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Alles über PV- und Solarversicherungen
Moderator: Mod-Team
von Solarnoob » 02.07.2009, 11:33
Sorry, falls ich hier mal wieder das gleiche Thema aufgreife, aber im Moment bin ich etwas überfordert. Lese schon die ganze Zeit hier die Versicherungs-Beiträge durch, werde aber nicht unbedingt schlauer
Also ich suche eigentlich eine Versicherung für meine Photovoltaikanlage mit 6,3 kWp, auf einem Satteldach eines EFH (Eigentum) ohne Blitzschutzanlage.
Anschaffungskosten netto 19.881 EUR, Montage durch Fachbetrieb!
Anlage wird im August montiert, bis dahin sollte ich mich entschieden haben.
Was brauche ich denn nun?
- Eine Sachversicherung für Photovoltaikanlage selbst (Versichert gegen Hagel, Sturm...)
- Eine Betreiberhaftpflicht (oder ist die da schon drin) und wozu braucht man die?
Natürlich sollte die Versicherung so günstig wie möglich sein, also für eine kleine Anlage (Ertragsausfall max. 3Monate mitversichert)!
Ich hab mal einige gefiltert (nur Photovoltaikversicherungen):
- SunSafe 100 - 45,00€ netto ohne SB
- Die Hanauer - 45,00€ netto ohne SB
- Secon Solar - 60,00€ netto mit 100€ SB
Welche würde für meine bescheidenen Bedürfnisse reichen oder welche könntet ihr empfehlen?
Danke schon mal im Voraus
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Solarnoob
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von rotrost » 07.07.2009, 23:19
Hallo,
genau das sind auch meine Fragen. Vielleicht hat jemand mal ein paar Tips. Vielen Dank
Gruß
Hans-Jörg
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rotrost
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von mkvm » 08.07.2009, 11:49
Hallo Solarnoob und rotrost,
für "bescheidene Bedürfnisse" reichen alle der genannten "Produkte"
Viele Grüße
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mkvm
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von Gebietsverkaufsleiter » 13.07.2009, 11:29
hätten Sie bei Mage Solar gekauft, wäre die Versicherung dabei gewesen inklusive Ertragsgarantie
MFG
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von eggis » 13.07.2009, 12:30
Gebietsverkaufsleiter hat geschrieben:hätten Sie bei Mage Solar gekauft, wäre die Versicherung dabei gewesen inklusive Ertragsgarantie
...hätte er MAGE angeboten bekommen, wären diese Module bestimmt in seinen Auswahlprozess mit eingeflossen. 
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von guzzi-klaus » 10.11.2009, 20:28
Nur zur Info. Ich habe seit 5 Jahren die Hanauer und jetzt einen Schadenfall. Ergebnis: Nie wieder Hanauer!!!! Unmöglicher Laden.
Gruß klaus
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von Sonnenfinsternis » 10.11.2009, 20:40
guzzi-klaus hat geschrieben:Ich habe seit 5 Jahren die Hanauer und jetzt einen Schadenfall.
Darf man auch erfahren, um was für einen Schadensfall es ging & wie die Abwicklung bei der Versicherung lief?
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von Dirksunowl » 10.11.2009, 20:58
hi guzzi-klaus,
ja, mich würden Dein Erfahrungen auch interessieren !
Vielleicht "only per private email "
Thanks and best regards
Dirk
PS Ich hasse 37 Seiten "Vertragstext ín amtsdeutsch" !!!
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von guzzi-klaus » 11.11.2009, 13:36
Hallo zusammen,
ich versuche die Fragen zusammen zu beantworten. Ich habe am 01.08.2009 einen WR Defekt festgestellt. Der SB 4200TL zeigte allerdings keine Störung an. Es war purer Zufall, dass ich das Display abgelesen habe. Ein String war auf 14 W quasi festgenagelt. Keinerlei Änderungen zu verzeichnen. Also habe ich brav bei der Hanauer einen Schaden gemeldet. Damit fing alles an. Völlig unfreundlich am Telefon. Den genauen Schadenstag konnte ich nun wirklich nicht benennen, die Ursache natürlich auch nicht. Also brav die Schadensmeldung abgewartet und pflichtgemäß nach besten Wissen und Gewissen ausgefüllt und zur Hanauer gesendet. Ca. 1 Woche später wollten diese weitere Unterlagen. Beim örtlichen Elektriker Kostenvoranschlag geholt und gezahlt, vermutete Schadensursache beigefügt und ab in die Post.. Am 01.10. dann (Schadensmeldung vom 01.08.) wurden wiederum Unterlagen angefordert. Also mit SMA Kontakt aufgenommen, Unterlagen angefordert und an Hanauer weitergeleitet. Zwischenzeitlich mehrmals nach dem Sachstand erkundigt-keine Rückmeldung erhalten. Gestern kam das Schreiben. April, April wir zahlen nicht und den Kostenvoranschlag kannste Dir an die Backe nageln. Toll, kann ich nur sagen. Und das nach immerhin mehr als 3 Monaten. Dann lieber 5€ mehr zahlen und beim örtlichen Versicherer abschließen. Den kann ich auf die Füße treten. Ach ja, die Begründung der Hanauer. Der WR wurde auf Garantie getauscht darum zahlen sie keine Ausfallentschädigung. Also zahlen sie doch fast nie. Denn die WR haben heute fast immer 10 Jahre Garantie. Dann brauche ich keine Ausfallversicherung. Ich hoffe, ich konnte damit die Fragen beantworten.
Gruß klaus
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von Sonnenfinsternis » 11.11.2009, 14:15
Ich vermute mal, dass die betreffende Teilversicherung eine Ertragsausfallversicherung ist? Der Wechselrichter war wieviele Jahre alt, und welche Garantiezeit war damals (beim Kauf) aktuell? Da der WR doch bestimmt bei SMA getauscht wurde erschliesst sich mir die Notwendigkeit eines Kostenvoranschlages vom örtliche Elektriker nicht ganz - oder hat die Hanauer dies gefordert?
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von guzzi-klaus » 11.11.2009, 15:07
Hallo Sonnenfinsternis,
ja, es handelt sich um die Ertragsausfallversicherung. Der WR war schon über 5 Jahre alt und hatte 5 Jahre Garantie (in 2004 gab es nur 2 Jahre ab Werk). Es war Zufall, das SMA hier noch Kulanz gewährte. Die Hanauer forderte den Kostenvoranschlag neben zig anderen Unterlagen. Bei einem Marderbiß, den sie übrigens bei einem Bekannten auch nicht gezahlt haben, forden sie wahrscheinlich noch den Marder ein.
Gruß
klaus der Mo. die 6. Anlage in Betrieb nimmt, aber ohne Hanauer
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von Sonnenfinsternis » 11.11.2009, 15:24
Also so wie du das schilderst kann ich das Verhalten der Hanauer auch nicht nachvollziehen. Du hast den Tag x (1.8.) wo du den Schaden am WR festgestellt hast, und du hast den Tag y wo das Ersatzgerät angeschlossen wurde: Die Differenz y - x sollte nach meinem Verständnis einer derartigen Versicherung der Ertragsausfall gezahlt werden. Und wenn die Hanauer einen Kostenvoranschlag wünscht, dann sollte sie dies (finanziell) auf die eigene Kappe nehmen. Gibt es bei Versicherern nicht auch einen Ombudsmann oder sowas?
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von rosa » 11.11.2009, 17:33
Hallo Sonnenfinsternis, hallo guzzi-klaus,
Das sich ein Schaden derart verschleppt und auch noch unnötigerweise Unterlagen angefordert werden ist nicht tragbar. Was den eigentlichen Versicherungsschutz angeht, so habe ich einige Ausführungen für Euch.
Sonnenfinsternis hat geschrieben:Also so wie du das schilderst kann ich das Verhalten der Hanauer auch nicht nachvollziehen. Du hast den Tag x (1.8.) wo du den Schaden am WR festgestellt hast, und du hast den Tag y wo das Ersatzgerät angeschlossen wurde: Die Differenz y - x sollte nach meinem Verständnis einer derartigen Versicherung der Ertragsausfall gezahlt werden.
Standardmäßig besteht Versicherungsschutz, wenn Gefahren von außen auf die Photovoltaikanlage einwirken (z. B. Feuer, Sturm, Hagel, Tierverbiss, Diebstahl, Überspannung, Schneedruck ... ) und zu einem Sachschaden führen (Beschädigung, Zerstörung, Abhandenkommen). Aufgrund des versicherten Sachschadens, kann weniger oder garkein Strom eingespeist werden - an dieser Stelle setzt die Ertrags-Ausfallversicherung ein.
Liegt ein einfacher Defekt (ohne Einwirkung von außen) vor und/oder muss ein Errichter o. Hersteller für den Schaden aufkommen (Gewährleistung/Garantie), besteht kein Anspruch auf Regulierung - auch nicht für den Ertragsausfall! Siehe dazu auch ABE § 2.1 und ABE § 2.4
Es gibt aber auch Abweichungen von den o.g. Standards. So hat z. B. die Condor Photovoltaikversicherung eine entsprechende Deckungserweiterung (Innere Betriebsschäden) integriert, welche Schäden an elektronischen Bauteilen (Wechselrichtern) ohne Einwirkung von außen, summenmäßig begrenzt, mitversichert.
Gruß
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von PVv » 11.11.2009, 19:34
Hallo Klaus,
mich würde noch interessieren, wie lange Deine Anlage ausgefallen ist? Also wann hattest Du den Ersatzwechselrichter?
Und danke für Deine ausführliche Beschreibung zur Schadensbearbeitung der Hanauer.
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