Problem dabei:
- Wie groß sind die Wärmeleitungskoeffizienten von den Siliziumscheiben nach Vorder- und Rückseite ?
- Wie sind die Wärmeübergangskoeffizienten nach Luft bzw. Wasser ?
Joar,
klar sind die Leitungs- und Übergangskoeefizienten nicht ohne,
allerdings sind die Schichten auch sehr dünn.
Bisher hat ne PV auch das Problem, dass sie die Wärme durch diese Schichten durchbekommen muss (bei reiner Konvektion)
Der Aufbau wäre eine Kühlschlange hinter den Modulen die mit Kühlflüssigkeit gefüllt ist. Diese wird in den Vorlauf zur Solarthermie eingespeist, dort noch weiter erhitzt und dann im WT wieder runtergekühlt, das die Wärme ja in meiner Heitung/Warmwasseranlage genutzt werden soll.
JA,
dass war auch so ziemlich meine erste Idee, als ich bei meinem letztem Arbeitgeber (Modulhersteller) auf Ideen zu Verbesserungen angesprochen wurde.
Mein Chef (echt erfahrener Mann) winkte gleich ab. Angeblich haben das schon einige andere mal versucht und irgendwie sind die Projekte gescheitert...keine ahnung ob technische Probleme, oder zu geringe Wirtschaftlichkeit.
Aber, auf der letzten Intersolar hab ich noch einen Anbieter gesehen, der solche Kombi-Module anbietet.
Ich hoffe sehr,
dass auch andere Anbieter dort mal ein bissl Hinrschmalz reinpacken und es vll doch noch zu technisch ausgereiften und wirtschaftlichen Systemen kommen wird.
Und was passiert, wenn der Pufferspeicher seine Temparatur erreicht hat? Die Module werden nicht mehr gekühlt, im Gegenteil sie werden aufgeheizt, die Hinterlüftung ist ja nicht mehr gegeben. Habe mal gehört, dass im Sommer bis zu 120° in so einem Kollektor entstehen können (kenne mich aber damit nicht aus).
Es können sogar deutlich mehr als 120° entstehen...gibt da Systeme die gezielt mit einem Auskochen der Anlage kalkulieren um zusätzlichen Energieeintrag durch das dann fehlende Medium unterbinden.
Das Aufheizen über die normalerweise schon hohen Temperaturen der eigentlichen PV könnte man sicherlich durch eine Regelung die die Temperaturen steuert hinbekommen.
Dass evt. eine mit einer schlechteren Konvektion zu rechnen ist, wäre denkbar.
Grundsätzlich ist aber wohl mit einem deutlich schlechteren thermischen Wirkungsgrad der Anlage als bei reiner Solarthermie zu rechnen, so dass ich optimistisch wäre, dass keine so hohe Temperaturen erreicht werden dass sie an einem sonnigen Tag höher liegen, als die Temperatur der PV
...und hier wäre auch wieder der Punkt, ob der Effekt der Brauchwassererzeugung überhaupt positiv sich auswirkt (und die höheren Invest-Kosten abdeckt)
Als Nebenefekt habe ich eine Heizung um die Anlage im Winter abtauen zu können.
Kannst ja auch jetzt schon einfach Strom reinjagen
...aber muss man halt rechnen, wo der break even wo die reingestopfte Energie das frühere Abtauen gerechtfertigt.






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