Fragen und Diskussion zu jeglicher Unternehmensform für den Betrieb von Solarstrom-Anlagen, wie z.B. GbR, GmbH, Beteiligungen, Bruchteilgemeinschaften, Genossenschaften.
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von hoerm » 22.02.2012, 11:01
Hallo zusammen, ich habe das Thema "Beteiligung an einem Projekt über Vereins Sonneninitiative" schon mal im Bereich "PV-Steuern" gepostet. In diesem Bereich scheint aber die Frage besser positioniert zu sein: Ich plane einen Kauf von einer bestimmten KWp-Größe einer Freiflächenanlage über die "Sonneninitiative". Dieser Verein ermöglicht (laut eigener Homepage) die Möglichkeit der vollen steuerliche Absetzbarkeit, IAB, Sonderabschreibung, lineare Abschreibung etc.
Eben alles was einem auch durch seine Anlage auf dem "eigenen" Dach möglich ist.
Wer hat schon mal über Sonneninitiative gekauft und welche Erfahrungen wurden gemacht ? Die Nebenkosten scheinen sehr hoch zu sein. (für Verwaltung, Wartung, Rücklagen der Anlage).
Rentabel wird das Vorhaben aber durch die Steuerliche Absetzbarkeit.
Vielen Dank !
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von eggis » 22.02.2012, 13:07
hoerm hat geschrieben:Dieser Verein ermöglicht (laut eigener Homepage) die Möglichkeit der vollen steuerliche Absetzbarkeit, IAB, Sonderabschreibung, lineare Abschreibung etc.
Man kann die oben aufgezählten steuerlichen Regelungen auch nutzen, ohne dass man in einem Verein ist. hoerm hat geschrieben:Wer hat schon mal über Sonneninitiative gekauft und welche Erfahrungen wurden gemacht ? Die Nebenkosten scheinen sehr hoch zu sein. (für Verwaltung, Wartung, Rücklagen der Anlage).
Rentabel wird das Vorhaben aber durch die Steuerliche Absetzbarkeit.
Geht es um diesen Verein? http://www.sonneninitiative.org/Normalerweise liegen die kalkulatorischen Kosten bei 1% des Jahresertrages bei einer angenommenen Inflation von 2-3%. Wie teuer die Verwaltung ist, habe ich auf der Homepage nicht gefunden. Wenn sich die Anlage nur über die steuerliche Absetzbarkeit für den Investor rentiert, würde ich die Finger davon lassen.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von hoerm » 22.02.2012, 13:37
...man kauft nur die Anteile der PV-Anlage über den Verein Sonnenínitiative, er vermittelt sozusagen das Geschäft. mitglied im Verein muss man natürlich nicht sein. Die Verwaltungskosten betragen ca. 25% des Nettoertrages, sprich von 100 € Ertrag gehen ca. 25 € weg.
Sehr hoch, oder ?
ja die Homepage ist so richtig.
bei einem angenommenen Zinssatz von ca. 2,75 % wäre die Anlage nach ca. erst 14 Jahren abgezahlt. (ohne Steuervorteil)
Ich denke mal nach 10 bis max. 11 jahren sollte dei Anlage abgezahlt sein.
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von bauer35 » 03.03.2012, 13:58
hoerm hat geschrieben:...man kauft nur die Anteile der PV-Anlage über den Verein Sonnenínitiative, er vermittelt sozusagen das Geschäft. mitglied im Verein muss man natürlich nicht sein. Die Verwaltungskosten betragen ca. 25% des Nettoertrages, sprich von 100 € Ertrag gehen ca. 25 € weg.
Sehr hoch, oder ?
ja die Homepage ist so richtig.
bei einem angenommenen Zinssatz von ca. 2,75 % wäre die Anlage nach ca. erst 14 Jahren abgezahlt. (ohne Steuervorteil)
Ich denke mal nach 10 bis max. 11 jahren sollte dei Anlage abgezahlt sein.
Moin Mir liegt auch solch ein Angebot vor ( 40 € netto pro 1 kWp Leistung jährlich ) allerdings incl. Versicherung, Wartung, halte ich für eine Unverschämtheit! Bei grob 200 € Einnahmen pro Jahr je kWp minus 40 € = 160 €. Kaufpreis 2060 € je kWp incl. Pachtvorauszahlung für 20 Jahre, dafür braucht man schon 13 Jahre um sein Geld zurückzubekommen, setzt man noch bei durchschnittlicher Kapitalbindung 10000 € mit 4 % an = 400 €, weitere 2,5 Jahr, macht alles in allem 15 bis 16 Jahre, wo man sein Geld zurück hätte.
24,28 kWp Eging/ Kaco 10,50 kWp Solara SM7002 (Sharp)/Sunways 32,40 kWp Sharp Nu 180 / Sunways 58,56 kWp IBC Polysol 240 / Danfoss
http://www.solarlog-home.de/bolte
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von hoerm » 05.03.2012, 08:58
Moin bauer35, so sieht auch meine Rechnung aus, bei Finanzierung mit z. Zt. 2,5 % wäre die Anlage nach Auskunft der Sparkasse erst nach 14 - 15 Jahren abbezahlt. Meine Sparkasse sagt unrentabel. Nur wenn man die erworbenen Anteile steuerlich abschreiben könnte (IAB, Sondrabschreibung etc.) sähe die Rechnung etwas besser aus. Aber in der Hinsicht macht mir das Finanzamt einen Strich durch die Rechnung, soll heißen, die Anlage ist laut Auskunft Finanzamt für diese Art Beteiligung nicht steuerlich absetzbar.
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von eggis » 05.03.2012, 11:17
Moin!
Mich irritiert der Begriff "Verein"! Sind Vereine nicht frei von Gewinnerzielungsabsichten? Oder werden andere/externe Kosten so hoch gerechnet, dass der Verein keinen Gewinn macht?
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von caro-es » 05.03.2012, 11:41
eggis hat geschrieben:Sind Vereine nicht frei von Gewinnerzielungsabsichten?
doch nur wenn es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt oder irre ich mich da jetzt? Auch Normale Vereine unterliegen den Körperschaft- u. Gewerbesteuern usw.....
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von Trashman » 05.03.2012, 11:47
Die Errichtungskosten die bei den Anlagen die die Sonneninitiative bei uns in der Gegend errichtet hat fand ich auch ziemlich hoch... Selbst wenn in der Zeitung der Bruttopreis inkl Pacht stand hätte ich die Anlage nicht realisiert.
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von eggis » 05.03.2012, 11:52
caro-es hat geschrieben:eggis hat geschrieben:Sind Vereine nicht frei von Gewinnerzielungsabsichten?
doch nur wenn es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt oder irre ich mich da jetzt? Auch Normale Vereine unterliegen den Körperschaft- u. Gewerbesteuern usw.....
Den Begriff der "Gemeinnützigkeit" kenne ich nur aus der Absetzbarkeit von Spenden. Wo ist der Profi im Vereinsrecht, (edit) hier im Forum!?
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von caro-es » 05.03.2012, 11:54
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