First Solar Anlage fällt bei hoher Leistung ab

Was alles passiert beim Betrieb von Solaranlagen

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FS Anlage

Beitragvon Zentralschmiertechnik » 21.05.2009, 22:16

@ ewirt,
Hast Du denn keinen SL,bei dem man dann die einzelnen Kurven vergleichen kann ?

Zum Thema DN 11 und 17° Ist schon vorher erklärt worden.
Du wirst mit 17° DN immer mehr Leistung erzielen wie bei 11°.
Nur morgens und abends hast Du leichte Vorteile bei 11°,die aber die 17° im Laufe des Tages nicht ausgleichen können.

Vom Sonnenstandswinkel her,der übrigens zur Zeit bei 61° liegt und spätestens am 21.06.09 den höchsten Stand erreicht ,der dann bei 64° liegt,wirst Du mit 17° immer besser fahren,wie mit 11°.

Gruss Zentralschmiertechnik
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Beitragvon Helios » 21.05.2009, 22:21

Gibt es bei der Anlagengröße keinen Datenlogger? First Solar ist dafür bekannt, dass ca. 1% der Module Glasbruch haben.

Gruß Helios
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Beitragvon ewirt » 22.05.2009, 12:59

Ist der Glasbruch sichtbar oder wie kann man ihn feststellen?
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Beitragvon lehmann28 » 22.05.2009, 13:02

ewirt hat geschrieben:Ist der Glasbruch sichtbar oder wie kann man ihn feststellen?


Glasbruch sollte sichtbar sein. kommt aber drauf an, wie dicht Du an die Modul rankommst.

Der Tom 8)
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können.
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Beitragvon kinofreak » 22.05.2009, 17:01

ewirt hat geschrieben:Ist der Glasbruch sichtbar oder wie kann man ihn feststellen?

hier in diesen thread siehst du wie das ausschaut:

http://www.photovoltaikforum.com/ftopic20293-15.html

wenn es große Sprünge sind sieht man das gut auch vom boden aus.

allerdings, wenn die Rückseite einen glasbruch hat, das sieht man eher nicht ;) allerdings glaube ich das früher oder später (zb. bei Frost) sich irgendwas auch auf der Vorderseite tut wenn dir Rückseite einen Sprung hat.
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Beitragvon phoenixx2007 » 23.05.2009, 16:59

Hallo ewirt!
@Zentralschmiertechnik
..........der dann bei 64° liegt,wirst Du mit 17° immer besser fahren,wie mit 11°.

Falsch :!: Stimmt so nur bei Süd Anlagen!
Um so mehr eine PV Anlage in Azimut von Süd abweicht, um so günstiger und Ertragreicher ist eine geringe Dachneigung :!:


Nur morgens und abends hast Du leichte Vorteile bei 11°,die aber die 17° im Laufe des Tages nicht ausgleichen können

..........das stimmt so auch nicht,
weil bei 17° Westanlagen die Sonne hintern Dachfirst früher untergeht und später aufgeht!
und.....
sich das ganze im Winter noch verschärft mit extrem Schrägen Sonneneinfallwinkel und noch späterem überschreiten des Dachfirstes!
Die 11° 250° Westanlage bekommt früher Sonne über dem Dachfirst, also hat sie auch Vormittags mehr Leistung! Mittags gleicht sich das aus. Nachmittags hat natürlich die Westanlage, vor allem aber im Sommer den besseren Winkel zur Sonne!

Du wirst mit 17° DN immer mehr Leistung erzielen wie bei 11°.

......das stimmt so bei Südanlagen, aber nicht bei dieser West :!:
.........übers Jahr gesehen sollte zwischen 11+17° 1-2% mehr Ertrag zugunsten der 11° West Anlage sein.

MFG Phoenixx :D
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1210.htmw
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Glasbruch

Beitragvon pv2007 » 29.05.2009, 19:58

Der Glasbruch kann durchaus nur auf der Rueckseite sein. Dann siehst Du von vorne erstmal gar nichts. Nach FS Angaben koennen bis zu 2% Glasbruch durch innere Spannungen im Glas auftreten, obwohl der Installateur keine Fehler bei der Installation gemacht hat. Natuerlich muessen die dann ausgetauscht werden (kostenfrei).
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Beitragvon ewirt » 22.06.2009, 19:53

Hallo,
ich habe nochmal die Strings an den Wechselrichtern durchmessen lassen.Die Werte sind bei allen Srings gleich(Ampere,Volt),ich denke das einzelne Module defekt sind kann man da ausschließen,oder kann es sein das alle Module nicht genug Leistung bringen?Laut Flash Daten sollen sie o.k sein.
Laut Pvgis ist mein Nachbar ca. 2% im Vorteil,der Unterschied beträgt aber ca.15-20%,jetzt sagt mein Solateur man kann das in einer so kurzen Zeit nicht beurteilen und muß das komplette Jahr sehen.Wie soll ich das aufholen?
Kann mir hier nur noch ein Gutachter weiter helfen?

Gruß
ewirt
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Beitragvon phoenixx2007 » 23.06.2009, 16:13

Hallo ewirt !
Hab da nochmal geguckt. Die Anlage von Dir und Deines Nachbarn sollten eigendlich gleich laufen. Auch Deine beiden Anlagen müßten übers Jahr gesehen, fast gleich auf sein.
15-20% weniger ist ne Menge :?
Die lassen sich für mich nur mit Schatten oder Problemen in der Anlage erklären! Ist Laub auf der Anlage?
MFG Phoenixx :)
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Beitragvon Fischkopp » 23.06.2009, 17:03

Hallo ewirt,

Dünnschichtanlagen sind nicht so ganz einfach zu analysieren. Aber ohne Zahlen und Graphiken was die Wechselrichter denn so tun können wir hier auf keinen Fall helfen, es sei denn es ist ein ganz grober Fehler.
Denke auch in Zukunft brauchst Du eine Anlagenüberwachung a la Solarlog. Diese würde uns sehr helfen in die Anlage reinzuschauen um zu sehen ob was falsch läuft. Bislang kann man noch nicht mal erahnen ob die Ertragsluste gleichmäßig über die Zeit verteilt sind, ob Fehlermeldungen der WR auftauchen, wie die Spannungen sind usw. Wenn z.B. Module gebrochen sind ist der Leistungsverlust sehr gering - bis Feuchtigkeit ins Spiel kommt und die Wechselrichter wg. Isolationsfehler abschalten. Wenn trocken scheint alles normal. Oder die WR reagieren empfindlich auf die Netzqualität, die durch Windkraftanlagen in der Nähe gestört wird - dann müssen sie mal schnell runterfahren...

Wenn Du über die Einschaltung eines Gutachters nachdenkst solltest Du vielleicht vorher tatsächlich Dir einen Logger zulegen.

Hier mal auf einen ähnlichen Thread, der seinerzeit von Zentralschmiertechnik gestartet wurde und wo ein Logger hilfreich war.

Irritierend finde ich die Angabe zum Dach...
... bei der Angebotsbewertung hieß es noch 15°
... jetzt heißt es aber 11+17°
Stellt sich nur die Frage ob die beiden Dach"hälften" jeweils genau auf die Wechselrichter passen? Was mich daran wundert ist doch, dass im ursprünglich Angebot eine Modulverteilung von 28*8 + 22*8 stand. Retrerni - ohne die unterschiedlichen Dachneigungen zu kennen - schlug 29*8 + 21*8 zur gleichmäßigeren Auslastung der WR vor - was heute auch Fakt ist.
Frage also: Sind die 12,6 kW für 11° DN und 17,4 kW für 17° DN tatsächlich korrekt?

Wie sind die Dächer eigentlich gestaffelt? Verschattet eigentlich ein Dach das andere?

Bei so flachen Dächern sollten verschattende Hindernisse in jede Richtung NO-NW berücksichtigt sein!? Tatsächlich alles schattenfrei?

Fotos nach O, S, W und des Daches selber (Lüftungsrohre?....) könnten uns auch behilflich sein.

Gruß
fischkopp
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