Bastel hat geschrieben:Mein Favorit für dezentrale Stromerzeugung ist immernoch Geothermie - ich warte nur immernoch auf den großen Durchbruch.
da werden wir in Deutschland noch lange drauf warten können.
Geothermie wird derzeit mit 25 - 30 Cent/kwh nach EEG § 28 gefördert, gebaut wird aber nix - warum wohl?
Die Technologie dafür ist seit 100 Jahren bekannt, ganz Island wird seit langem so versorgt.
Trotzdem baut in Deutschland keiner, weil es bei uns so gut wie keine nutzbaren geologischen Schichten dafür gibt.
Der Boden unter unseren Füssen ist schlicht nicht heiß genug, um damit preiswert Strom zu erzeugen.
Die geringen Temperaturen, die hier gefördert werden reichen nicht für `ne Dampfturbine, die "lauwarme" thermische Energie kann man leider nur direkt verwenden als Prozess- oder Heizungswärme, wenn die Kosten nicht explodieren sollen.
kalle bond hat geschrieben:Tja, little supermens - willkommen in der düsteren Realität
Aus den Fehlern der anderen muss man eben lernen, wenn solche Projekte realisiert werden.
Wenn in bestehende Gewässer nicht eingegriffen wird, sondern künstliche Becken neu angelegt werden hat man schonmal viele ökologische Probleme nicht.
Wenn dann das überflutete Gebiet nichts oder wenig Schützenswertes enthält, können die Bagger rollen.
Bei küstennahen Bergen kann man so prima Becken anlegen, wo vorher nur ein ungenutztes Tal war und Meerwasser als Speichermedium nehmen, das Meer selbst ist dann das Unterbecken.
Der ökologische Schaden ist dann nahe bei Null.






0.00 (0 Bewertungen)
| 