Was alles passiert beim Betrieb von Solaranlagen
Moderator: Mod-Team
von Modulschrauber » 12.06.2012, 23:30
Hallo Solarlux solarlux hat geschrieben:Nach diesen 10 Jahren ist die Anlage, bei der damaligen Vergütung bestimmt schon fast abgeschrieben. GGf. sind diese Module jetzt Schrottreif, wenn die Isolation nicht wieder vollständig hergestellt werden kann.
Natürlich nicht. Die Anlage hat damals einfach zu viel gekostet. Eigentlich hab ich mir andere Antworten erhofft. Hat jamand schon mal so einen Fehler gehabt? Alle Module sind ja so gebaut, auch wenn bei den meisten die Kanntenisolierung im Ramen versteckt ist. Wie ist das bei anderen Laminaten? Kann man so was reparieren, hat es schon mal einer gemacht? Gibt es noch Wechselrichter, die mit Schutzkleinspannung (alsö bei Gleichspannung 120V) arbeiten, so dass man die fehlende Isolierung ignorieren kann? Kriegt man auch mit einem Travowechselrichter einen Schlag? Ich freue mich auf Antworten, Kurt
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von Holter » 13.06.2012, 00:00
Was sagt denn der Isolationswiderstand? Bei Regen und gegen die Metallklammern gemessen?
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von Weidemann » 13.06.2012, 07:03
Modulschrauber hat geschrieben:Kriegt man auch mit einem Travowechselrichter einen Schlag?
Das kommt darauf an. Bei einem Erdschluss nur an einer Stelle (ist es die Nässe auf den Ziegeln?) nicht, aber wenn mehrere Module "lecken" hast du einen Kurzschluss auf dem Dach... davon abgesehen weiß ich nicht, ob das technisch okay (erlaubt) wäre... oder der WR merkts am fehlenden Isolationswiderstand und schaltet bei Regen halt immer ab.
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von Modulschrauber » 13.06.2012, 23:03
Hallo Weidemann, Weidemann hat geschrieben: WR merkts am fehlenden Isolationswiderstand und schaltet bei Regen halt immer ab.
So stimmt das zumindes für die "alten" SMA Wechselrichter mit Trafo nicht. Die haben zwar mit der roten Diode den Fehler angezeig, aber nicht abgestellt. Die trafolosen schalten immer ab, da hier ja eine Verbindung zum Netz besteht. Kurt
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von Weidemann » 14.06.2012, 07:29
okay. Dann wäre das sozusagen die Erdung eines Pols. Was aber, wenn an zwei Stellen die Isolation hin ist und auf dem Dach der Strom im Kreis fließt? Da hätte ich kein gutes Gefühl dabei...
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von solarlux » 14.06.2012, 19:12
Modulschrauber hat geschrieben:Die Anlage hat damals einfach zu viel gekostet. Eigentlich hab ich mir andere Antworten erhofft.
"andere Antworten erhofft"....hilft dir bzw. dem Betreiber so oder so nichts. Fakten müssen geschafffen werden. Die Anlage sollte damals weder das günstigste noch das wirtschaftlichste sein, sondern es war eher eine Musteranlage zu einem mustergültigen Preis. Nun kann man sich ja an den "Solarpfannenhersteller" wenden und um kostenlosen ersatz bitten, oder um eine Info bitten, ob man die Modul/-isolierung reparieren kann. Sprich der Hersteller kann sich ja äussern, sofern es ihn noch gibt. Andernfalls, sollte man über ein Modultausch ink. UK nachdenken, auch wenn das Geld für den Betreiber kostet. Spannende Frage dennoch, wieviel kW/kWp hat die Anlage letzdes Jahr eingefahren?
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von PV-WR 1500 » 12.07.2012, 17:53
Hi, Ihr redet hier u.a. von der Schutzkleinspannung. Wie verstehe ich das richtig? Bitte um Nachhilfe. Bei meiner Anlage aus dem 1000-Dächer-Programm war diese Maßnahme vorgeschrieben. Dann kommen doch logischerweise bei mir nie mehr als 120VDC an. Wie wird das heute gemacht? Gruß PV-WR 1500
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von Bento » 12.07.2012, 19:22
Bis 1000 VDC
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von Joerg aus dem Norden » 13.07.2012, 15:20
Hallo, ja heute arbeitet man mit möglichst hohen Stringspannungen 600-1000 Volt den bei 40-100 Volt ist jeder Meter Kabel auch 4 oder 6qmm schon ein rechenbarer Verlust.
Welche Stannung liefert ein Modul ? Kann man bei diesen 39 Stück 35 Watt Modulen nicht so verstringen das man unter 60 Volt bleibt ? Welcher WR wurde den damals verbaut, war doch bestimmt ein Trafogerät !? 1500W/P Gerät?
Ich hab noch so eine alte 1 kw/p Anlage mit Würth Solarstar 1200 Der verträgt nur 60 Volt dafür aber 30 Ampere. ( Er stammt aus der Dünnschicht Zeit wo alles paralell geschaltet wurde) Ich betreibe daran 72 Zeller mono, das klappt prima !
nur so eine Idee... LG Jörg
PS: Ich würde die Solarpfannen wenn ich sie unbedingt wieder montieren müßte in ein Folienbett legen, ich würde vorher mal Messen welches Potenzial am Gehäuse ansteht, evtl nur ein kapazitiver Strom, den man ableiten kann ... !
70 x SW225 an 2 x SB5000TL-20 + 2 x SB2100TL / Solarwatch http://solarfarm.de.vu10 x RENESOLA 240 1 x SMA SB2100TL 110 x RENESOLA 240 2 x SMA Tripower 12000 238 x SW235 an Kaco Powador 4 x 14.0 Ferien auf ehem.Bauernhof: http://www.starkebrise.de
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von Modulschrauber » 16.07.2012, 20:01
Hi, Ich hatte doch schon Ross und Reiter genannt ... Also noch mal: 39 Laminate von Shell, 35W, U0=10 V, Systemanbieter Braas, Wechselrichter travolos SB 1500(erster travoloser von SMA), Baujahr 1999. Joerg aus dem Norden hat geschrieben:Hallo, Ich hab noch so eine alte 1 kw/p Anlage mit Würth Solarstar 1200 Der verträgt nur 60 Volt dafür aber 30 Ampere. ( Er stammt aus der Dünnschicht Zeit wo alles paralell geschaltet wurde) Ich betreibe daran 72 Zeller mono, das klappt prima !
Genau nach so etwas habe ich oben schon mal gefragt. Wer bietet so was noch an? Inzwischen hat Braas einen Installateur ihres Vertrauens geschickt. Er ist auch zu keinen anderen Erkenntnissen gekommen und will sich für einen Austausch der Laminate aussprechen. Ich meld mich wenn es weiteres gibt. Kurt
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