Stromspeicher im tiefen Meer

Speicherung von elektrische erzeugter Energie.

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Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon wieso » 16.03.2012, 12:59

Hallo

Klingt intresannt der Ansatz , grosse Ballons in den tiefen des Meeres aufzupumpen

http://offshorewindfarm.wordpress.com/2 ... y-storage/

scheint mir realistischer als andere Ideen wie zb der "Granit-Hubspeicher" oder "Ringwallspeicher"


oder ?

Gruss Lars
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon baernibaer » 16.03.2012, 13:42

wieso hat geschrieben:Hallo
Klingt intresannt der Ansatz , grosse Ballons in den tiefen des Meeres aufzupumpen
http://offshorewindfarm.wordpress.com/2 ... y-storage/
scheint mir realistischer als andere Ideen wie zb der "Granit-Hubspeicher" oder "Ringwallspeicher"
oder ?
Gruss Lars


Wirkungsgrade bis ~70%?
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/them ... les/63241/

http://de.wikipedia.org/wiki/Drucklufts ... ftspeicher

Granitspeicher (~80%)
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1061069
Zuletzt geändert von baernibaer am 16.03.2012, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon eggis » 16.03.2012, 13:49

Hi Lars,

aber was nützt mir Druckluft irgendwo auf dem Meer?
Das gibt´s kein (Druckluft-)Kraftwerk und keine Stromverbraucher.
Außerdem wird beim verpressen von Luft Wärme frei und bei der Nutzung wird dann wieder Wärme benötigt. Um den Wirkungsgrad des Speichers nicht zu verringern, muss die Wärme zwischengespeichert und wiederverwendet werden.

Die Idee gefällt mir aber trotzdem. :D
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon wieso » 16.03.2012, 14:13

Ja stimmt Eggis ....mit der Wärme und auch mit den möglichen Standorten


Genau durchgerechnet ( fehlt mir eventuell der Verstand dazu :mrgreen: ) hab ich es nicht ....
Nur scheinen mir die Kosten und Machbarkeit für eine solche Speicheridee recht realistisch zu sein

Hier noch eine Erleuterung (sorry recht verkaufsorientiert aufgemacht )

http://hydrostor.ca/technology/

Gruss Lars
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon baernibaer » 16.03.2012, 14:23

eggis hat geschrieben:Hi Lars,
aber was nützt mir Druckluft irgendwo auf dem Meer?
...


Wenn man offshoreÜberkapazitäten (mit vorhandener HGÜ-Anbindung zum Festland) zwischenspeichern wollte, könnte die Überlegung vielleicht weiterhelfen, den Synchrongenerator der Windkraftanlage als Generator für einen Druckluftexpander (bei entkoppeltem Rotor) in windschwachen Zeiten zwischenzunutzen - technisch machbar?

(nebenbei: Übertragungskapazität Stromleitung - Wasserstoffleitung, Seite 5
https://docs.google.com/viewer?a=v&q=ca ... fkOr5xJ02g
größte Auswirkung jeweils bei "Fehlfunktion"??? )
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon Joerg aus dem Norden » 16.03.2012, 16:16

eggis hat geschrieben:Hi Lars,

aber was nützt mir Druckluft irgendwo auf dem Meer?
Das gibt´s kein (Druckluft-)Kraftwerk und keine Stromverbraucher.
Außerdem wird beim verpressen von Luft Wärme frei und bei der Nutzung wird dann wieder Wärme benötigt. Um den Wirkungsgrad des Speichers nicht zu verringern, muss die Wärme zwischengespeichert und wiederverwendet werden.

Die Idee gefällt mir aber trotzdem. :D


Hallo,
da habe ich kürzlich irgendwo eine Studie mit Modell gesehen ( Ich weiß bloß nicht mehr wo ?!) Offshore natürlich
Da wurden dann die Windräder bei Windstille direkt mit der Druckluft betrieben... Die Druckluftturbine war zwischen Getriebe und Generator gebaut mit Freilauf natürlich... sah sehr realistisch aus !

LG Jörg
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon wieso » 16.03.2012, 17:31

In dem ersten Link meiner Post , ist ja auch kurz ein offshore Windrad Model beschrieben , welches in den "Flügeln" eingebaute Kolben hat ,die sich je nach Drehbewegung/Schwerkraft von Flügelspitze zur Narbe bewegen und damit als Kompressor arbeiten können ..... wie realistisch dies ist , weiss ich wiederum nicht .


Nur hab ich mich schon öfters gefragt , ob Windturbinen ohne Generatoren nicht viel billiger wären , also zum direkten Pumpen in einen Speicher (sei es Wasser oder Druckluft) und dann diesen Speicher konstant 24 Stunden am Tag 360 Tage im Jahr damit das Netz zu füttern mit einem grossen Generator am Speicher


:juggle:
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon FeinerFug » 16.03.2012, 18:02

wieso hat geschrieben:Nur hab ich mich schon öfters gefragt , ob Windturbinen ohne Generatoren nicht viel billiger wären , also zum direkten Pumpen in einen Speicher (sei es Wasser oder Druckluft) und dann diesen Speicher konstant 24 Stunden am Tag 360 Tage im Jahr damit das Netz zu füttern mit einem grossen Generator am Speicher


:juggle:


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Spitzentagesleistung bisher: 7,27kWh/kWp am 9.5.2011
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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon wieso » 16.03.2012, 18:12

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Re: Stromspeicher im tiefen Meer

Beitragvon irgendwer » 16.03.2012, 18:26

Vor dem Granitspeicher und Ringwallspeicher würde ich - abgesehen von Netzausbau mit den wasserkraftreichen Nachbarländern - vorerst noch auf dezentrale Luftverflüssigungsspeicher setzen:
http://www.greentechmedia.com/articles/ ... y-storage/

Solange anschliessend die Abwärme eines thermischen Kraftwerks (gratis) benutzt werden kann, soll angeblich ein ähnlicher Wirkungsgrad wie mit einem Pumpspeicher erreicht werden können.
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