Hallo,
was haltet ihr den von folgendem Speichersystem:
http://www.q3-energieelektronik.de/index.html
Mal gucken für welchen Preis es kommt, aber eigentlich doch ideal zum nachrüsten.
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Q-Bee von Q3Moderator: Mod-Team
15 Beiträge
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Q-Bee von Q3
Hallo,
was haltet ihr den von folgendem Speichersystem: http://www.q3-energieelektronik.de/index.html Mal gucken für welchen Preis es kommt, aber eigentlich doch ideal zum nachrüsten. Um diese Datei oder Foto laden zu können, musst Du im Forum eingeloggt/registriert sein
Re: Q-Bee von Q3
Die Frage wird sein, ob hier das Rad neu erfunden werden kann. Ein Speicher > 3000€ ist definitiv total unwirtschaftlich.
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Re: Q-Bee von Q3
kurze Eindrücke vom Gerät auf der Messe,
Sehr kompaktes Gerät, äusserst kompakter Li-Ion Speicher mit integriertem BMS im Edelstahlgehäuse. 4kWh als Basis Version kann auch ergänzt werden. Es gibt ein Grid-Sensor und ein AC-Schütz, dass das Haus vom Netz trennt im Backupfall. Die Leistung ist leider sehr gering mit nur etwas um 1,6kW wenn ich mich richtig erinnern kann. Das Gerät soll Endkunde 10.000€ netto kosten. Ist hiermit selbst wenn man einen Rabatt einplant immernoch hoffnungslos zu teuer. Mir wurde auf mehrmaliges Nachfragen bereits bei einer Strompreissteigerung von nur 3%/Jahr ein "es rechnet sich" versprochen, woran ich leider nicht glauben kann. Weiterhin sehr dubios ist die Aussage der Entladungsgrenze bis 0% Energieinhalt. Leistungsgarantie auf den Akku (eines deutschen Herstellers) 17 Jahre auf 80% der Kapazität. es grüßt skyrace
Re: Q-Bee von Q3
Hallo zusammen,
Das Q Bee speichersystem ist meiner Ansicht nach das derzeit allerbeste system zum Nachrüsten in bereits bestehende Anlagen. Die meisten Systeme die in München 2012 vorgestellt wurden sind für neue Anlagen gedacht bzw. erfordern den Austausch des bestehenden Wechselrichters. Und genau hier liegt der große Vorteil des Q Bee. Der Aufwand der Installation ist relativ gering. Um die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen bedarf es dann schon etwas mehr als die einfache Aussage, dass ein Speicher über 3000 € nicht rentabel sei. Zunächst sollte man sich mit dem individuellen Verbrauchsverhalten des betrachteten Haushalts auseinandersetzen (das gilt im allgemeinen für alle Eigenverbrauchsrelevanten Prognosen). Klar ist die Aussage dass sich das Gerät bei einer Steigerung des Strombezugpreises um 5% rechnet, kritisch zu betrachten. Weiterhin sollte eigentlich jedem klar sein, dass die jährliche Steigerung des Strombezugpreises weit mehr als 5% betragen dürfte. Allerdings ist das auch gar nicht das Thema. So ein Energiespeicher ist vor allem für Anlagen interessannt, die die Vergütung des Eigenverbrauchs noch staatlich garantiert haben. Die Höhe dieser Vergütung ist unbedingt bei Aussagen zur Wirtschaftlichkeit des Systems zu berücksichtigen. Rentabel ist die Anschaffung eines Q Bee definitiv für Anlagen die die angesprochenen Kriterien erfüllen. Konkrete Prognosen zur Amortisation usw. lassen sich allerdings nur nach einer Analyse der bereits erwähnten Rahmenbedingungen individuell und projektbezogen treffen. Qualitativ macht das Gerät einen durchaus hochwertigen Eindruck. Der Grund wieso es aus mehreren Komponenten besteht, liegt meiner Ansicht nach in der modularen Erweiterbarkeit der Akkus sowie in der Flexibilität der nachträglichen Installation. Das Lademanagement des Lithium - Ionen Akkus muss wohl ein sehr durchdachtes und in einem anderen Anwendungsbereich schon lange erprobtes und sehr erfolgreiches Konzept sein. Um das weiter auszuführen fehlt mir allerdings das nötige Hintergrundwissen. Die Firma selbst gibt es noch gar nicht so lang, besteht allerdings zum größtenteil aus "alten Hasen" der PV- Branche. Viele Entwicklungingenieure unterschiedlichster Wechselrichterhersteller haben sich da wohl zusammengetan und die Fa. Q3 gegründet. Dass die was können und innovative Ideen haben und diese auch umsetzen können hat Q3 spätestens mit ihrem fireswitch erfolgreich bewiesen. Leider habe ich keinerlei Erfahrung mit den Wechselrichtern von Q3, den technischen Daten nach zu urteilen, scheinen diese ja auch doch recht ordentlich zu sein. Wirkungsgrad 98%, 3 MPP- Tracker, integriertes Datenlogging und soweit ich weiss ein durchaus respektabler Preisunterschied zu SMA. Im Hause Q3 hat man verstanden, dass sich der PV- Markt von reinen Renditeobjekten hin zur solaren Stromanwendung wandelt, daher werde ich meine Anlage, bestehend aus 2 x STP 8000 TL definitiv um einen Q Bee erweitern. Den Fire Switch von Q3 habe ich auf Stringebene auch schon integriert und gott sei dank noch nicht benötigt.
Re: Q-Bee von Q3
Einer älteren Pressemeldung zufolge haben ein paar von denen früher bei Oelmaier Wechselrichter gearbeitet, die ersten Wechselrichter von denen erinnerten einen auch stark an die PAC Reihe von Oelmaier. Die Frage ist auch, wer sich alter Hase nennen darf, von den Ur-Wechselrichterherstellern sind ja die meisten verschwunden, von der Menge und Qualität her vielleicht SMA oder Sunways. Die Lebensdauer der allermeisten Akkus hängt halt auch stark von Aufstellungsort (Temperatur),Nutzungsgrad und Akkumanagement ab. Bei 17 Jahren mit Li-ION bin ich da aber sehr skeptisch, gibt es eine Quelle (Datenblatt), welche die 17 Jahre erwähnt? (17 Jahre sind bei Li schon eine kleine Revolution, es gibt ein paar LI Speicher fürs Militär, welche lange halten, das ist aber eine andere Liga) Die Idee an sich ist gut, zum Ausprobieren sicherlich interessant. Eine andere Sache muss jedoch einem auch klar sein. Sofern ich eine PV Anlage mit Eigenverbauch (EFH, z.B. 4-16 kWP) habe, ist mein Einsparpotential eh begrenzt, da die Stromrechnung ja schon gestutzt wird. Sofern ich eine Stromrechnung von 350 Euro habe, kann ich mit einem System für 3000 Euro gar nicht soviel einsparen. Wie gesagt, es muss sich auch nicht alles rechnen und irgendjemand hat auch mal mit PV angefangen, die Anlagen mit den UR AEG und Aerospace Modulen haben sich sicherlich auch nicht immer gerechnet.
Re: Q-Bee von Q3
Hi,
da bin ich aber ganz anderer Meinung! Gerade zum Nachrüsten ist das Ding ein Schuss in den Ofen. In Neuanlagen lässt sich der Q-Bee ganz gut integrieren, sonst aber nicht wirklich. Dadurch, dass ein Wechselrichter das Herzstück der Anlage ist wird der Betreiber gezwungen, einen Teil der Module auf den neuen WR umzuklemmen. Wenn man dann auch noch den extrem bescheidenen MPP-Bereich des WR sieht wird schnell klar, dass man sehr oft zwingend neu verstringen muss. Ausserdem fehlen dann an dem vorhandenen WR einige Module, so dass dieser nicht mehr im optimalen Wirkungsbereich läuft. Die Lösungen, die ich erheblich besser zur Nachrüstung finde sind die DC-DC MPPT-Laderegler in bidirektionaler Ausführung. Der MPP-Bereich geht bis 600 oder 1000 Volt, je nach Modell. Damit braucht man nicht mehr machen als einen der vorhandenen Strings über das Gerät zu schleifen. Im Normalbetrieb speist der String, wie früher, den vorhandenen WR. Soll die Batterie geladen werden, nimmt das Gerät den String vom WR, schaltet auf Ladereglermodus und läd die Batterie bis sie voll ist. Bei fehlender Einstrahlung speist das Gerät dann den vorhandenen WR aus der Batterie mit genau der Spannung, die der WR am besten verarbeiten kann und die sonst von den Modulen gekommen wäre. Dann speist der vorhandene WR nachts aus der Batterie ganz normal weiter ein, so wie auch tagsüber. DAS ist einfach zum Nachrüsten, nicht der Q-Bee Kram. MfG
Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
Q-Bee von Q3
Und- gibts dazu Lösungen? Die Frage nach Nutzung des bestehenden WRs hatte ich auch schonmal gestellt...
Re: Q-Bee von Q3
Hi,
sicher, zwei Anbieter habe ich dazu auf der Intersolar mit fertigen Geräten gesehen. Welche Firmen das sind habe ich in einem anderen Thread geschrieben, weiss ich im Augenblick nicht. Eine ist aus Österreich und eine aus Holland. Zwei WR-Hersteller haben das System schon in ihre Wechselrichter integriert bzw. bereiten das vor: SMA und SolarMax. MfG
Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
Re: Q-Bee von Q3
Hallo Ralf
... Ich muss da nochmal kurz einhaken, es ist definitiv nicht nötig die Verstringung des pv generators zu ändern. Wenn dem so wäre, dann wäre das Q Bee wirklich ein schuss in den ofen, da erstens der bestehende WR nicht mehr in einem optimalen Nennleistungsverhältnis dimensioniert wäre. Und zweitens, wie bereits richtig angemerkt wäre es ein unding module ungenutzt auf dem dach liegen zu lassen. DAS IST ABER NICHT SO. Das Q BEE wird zwischen bestehendem WR dem Netzverknüpfungspunkt in die bestehende Pv anlage integriert. Es handelt sich bei der nachträglichen Installationsvariante um eine AC DC Kopplung, welche mit geringen umwandlungsverlusten verbunden ist. Das ist wohl der einzige Nachteil. Den ich jetzt auf anhieb sehe. Eine Änderung der Strings entspräche auch nicht meiner Vorstellung einer einfachen Installation. Ich empfehle dir mal die verschiedenen Installationsvarianten des Geräts zu prüfen Das ding kann schon was und zur Neuinstallation soll von Q3 auch bald eine Lösung erscheinen. Sonnige Grüße & nen schönen Abend...
Re: Q-Bee von Q3
Hallo,
komisch, auf der Homepage ist das in dem offiziellen Q-Bee Flyer anders dargestellt. Da ist von einem Wechselrichter mit MPP-Spannung von 80 - 400 Volt die Rede. Wofür braucht ein Batteriewechselrichter einen MPPT? Auf der Skizze im Flyer sieht`s auch so aus, als sei im Q-Bee ein Stringwechselrichter für PV-Module integriert. http://www.q3-energieelektronik.de/Download/Datenblatt%20Q_BEE_deutsch_web_18062012.pdf Oder ist der Flyer nicht mehr aktuell? MfG
Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
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