Photovoltaikanlage in Wohnanlage - GmbH

Fragen und Diskussion zu jeglicher Unternehmensform für den Betrieb von Solarstrom-Anlagen, wie z.B. GbR, GmbH, Beteiligungen, Bruchteilgemeinschaften, Genossenschaften.

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Photovoltaikanlage in Wohnanlage - GmbH

Beitragvon Zippler » 31.07.2009, 08:00

Guten Morgen alle zusammen,

ich hoffe, ich bin hier richtig.

Es geht um folgendes:

ich bin derzeit dabei, ein Angebot über eine Photovoltaikanlage einzuholen. Wir sind 2 Häuser mit insgesamt 14 Einheiten. 13 Wohneinheiten und 1 Sparkasse (die ist unten drin).

Hat jemand so etwas ähnliches gemacht? Braucht man hierfür eine GmbH oder GbR? Von einer GbR möchte ich nicht in Betracht ziehen, da hier ja jeder mit seinem Privatvermögen haftet. Ich brauche gute Argumente für die Anlage, wenn es zu einer außerordentlichen Eigentümerversammlung kommt und ich möchte auch gute Argumente der Hausverwaltung liefern können.

Eigentlich geht es hier nur um das rechtliche.

Vielleicht kann man mir hier weiterhelfen.

Danke im Vorraus.

Gruß Marco
Zippler
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Beitragvon bereil » 31.07.2009, 08:47

Hallo Zippler,

im Prinzip hast du ja Recht mit der GbR - jedoch muss man auch die Bank verstehen, wenn sie einer frisch gegründeten GmbH nicht unbedingt Geld geben möchte.

Da ihr ja aber eine Sparkasse direkt im Hause habt, würde ich da mal nachfragen ;-)

Mit sonnigen Grüßen,

bereil
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Beitragvon MBIKER_SURFER » 31.07.2009, 08:57

Hallo Zippler,

ich habe dieses Jahr eine Anlage auf den Dächern einer WEG - 3 Dächer - realisiert. Du wirst nur das o.k. erhalten, wenn die Verwaltung dahinter steht. Warum willst Du eine GbR gründen? Oder soll die WEG die Anlage realisieren. Ich habe die Anlage mit meiner Frau gemacht als GbR.
Wenn die WEG die PV Anlage machen soll, kannst DU trotzdem eine GbR machen, wenn die GbR keine Schulden macht. Jeder einzelne kann seinen Anteil dann schon finanzieren. Das ist im Prinzip so, wie dir Bürgerbeteiligungen bei uns am Ort. Ich bin selbst geschäftsführender Gesellschafter von einigen PV GbR's.

Gruß
Martin
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Beitragvon Zippler » 31.07.2009, 12:50

danke erstmal für die schnellen antworten. habe nach meinem thread entdeckt, dass er verschoben wurde :lol:

@ bereil:

wir wären zwar eine frische gmbh mit mehr als 25.000 euro eigenkapital durch die fremdfinanzierung. die bank kann letzendlich nur davon profitieren, da unser gewinn, der in die rückzahlung eingeht, 100 prozentig "staatlich" gesichert ist. und das ja für 20 jahre.

dass wir die sparkasse anfragen werden, ist sicher. vllt. hat auch die hausverwalterin gute verbindungen. der freundliche heer, der mir das angebot nun verbreitet hatte über die pv meinte auch, dass es eine volksbank main-tauber geben würde, die darauf spezialisiert wäre auf finanzierungen für pv... also überall werden da schon türen offen stehen.

@ mbiker_surfer:

ich persönlich will keine gbr gründen. mein "traum" wäre es, dass die kompletten 13 wohnparteien alle mitziehen würden, dass letztendlich nach der amortisationszeit der gewinn als "bonbon" in die rücklagen geführt werden könnte. aber träume platzen schnell. ich hoffe schon, dass die verwaltung dahinter steht, deshalb erst das angebot einholen lassen, dass wir mit guten argumenten hervorstechen können.

ich hatte gehofft, dass jeder mitzieht. ich weiß nicht, ob am schluss nur 4 leute mitziehen würden. musst ja dann einen mietvertrag für die dächer abschließen, es muss geklärt werden, wieviel haftung jeder für die dächer übernimmt, wenn was passieren sollte... aber man hat ja vertragsfreiheiten :) wäre aber schon positiv, wenn nur 4 leute... der gewinn po person wäre höher :wink:
Zippler
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