Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Speicherung von elektrische erzeugter Energie.

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Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Beitragvon Kulturbanause » 18.06.2012, 09:06

Guten Morgen

wer von euch war denn auf der Intersolar und kann über die neuesten Speichertechnik etwas erzählen? Was ist besonders interessant gewesen und was kosten heute so ein Speicher für eine 5 Kilowatt Solaranlage? Mich interessiert hier aber eher, was der Speicher umgerechet auf die Kilowattstunde kostet. Ist es jetzt schon lukrativ in einen Speicher zu investieren? Mit lukrativ meine ich nicht das ich noch eine Rendite erwarte, sondern eher mit einer schwarzen Null rauskommen. Danke im Voraus.

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Re: Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Beitragvon Elektron » 18.06.2012, 09:10

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Re: Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Beitragvon Kulturbanause » 18.06.2012, 09:16

Danke Elektron!!!
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Re: Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Beitragvon Arvid Goletz » 10.07.2012, 09:40

Hallo Kulturbanause,
ich war auf der Inersolar und habe mir viele Speichersysteme angeschaut. Aufgefallen ist mir u.a. dass es immer mehr Wechselrichterhersteller gibt, die Wechselrichter mit integriertem Akku anbieten. Das hat den Vorteil, dass der Solarstrom, der ja als Gleichstrom produziert wird, in dieser Form direkt in der Batterie gespeichert werden kann. Erst wenn der Strom benötigt wird, wird er vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Das führt natürlich zu weniger Verlusten, als erst in Wechselstrom umzuwandeln, dann wieder in Gleichstrom, dann zu speichern, und dann wieder in Wechselstrom umzuwandeln. Viele dieser Geräte sind aber erst gegen Ende 2012, Anfang 2013 lieferbar.
Andere Anbieter haben Systeme vorgestellt, die speziell für die Nachrüstung bestehender PV Anlagen entwickelt wurden.

Was mich gewundert hat war, dass ich keinen einzigen Anbieter von Schwungrädern gesehen habe. Ich halte Schwungräder für eine sehr sinnvolle Art, Solarstrom zu speichern, weil sie sehr kostengünstig sind. Sie können Energie zwar nur für ein paar Stunden speichern, das reicht aber, um den Solarstrom von der Mittagszeit in die Abendstunden zu verlagern.

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Re: Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Beitragvon Helpless » 10.07.2012, 09:57

Die Schwungradgeschichten sind immer noch preislich in einem Bereich, wo sie in Konkurrenz zu SuperCaps stehen. Also ganz weit weg vom Keller im Privathaushalt. Sie haben ja auch ähnliche Stärken was die Abgabe von Energie angeht. Dummerweise verlieren gerade die Kleinen, die extrem Hochdrehen, innerhalb von 5-6 Stunden die gesamte gespeicherte Energie. Würde also auch nicht taugen, um von Mittags bis Abends zu speichern, sondern lediglich um die Sache zu glätten und Spitzen ab zu fangen. Die kleinen Schwungräder fangen übrigens bei Preisen an, für die man problemlos ein neues Haus samt Grundstück, ein oder 2 E-Autos und Solaranlage bekommt.

http://www.rosseta.de/srsy.htm
Beim T2 kostet die gespeicherte KWh 0,01€. Bei 5000000 Zyklen und 6KWh nutzbare Kapazität sind das 300000,-€ :mrgreen:
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Re: Wer von euch war auf der Intersolar? Was kosten ein kWh?

Beitragvon Ralf Hofmann » 16.07.2012, 19:54

Hallo,

Arvid Goletz hat geschrieben:Was mich gewundert hat war, dass ich keinen einzigen Anbieter von Schwungrädern gesehen habe. Ich halte Schwungräder für eine sehr sinnvolle Art, Solarstrom zu speichern, weil sie sehr kostengünstig sind.


die sind nur so lange kostengünstig, wie nicht die erforderliche Sicherheitstechnik gebaut wird.
Ein Schwungmassespeicher, der eine nennenswerte Menge an Energie speichern kann ist ziemlich schwer und dreht sehr schnell.
Wenn das Ding sich selbständig macht, wird alles zertrümmert, was im Weg herumsteht, Wände inclusive.
Aus dem Grund sind Industriezentrifugen so teuer, die müssen z.T. sogar aus Sicherheitsgründen in einem "Bunker" eingemauert werden.
MfG
Ralf Hofmann

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