Frage zu großem Projekt

Fragen und Diskussion zu jeglicher Unternehmensform für den Betrieb von Solarstrom-Anlagen, wie z.B. GbR, GmbH, Beteiligungen, Bruchteilgemeinschaften, Genossenschaften.

ACHTUNG: kein Marktplatz für Suche/Biete

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Beitragvon hgf1948 » 13.02.2009, 10:15

donchuan hat geschrieben:1) Gibt es irgendwelche Erfahrungen, wieviel mehr, mit der Sonne drehende aufbauten gibt?

2) Mir wurde erzählt, dass es zu 40%-50% mehr Sonnenstunden führte. Aber dass kann ich mir nur schwer vorstellen! Kann das sein????

Hallo donchuan,
ad 1) Schaue einfach unter sonnenertrag.eu nach, dort sind etliche nachgeführte Anlagen aufgeführt. Diese sind an diesem Symbol Bild zu erkennen.

ad 2) Auch eine nachgeführte Anlage kann die Anzahl der Sonnenstunden nicht erhöhen. Dazu wäre ein hauptamtlich angestellter Medizinmann wohl eher geeignet. :) Man kann aber die Einstrahlung in die Modulebene erhöhen.

Wie hoch die Ertragssteigerung tatsächlich ausfällt hängt u.a. von diesen Faktoren ab:
1- oder 2-achsige Nachführung, Standort, Azimuth und Inklination der Vergleichsanlage.

Im Vergleich zu einem steilen Norddach sind die von dir genannten 40%-50% höheren Erträge zweifellos zu erwarten, jedoch nicht gegenüber einer optimal ausgerichteten nicht nachgeführten Anlage.

Ich habe für mein real existierendes Dach die Ertragssteigerung von PVGIS ausrechnen lassen:

1-achsig: +23,9%
2-achsig: +28,4%

Gegenüber einem weniger optimal ausgerichteten Dach wäre die Ertragssteigerung natürlich größer. Dazu kommt, dass nachgeführte Anlagen zumeist über eine bessere Hinterlüftung verfügen (nicht unbedingt bei einer drehbaren Halle).

Gruß hgf

NB: Der DWD definiert eine Sonnenstunde mit einer Einstrahlung von 130 W/m² auf die horizontale Ebene.
6,45 kWp, 30 Sanyo HIP-215NHE5, 3 SMA SB 2100TL, SL800e, Inbetriebnahme 17.12.2007
Azimuth 180°, Neigung 40°, Verschattungen (Gaube, 2 Kamine, 3 Bäume)
http://www.solarlog-home.de/essencepur
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2012
hgf1948
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 925
Registriert: 25.04.2006, 17:19
Wohnort: Am Ammersee

Beitragvon spocksbrain » 13.02.2009, 11:04

Habt ihr schon mal über eine ltd - Gesellschaftsform nachgedacht?
Ist ähnlich einer GmbH aber mit wesentlich weniger Eigenkapital.
Details findest Du bei wikipedia: Limited & Co. KG

Gruss, spocksbrain
Rentner am PC in Lebensgefahr! Um Gottes Willen NICHT gleichzeitig "ALT" und "ENTFERNEN" drücken!!!
spocksbrain
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 757
Registriert: 26.02.2007, 21:43

Beitragvon eggis » 13.02.2009, 13:18

spocksbrain hat geschrieben:Habt ihr schon mal über eine ltd - Gesellschaftsform nachgedacht?
Ist ähnlich einer GmbH aber mit wesentlich weniger Eigenkapital.
Details findest Du bei wikipedia: Limited & Co. KG

Gruss, spocksbrain

Das gibt´s jetzt auch schon als "Mini GmbH" mit einem Euro anfängliches Stammkapital. Das Stammkapital muss aber dann später auf 25000€ Euro erhöht werden.

Mehr dazu gibt hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmergesellschaft

MsG
-eggis-
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage!!! hier klicken
Benutzeravatar
eggis
Moderator
 
Beiträge: 15164
Registriert: 09.10.2007, 21:30
Wohnort: bei Lübeck
PV-Anlage [kWp]: 6,9
Info: Betreiber

Re: Frage zu großem Projekt

Beitragvon SunnyWave » 12.02.2011, 17:20

Guten Tag

Hat jemand erfahrungen mit einer Mini GmbH?

Ist das was für so einen Fall wie hier beschrieben?

Gruß

SunnyWave
SunnyWave
Neu hier
Neu hier
 
Beiträge: 7
Registriert: 08.01.2010, 00:17
Info: Interessent

Re:

Beitragvon jodl » 12.02.2011, 20:35

donchuan hat geschrieben:Aber der § 19 EEG macht uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. :(


naja. so "gewaltig" ist das nicht unbedingt
oder eben dann die fünf Stadel entsprechend verteilen, daß die räumliche Nähe nicht mehr gegeben ist

donchuan hat geschrieben:Gibt es irgendwelche Erfahrungen, wieviel mehr, mit der Sonne drehende aufbauten gibt? Mir wurde erzählt, dass es zu 40%-50% mehr Sonnenstunden führte. Aber dass kann ich mir nur schwer vorstellen! Kann das sein????


musst du halt mal in den einschlägigen Ertragsdatenbanken nachschauen
50 % mehr, vielleicht wenn man mit Grönland vergleicht :mrgreen:

am gleichen Standort halte ich 25 bis 30 % Mehrertrag durch so eine Drehscheune für eine realistische Größenordnung

frag mal den phönix wast nach seiner Solarsternwarte, sowas meinst du wohl?

allerdings sind die Kosten für die Drehtechnik auch nicht ohne
musst du dir halt durchrechnen ob sich das rentiert
jodl
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3742
Registriert: 02.07.2007, 15:58
PV-Anlage [kWp]: 103,9
Info: Betreiber

Re: Re:

Beitragvon za-ass » 12.02.2011, 21:41

jodl hat geschrieben:
donchuan hat geschrieben:Aber der § 19 EEG macht uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. :(


naja. so "gewaltig" ist das nicht unbedingt
oder eben dann die fünf Stadel entsprechend verteilen, daß die räumliche Nähe nicht mehr gegeben ist

donchuan hat geschrieben:Gibt es irgendwelche Erfahrungen, wieviel mehr, mit der Sonne drehende aufbauten gibt? Mir wurde erzählt, dass es zu 40%-50% mehr Sonnenstunden führte. Aber dass kann ich mir nur schwer vorstellen! Kann das sein????


musst du halt mal in den einschlägigen Ertragsdatenbanken nachschauen
50 % mehr, vielleicht wenn man mit Grönland vergleicht :mrgreen:

am gleichen Standort halte ich 25 bis 30 % Mehrertrag durch so eine Drehscheune für eine realistische Größenordnung

frag mal den phönix wast nach seiner Solarsternwarte, sowas meinst du wohl?

allerdings sind die Kosten für die Drehtechnik auch nicht ohne
musst du dir halt durchrechnen ob sich das rentiert

Du hast aber schon bemerkt, das die Anfrage von @donchuan aus 02/2009 stammt? :juggle:
za-ass
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 5594
Registriert: 20.07.2007, 13:57
Info: Betreiber

Re: Frage zu großem Projekt

Beitragvon search » 12.02.2011, 22:48

SunnyWave hat geschrieben:Guten Tag

Hat jemand erfahrungen mit einer Mini GmbH?

Ist das was für so einen Fall wie hier beschrieben?

Gruß

SunnyWave


Hallo.

Dies sollte man u.a. bedenken...

-Es muss eine Rückstellung in Höhe von 25% der jährlichen Gewinne gebildet werden bis 25.000 Stammkapital erreicht worden sind. Anschließen kann die Unternehmergesellschaft als normale GmbH weitergeführt werden.

Gruß

search
Solon 5,98 Kwp ( 26 x Solon P220/6+/07 230 W an Diehl Ako PLATINUM Wechselrichter )
search
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 538
Registriert: 11.07.2007, 10:24
Wohnort: Bayern

Re: Frage zu großem Projekt

Beitragvon anneparker » 12.03.2011, 06:43

Hey, Danke für den Rat hier .. Ich suche Informationen über die Kupferpreise suchen.
anneparker
Neu hier
Neu hier
 
Beiträge: 3
Registriert: 12.03.2011, 06:41
PV-Anlage [kWp]: 550
Info: Berater

Re: Frage zu großem Projekt

Beitragvon search » 12.03.2011, 22:44

anneparker hat geschrieben:Hey, Danke für den Rat hier .. Ich suche Informationen über die Kupferpreise suchen.


Hier kannst Du Dir mal die Kupferentwicklung ansehen.

Momentan langsam am fallen....

http://www.westmetall.com/de/markdaten. ... ld=DEL_low

Ich würde Dir vorschlagen einen Kupferkontrakt zu schließen mit einem GH. Dann hast Du die Sicherheit, dass Dir das Kupfer eventuell keinen Strich durch die Rechnung macht, falls das Projekt sich etwas verzögert. Es kommt natürlich auch darauf an, welche Menge Du an CU benötigst. (1 Tonne oder 5 Tonnen ?)

Gruß

search
Solon 5,98 Kwp ( 26 x Solon P220/6+/07 230 W an Diehl Ako PLATINUM Wechselrichter )
search
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 538
Registriert: 11.07.2007, 10:24
Wohnort: Bayern

Vorherige

Zurück zu Unternehmensgesellschaften



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste