PV-Berlin hat geschrieben:Ich vermute die Leute missverstehen den User.
Er möchte sich nur vor den Lasten aus dem Grundstück schützen. Offensichtlich bekommt er das Grundstück zwar sehr preiswert ( z.B.: Deutsche Grundstücksauktionen AG)
http://www.dga-ag.de/Da ist es sinnvoll das wirklich zu trennen.
Kaufpreis incl. allem zum Beispiel 5.000, € für das Grundstück
Das würde ich in diesem Falle auch über eine UG machen. Kostet fast nix und hätte den Vorteil, dass man da Reserven gut aufbauen kann.
Die PV Anlage natürlich als GbR. mit der Ehefrau und den Kids, sofern man diese hat.
Ob die Bank wirklich gute Zinsen ausreichen, auf die blauen Augen der GbR. hin ist die Frage. das Grundstück selbst stellt keinen Wert für die Bank da. *
Grundbucheintrag PV Mietdach ausgenommen.
Sollte die GbR. natürlich noch viele andere Sicherheiten haben, na dann bekommt man auch gute Zinsen.
Steuerberater werden massiv überschätzt. Nur, wenn man mit durchdachten Ideen kommt, geben sie einem den letzten Feinschliff, den Rest muss man schon selbst machen.
Ich glaube nicht, dass diese Konstruktion wirklich sinnvoll ist. Da zwar die Unternehmen UG und GbR finanziell separiert sind,
aber immer noch in der Sache verbunden sind. Wenn jetzt die Lasten vom Grundstück an der UG ziehen und diese in die Insolvenz führen,
wird auch der Weiterbetrieb in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Beispiel: Grundstück/Halle muss von Schadstoffen befreit werden. Dann kann sein, dass langfristig die PV-Anlage abgebaut werden muss und somit
keine Erträge mehr generieren kann. Folgt dann damit die Insolvenz der GbR (bzw. besser der Gesellschafter)?
Fazit: Wenn man damit rechnen muss, dass die UG insolvent wird, weil tatsächlich Lasten auf dem Grundstück liegen, sollte man
besser die Finger davon lassen, solange man wirklich von den Ertragen aus der PV-Anlage abhängt.
Abgesehen davon würde ich eher dazu raten, dass in der UG KEINE Reserven aufgebaut werden, weil die UG mit dem gesamten Vermögen haftet
und diese Reserven ebenso durch das Risiko im Grundstück verschwinden können.
Was die Steuerberater angeht, schrieb hier ein anderer User im Forum, dass sich schon fähige Berater (i.A.) suchen sollte, wenn man selbst
nicht genug Wissen hat.
Abgesehen sollte sich der Fragensteller nicht nur in Steuerfragen, sondern auch in verbundenen Rechtsfragen beraten lassen.
Natürlich ist es immer besser, wenn man selbst die Gestaltungsmöglichkeiten kennt und gute, durchdachte Ideen generieren kann.
Aber man kann nicht alles haben oder wissen.