gut bedient, bei mir ist WP Strom schon teurer. Aber da Du ja nur 2000-25000kWh über den Zähler laufen lässt, sparst Du mit WP Tarif fast nix. Dazu kommt der Platz, der für den extra Zähler und die WP Rundsteuerung draufgeht. Dazu muss die WP die Abschaltzeiten wieder aufholen...

Ich würde die WP direkt an Haushaltsstrom anschliessen. Bei mir ist, wie gesagt, die Differenz in den Tarifen noch kleiner und ich werde mit dem Aufbau meiner PV Anlage die WP an den Haushaltsstrom hängen.

Gruß, Hendrik
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon LauDa » 16.05.2013, 17:43

Hallo Hendrik,
ich hatte 133 x 55 / 4 gerechnet. Daher die Differenz. Lüftungsanlage war geschätzt. Da habe ich leider gestern auf die Schnelle nichts genaues gefunden.

Heute habe ich mal eine kleine Berechnung gestartet. Grundlage waren eine PV-Anlage mit 8000 kWh/a (10 kWp), eine SWP mit 2500 kWh/a und eine angenommene Nutzung der Hellzeiten in denen Sonne zur Stromproduktion und anteiliger WP-Speisung zur Verfügung steht von im Winter 1/4, im Frühling und Herbst 1/2 und Sommer 3/4 der Hellzeit. Wie gesagt. alles ganz grob...

In meiner Exceltabelle habe ich errechnet, dass die WP über das Jahr hinweg zu etwa 17,5 % mit PV-Strom gespeist werden könnte. Zwar wäre die Variante mit extra WP-Zähler hier noch ca. 25 Euro günstiger, jedoch nicht mehr nachdem ich meine Einsparungen durch den Strom den ich nicht kaufen muss in Höhe von ca. 85 Euro gegengerechnet habe. Nach dieser Betrachtungsweise hätte ich mit der Variante ohne Zähler ein leichtes Plus gemacht.

Wenn ich wiederrum rechne, dass ich den in die WP eingespeißten Strom über das EVU für im Oktober vielleicht 14 Cent verkaufen würde und dafür für 19,52 Cent WP-Strom eingekaufen müsste (ca. 25 Euro Differenz in der Jahresbetrachtung), dann steht unter dem Strich einfach eine relativ glatte 0, welche unter Einbeziehung der gesparten Investitionskosten für den größeren Zählerschrank, den extra Zähler und den Rundsteuerempfänger eine leicht schwarze Tendenz hat.

Natürlich ist mir bewusst das meine Berechnungen nicht gerade sehr wissenschaftlich sind, jedoch denke ich, dass ich im Jahresmittel mit meiner Betrachtung garnicht so falsch liegen dürfte - Zumahl ja durch den höheren Eigenstromverbrauch (geschätzte ca. 435 kWh/a) auch die Effektivität meiner PV-Anlage auf pessimistisch betrachtete ca. 20-25% steigen würde.Was meint ihr dazu?

Abschließend vielleicht noch eine Frage zum Thema PV. Ich habe mir sagen lassen, dass Monos bei trübem Wetter besser arbeiten. Ist dies korrekt?

Viele Grüße
LauDa
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Re: Eigenverbrauch und Wärmepumpe

Beitragvon Hendrik42 » 16.05.2013, 18:30

Du musst die qm aus der EnEV nehmen, ebenso den Primärenergiebedarf (Strom) dort, wenn Du genau sein willst. Aber die EnEV vereinheitlicht über das ganze Bundesgebiet und kann deswegen eh nur eine grobe Richtung vorgeben. Dann sind die Winter mal besser, mal schlechter, die Sonne und die Sommer sowieso.

Also passt das schon grob. Viel besser wird es nicht.

Wenn Du die WP nicht an einen eigenen Zähler mit Rundsteuerung hängst, könntest Du sie z.B. über eine Übersteuerung des Innenraumthermometers und der Warmwasserbereitung in Abhängigkeit von Sonneneinstrahlung steuern.


Ob ein Modul ein gutes "Schwachlichtverhalten" hat, hängt nach meinem Wissen nicht mehr so davon ab, ob es mono- oder polykristallin ist, sondern wie es aufgebaut ist.
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