Ich bin neu im Forum, da ich ja auch erst seit kurzem eine PV-Anlage habe. Wie das so ist, wenn etwas neu ist, dann hat man doch ein besonderes Auge darauf und schaut eben öfter mal, ob alles so läuft wie es sein soll (oder wie man es sich vorstellt).
Dabei bin ich jetzt auf ein Problem gestoßen, welches ich mir nicht erklären kann. Mein PV-Anlagen-Bauer sagt sowieso, dass alles in absoluter Ordnung ist. Vielleicht seid Ihr Profis ja so nett, und könnt mir bein bisschen was dazu sagen.
Erstmal die Anlagendaten:
Dach mit Süd-Ausrichtung, 30 Grad Neigung: 32 Schüco-Module MPE 215 PS06 215 Wp in 2 Strings a 16 Module
Dach mit Ost-Ausrichtung, 50 Grad Neigung: 26 Schüco-Module MPE 215 PS 06 215 Wp in 1 String
WR: SMA Sunny Tripower 12000TL-10 mit Schüco-Label
Die beiden Strings vom Süddach sind am Eingang A (bis zu 4 Strings möglich) angeschlossen; das Ostdach am Eingang B.
Die Anlage überwache ich mit der Software SMA SunnyExplorer über Bluetooth.
Die Anlage wird über das Einspeisemanagemant mit Funkrundsteuerempfänger betrieben (dieser ist aber bis jetzt noch gar nicht angeschlossen, da noch nicht geliefert).
Ich glaube, das sollte es sein. Nun zu meinem eigentlichen Problem:
Die Leistung, die das Süddach liefert ist perfekt. Bei richtig sonnigen Tagen kommen von diesen Modulen teilweise über 6.500 W an. Höchstmöglich wären hier rechnerisch ja 6.880 W (richtig?). Also alles top.
Die Ost-Seite macht mir allerdings Probleme. Dort ist eine Maximalleistung von 5.590 W installiert. Bisher habe ich es aber auch an noch so sonnigen Vormittagen ohne jede Bewölkung oder Nebel und ohne Beschattung aber allerhöchstens kurzzeitig auf ca. 4.000 W gebracht (also im Maximalfall und dann auch nur ganz kurz). Meistens liegt das Maximum bei ca. 3.500 W. Und das kommt mir doch sehr wenig vor.
Mein Installateur sagt mir zwar, dass doch die Ost-Ausrichtung eh nicht soviel bringen würde und ich mit entsprechenden Einbussen rechnen muss. Das ist mir auch klar, dass die Tagesproduktion eben weniger ist, weil die Sonne ja nicht so lange hinscheint. Wenn aber doch das Dach voll beschienen ist (also am Vormittag, so bis Mittag) dann müssten die Module doch zu diesem Zeitpunkt mehr als 50 % der Gesamtleistung bringen können, oder?
Ich habe mir die Module dann mal angeschaut, und festgestellt, dass zwei Module ganz ander aussehen, als der ganze Rest meiner 58 Module. Gerade, wenn Nebel (also Tau) darauf liegt oder es sogar regnet, sehen die Oberflächen der Dinger ganz anders aus. Während bei allen anderen die Regentropfen drauf liegen, schauen die beiden Module aus als ob sie trocken wären.
Ich hab dazu mal ein Bild hochgeladen. Hat von Euch sowas schon mal jemand gesehen? Könnte das evlt. mit die Ursache sein?
Der Installateur hat die Bilder schon zum Hersteller (Schüco) geschickt. Deren aussage war nur: Zitat: Diese Erscheinungsbild kann durch unterschiedlich eingesetzte Gläser im Produktionsprozess der Module auftreten. Hierbei gilt nach Aussage der Technik ausschließlich ein optischer Mangel, welcher zu keinem Leistung-/Ertragsverlust führt. Zitat Ende. - Echt toll!
Der Installateuer schreibt dann noch: "Unserer Erfahrung nach ist es auch möglich, dass ein Schmierfilm auf dem Modul ist von der Produktion und dieser verschwindet i.d.R. nach einer gewissen Zeit." - Super, noch besser!
Reden die sich alle raus, oder spinne ich (kann ja sein, hab ja eigentlich keine Ahnung)
Ich bitte darum um Euere Hilfe und Euere Erfahrung! Vielen Dank schonmal vorab an alle, die was zu sagen haben!






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