Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Speicherung von elektrische erzeugter Energie.

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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon dridders » 19.06.2012, 09:34

ich mein die Winston 200Ah LiFeYPO4, aber nicht aus der Bucht sonden von Faktor. Da stammen meine her. War das günstigste was ich in dem Bereich finden konnte. Die Tschechen von EV-Power liegen preislich ähnlich, da kommt halt noch Fracht und MwSt (20%) drauf
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon wieso » 20.06.2012, 01:52

PV ist billiger als Batterie , ist so meine Theorie :juggle:
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon Helpless » 20.06.2012, 03:59

Ja Lars, vor allem wenn die Preise weiter fallen. Aber dann darf man nachts keinen Strom brauchen :D
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon andig2 » 20.06.2012, 13:07

Ich habe mit den Angaben zum 200AH LiFeYPO4 mal ein bisschen quergerechnet und komme bei 80% DoD und 3000 Zyklen auf 24,1ct/kWh, bei 70% DoD und 5000 Zyklen auf 16,5ct/kWh (in beiden Szenarien 70% Effizient für Wandlung angenommen).
Mittlerweile bewegen sich die Strompreise bei ca. 24ct- damit wären die reinen Batteriekosten für die Speicherung zumindest für neue Anlagen mit zu geringem EV nach EEG2012 schon im interessanten Bereich, für EEG2010 würde sich das noch nicht rechnen.
Nur fehlen in der Betrachtung leider die restlichen Kosten für Installation und Wandler- es bleibt also noch ein weiter Weg zur Wirtschaftlichkeit...
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon Henning_PV » 04.08.2012, 18:21

1)
wie kommst Du auf 70% Wirkungsgrad?
Wenn man
- gleich auf DC Seite speichert -> aus PV mit Mppt Laderegler direkt in den Akku laden -> null zusätzliche Verluste im Vergleich zu direkter Wandlung
- 95% coulomschen Wirkungsgrad von LiFePo in Betracht zieht
dann komme ich eher auf 95% Wirkungsgrad (also 95% für den Extraweg Akku, natürlich habe ich nochmal 95% im Wechselrichter aber die habe ich ja heute auch schon)
-> 90% WG sind machbar
(wenn man sich den Irrsinn PVDC-AC-DC-Akku-AC erspart den viele Lösungen heute benutzen)

2) Die Kosten hängen stark vom Deckungsgrad ab.
Wenn man komplett autark sein wollte und keinerlei zusätzliche Stromerzeuger benutzen würde, dann wäre es natürlich richtig teuer weil man eine große batterie hat die immer nur ein wenig benutzt wird.
Wenn ich aber mal z.B. als anderes extrem (nur zur Veranschaulichung) nur einen 2KWh Speicher nehme, dann kann ich den ja mindestens einmal am Tag zu 100% cyceln.
Sagen wir mal großzügig 900Euro für 2KWh LiFePo.
365 Zyklen pro Jahr -> 730KWh
10 Jahre haltbar bei 70% DoD
Dann komme ich auf <<10Cent / KWh für den Akku
Und wenn ich die PVDC-Akku-AC Lösung haette (an der ja einige namhafte Hersteller gerade arbeiten), dann ist auch der WR kein bischen teurer als ein heutiger Wechselrichter (denn welche Komponente ist zusätzlich drin - jep, so ziemlich garkeine....)
Habe ich einen Denkfehler, oder ist es ein sehr kurzer Weg bis zu Akkulösung?
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon open source energy » 04.08.2012, 18:53

Wenn es so einfach wäre dann Super, denke aber dass du in den nächstenJahreb nicht 10 Cent inkl mehrwertszeuer Einbau und zusätzlicher Steuerung sein wirst. Zudem wirst du auch keine 365 Zyklen im Jahr hinbekommen da an vielen Wintertagen der PV Ertrag komplett im EV aufgeht was mehr Sinn macht als zu speichern.
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon Kajetan » 04.08.2012, 20:53

sinnigerweise sollte man seine Anlage dann auf einen möglichst gleichmäßigen Ertrag im Jahresverlaus als auch im Tagesverlauf einrichten. D.h. Ost und West ausgerichtete Module für höheren Ertrag morgend und abends, sowie an der Fassade senkrechte Module für die flache Wintersonne. Die klassischen 30° nach Süden - Module sind ja dann eigentlich nur das Zuckerl zum Einspeisen (den Strom braucht man dann für die Klimaanlagen der Frankfurter Banken....).
Ein kleines Windrad wäre dann auch nicht verkehrt --> ein kleiner Speicher reicht dann völlig.
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon open source energy » 04.08.2012, 21:14

@ kajetan

Die Idee ist zwar grundsätzlich nicht schlecht aber ohne Sinne bringt die steilste Lage nichts. Zudem wird damit die Anlage an sich wieder ineffizienter was den Kosten für den gespeicherten Strom auch nicht hilft. Zudem sind viele kleine Flächen teurer in der Montage.
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon Helpless » 04.08.2012, 22:34

Henning_PV hat geschrieben:1)
Wenn man komplett autark sein wollte und keinerlei zusätzliche Stromerzeuger benutzen würde, dann wäre es natürlich richtig teuer weil man eine große batterie hat die immer nur ein wenig benutzt wird.
Wenn ich aber mal z.B. als anderes extrem (nur zur Veranschaulichung) nur einen 2KWh Speicher nehme, dann kann ich den ja mindestens einmal am Tag zu 100% cyceln.
Sagen wir mal großzügig 900Euro für 2KWh LiFePo.

Genau sowas hatte ich mir auch für Teil 2 meiner Insel im Netz gedacht. Aber... Ich hab keinen LiFePo Akku gefunden, der bei z.B. bei 24V/90Ah mehr als 50A geladen werden durfte. Wo gibt es denn welche, die sich wirklich in Verbindung mit einem großen Wechselrichter (>2KW) und mit den Notwendigen >2KWp innerhalb ihrer Specs benutzen lassen und nur 900,-€ kosten? Immerhin bekomme ich für 900€ auch schon einen Pb Akku mit >24V/250Ah, den ich ohne Probleme mit 50A belasten kann und mit 80A laden kann. Und er hat ebenfalls 2KWh nutzbare Leistung bei vergleichbarer Lebensdauer.
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Re: Werden Lithiumionen-Batterien doch bald bezahlbar?

Beitragvon pamiru48 » 05.08.2012, 22:01

Hallo - ich möcht an dem Thema hier aktuell informativ dranbleiben aber ohne immer wieder mich bis hierhin '"durchhangeln" zu müssen. Gibt's da eine Art Themenabo mit E-Mail-Benachrichtigung ?
Bei Optionen hab ich schon einen Haken drin...
24 St. SchottPoly230 mit SolarMax6000S,12° max. Sommer-Ertrag, BHKW "ecopower 4.7 G"
21 St. Hanwha 195 mit 2 Solarmax2000
Ab und zu scheint auch hier die Sonne:

http://home5.solarlog-web.de/5664.html
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