Betreiberhaftpflicht bei welcher PHV mit drin?

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Re: Betreiberhaftpflicht bei welcher PHV mit drin?

Beitragvon Ungeheuer » 17.10.2011, 10:10

Ok, da hast Du natürlich recht!
Wenn ich meine Versicherung jetzt aber erweitern würde, wie z.B. hier mit der PH Plus der HUK erläutert, dann dürfte der Jahresbeitrag der Erweiterung doch steuerlich voll absetzbar sein, oder? Auch wenn dort neben der PV-Versicherung noch weitere Bestandteile enthalten sind!?
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Re: Betreiberhaftpflicht bei welcher PHV mit drin?

Beitragvon mkvm » 17.10.2011, 10:15

Es ist keine Absetzbarkeit gegeben, da sich die "Prämienerhöhung" auf andere Leistungsinhalte beziehen wird und nicht speziell auf die PV-Haftpflicht-Deckung.
Es müsste insofern die konkrete Prämie für den PV-Bereich ablesbar sein, damit die Absetzbarkeit gegeben ist.
Wenn Du auf die Absetzbarkeit Wert legts, sollte eine eigene Betreiberhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden!
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Re: Betreiberhaftpflicht bei welcher PHV mit drin?

Beitragvon Ohnesorg » 21.10.2011, 08:37

mkvm hat geschrieben:Der Einschluss der Betreiberhaftpflichtversicherung in Ergänzung (oder gem. Deckungskonzept) in eine PHV mag sinnvoll sein, wenn die Versicherungsgesellschaft grundsätzliche mit "gewerblichen Risiken" umgzugehen weiß. Bei den klassischen Privatkunden oder "Beamtenversicherer" wie z. B. Huk, Debeka, DEVK u.s.w. haben wir da so unsere Zweifel!

Ob die HUK auch das Einspeise- oder Regressrisiko mitversichert ist mir nicht bekannt.


Noch einmal nachgehakt: das würde dann ja konsequent dazu führen, dass besser eine eigene Betreiberhaftpflicht abzuschließen wäre, was auch die Kosten anhebt. Logischer klingt aber, dass man eine bestehende Versicherung erweitert.
Lege ich solche Überlegungen bei den unterschiedlichen Versicherungen an, werde ich wahrscheinlich zum Schluß kommen, viel mehr Einzelversicherungen abzuschließen, um sicher zu gehen, dass die Versicherungsgesellschaften grundsätzlich mit welchen Riskien auch immer umzugehen wissen. Woran soll ich mich orientieren? Nur weil die Bundesregierungs sich in Sachen Finanzen vom Brandstifter beraten lässt, muss ich das nicht auch tun.
Makler sind nicht die langersehnten Heiligen, sondern die müssen sich auch nach der Decke strecken (bitte nicht persönlich nehmen! :wink: ). Letztendlich kommt es also darauf an, ob der Makler auch zu seinen Ungunsten gewillt ist, auf ein Geschäft zu verzichten und den Kunden nach seinen Bedürfnissen zu beraten. Ich persönlich neige dazu zwischen abzocken und seriös zu unterscheiden, was nicht immer einfach ist.
Gibt es denn Erfahrungswerte, ob Versicherer mit "gewerblichen Risiken" umgehen können, oder gibt es Erfahrungswerte welche Versicherung es explizit kann?
Sonnige Grüße
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Re: Betreiberhaftpflicht bei welcher PHV mit drin?

Beitragvon mkvm » 21.10.2011, 10:03

Ich nehme selten etwas persönlich - weise aber darauf hin, dass Versicherungsmakler grundsätzlich im Lager des Kunden zu stehen haben! Vielleicht wird der Begriff des Versicherungsmaklers häufig inflationär verwendet und jeder der schon für mehr als zwei Versicherer tätig war bezeichnet sich nach aussen hin als Makler!
Die Sicherheit des Makler-Mandanten steht im Vordergrund - aus diesem Grunde wird der Versicherungsmakler Risiken bei Versicherern platzieren, die "geeignet" sind. Ob dies am Ende des Tages zu "mehr Verträgen" führt, weiss ich nicht, da natürlich trotzdem der Mandant die Entscheidungshoheit hat, ob und ggf. welche Verträge abzuschließen sind.?!
Eine Liste über geeignete oder ungeeignete Versicherer herauszugeben ist ja auch nicht der richtige Weg, da neben der Frage des Risikoträgers auch natürlich die Frage nach der Formulierung des Deckungskonzeptes eine Rolle spielt. Hier können durchaus mehrere "Leistungszusagen" bei verschiedenen Vertriebswegen rumgeistern!
Es bleibt komplex und für den Laien schwer zu druchschauen (was ja von der Versicherungsindustrie durchaus gewollt ist)! Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass man sich vom Fachmann beraten lässt und sich nicht am Stammtisch schlau frägt!

Viele Grüße
mkvm

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Re: Betreiberhaftpflicht bei welcher PHV mit drin?

Beitragvon Ohnesorg » 21.10.2011, 10:50

mkvm hat geschrieben:Ich nehme selten etwas persönlich - weise aber darauf hin, dass Versicherungsmakler grundsätzlich im Lager des Kunden zu stehen haben! Vielleicht wird der Begriff des Versicherungsmaklers häufig inflationär verwendet und jeder der schon für mehr als zwei Versicherer tätig war bezeichnet sich nach aussen hin als Makler!
Die Sicherheit des Makler-Mandanten steht im Vordergrund - aus diesem Grunde wird der Versicherungsmakler Risiken bei Versicherern platzieren, die "geeignet" sind. Ob dies am Ende des Tages zu "mehr Verträgen" führt, weiss ich nicht, da natürlich trotzdem der Mandant die Entscheidungshoheit hat, ob und ggf. welche Verträge abzuschließen sind.?!
Eine Liste über geeignete oder ungeeignete Versicherer herauszugeben ist ja auch nicht der richtige Weg, da neben der Frage des Risikoträgers auch natürlich die Frage nach der Formulierung des Deckungskonzeptes eine Rolle spielt. Hier können durchaus mehrere "Leistungszusagen" bei verschiedenen Vertriebswegen rumgeistern!
Es bleibt komplex und für den Laien schwer zu druchschauen (was ja von der Versicherungsindustrie durchaus gewollt ist)! Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass man sich vom Fachmann beraten lässt und sich nicht am Stammtisch schlau frägt!

Viele Grüße

Mit persönlich war nicht Deine Person gemeint! Auch in Deinem Berufsstand habe ich völlig abweichend von den oben von Dir aufgezeigten Punkten (so möchte ich auch eigentlich gerne die Pflichten des Maklers sehen) Vertreter/innen Deines Berufsstandes erlebt, die ich im übertragenen Sinn lieber zum Mond geschossen hätte.
Es bleibt oft im Kopf kein Platz für eine faire Beurteilung, da man als Laie mangels Erfahrung zum Thema und der Verwendung der auch hier üblichen "Fremdwörter" gerade dem Fachmann vertrauen muss, wenn die Ihren Job nicht korrekt machen. An "der Theke" hört man immer wieder teils Jahrzehntealte Geschichten, die scheinbar genetisch weitervererbt werden, obwohl es längst anders ist. Und so schert man alle, die mit Versicherungen zu tun haben über einen Kamm. Alle Seriösen fallen damit hinten über! Ich wüsste gerne, wie viele Jahrhunderte Politiker und Banker brauchen, um den Vertrauensverlust wenn überhaupt wieder wettzumachen ... .
Es besteht häufig gerade für die Guten eine erhebliche Arbeit darin, die Fehler der Anderen auszubaden.
Besser aber zurück zum Thema!
Sonnige Grüße
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