Hocheffizientes Speichersystem

Speicherung von elektrische erzeugter Energie.

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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon Karl aus W. » 22.06.2012, 17:00

hi
... was zu begrüßen wäre, somit wäre speicherung sinnvoll, und könnte auf diese art " subventioniert " werden,
bei bewölkung, nachts, regen, überschüssig gespeicherten strom, ( für den man bereits die
eigenverbrauchs-quote erhalten hat,ist ja dann eh net sooo viel, man hat ihn ja nicht verbraucht,
sondern gelagert, ) so legal ins netz einspeisen..
kommt zeit--, kommt rat,, und günstige speichermöglichkeiten

gruß karl
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon jo911 » 22.06.2012, 22:56

Hallo,

also die Speicherkosten müßten doch sehr niedrig sein, damit sich das lohnt!
Mal abgesehen von dem Fall des Dieselgenerators(da weiß ich den Wirkungsgrad nicht)
Günstigen Nachtstrom für sagen wir mal 16ct kaufen und dann für die Einspeisevergütung verkaufen? Da müßte die Anlage schon früh gebaut sein, damit sich das schon rechnet. 34 oder 28ct sind da noch nicht genug.
Wenn ich meine Erzeugung zwischenspeichere und später doch einspeise, taucht das übrigens nicht mehr als Eigenverbrauch auf. Es bleibt also lediglich bei der Einspeisevergütung. Also die 34 oder 28 ct aus dem Beispiel.
Nur wenn ich den gespeicherten Strom zusätzlich selbst verbrauche und nicht einspeise, bekomme ich dafür die Eigenverbrauchsvergütung gutgeschrieben.

Darum war da auch noch kein Handlungsbedarf um dem beschriebenen möglichen Mißbrauch entgegenzusteuern, denke ich.

Viele Grüße
Günter
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon wieso » 23.06.2012, 04:12

also die Speicherkosten müßten doch sehr niedrig sein, damit sich das lohnt!


Also, gute Batterien kosten weit unter 100 Euro pro kwh Speicherkapazität (über 24 h gesehen ) zb eine 40 kwh Bleibatterie ca 2100 Euro (denke netto , laut einem Listenpreis ) bei 80 % Entladung sind dies 32 Kwh mal den angegebenen Zyklen von 1500 , sind dies 48000 Kwh abzüglich Speicherverlusten ca 38000 kwh , die man laut Datenblatt entnehmen kann

Und das witzige ist ja das nach den 1500 Zyklen , die Batterie ja noch weitermacht , da ja "nur" die Kapazität abnimmt langsam , und diese Batterie mit einer Tonne Gewicht einen Recycling Wert heute von ca 400-500 Euro hat :juggle:


Eine kompfortable 10 kw PV Inselanlage mit Netzanschluss , jedoch ohne Einspeisemöglichkeit kostet netto (ohne Instalation) ca

7000 watt Inselwechselrichter mit Netzverbindung bei Bedarf 3300 Euro
10000 Watt Photovoltaik 7000 Euro
10 kw MPPT Laderegler 1100 Euro
40 kwh Bleibatterie 2100 Euro
Montagegestell , Kabel, Batteriemonitor ? vielleicht....................... 1500 Euro ???

also ca 15000 Euro Netto bei einer 10 KW PV , wenn man es selbst montiert ............., was fehlt ? Genau , der Netzwechselrichter der Überschuss aus Batterie und PV einspeisen kann , und die intelligente Steuerung

Netzwechselrichter muss ja dann nicht die 10 kw PV bedienen , also vielleicht sowas (aber 48 volt) http://www.itspot.com.au/grid-connect-s ... 03667.html , der kann sowohl direkt von der PV, als auch von der Batterie einspeisen

Und was sagt mitr das jeizt ? Mir sagt es bis zu 100 % vom eigenen PV Strom leben ganzjährig , tagsüber Überschuss für Warmwasser und Einspeisen , Nachts die Batterie entladen und Einspeisen ( damit sie leer ist für den nächsten Tag)

Meine Milchmädchenrechnung und zügigen Zubau bei Vergütung von Eingespeisten Strom, ob direkt oder aus der Batterie , plus Bonus , wenn man Windüberschuss auch noch mit abpuffert , zb

Gruss Lars
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon einstein0 » 23.06.2012, 06:27

Nanu, da sieht mein angestrebtes Konzept künftig dann doch noch etwas einfacher aus:
Solarstrommodule für ca CHF 2000 pro kWp
Netzverbundwechselrichter für ca CHF 500 pro kWp
Abrechnung über den vorhandenen Haushaltszähler bei Grid-Parity
Ich schätze, in der Schweiz werden wir in < 3 Jahren soweit sein. :idea:
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle!
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon Karl aus W. » 23.06.2012, 07:16

moin, moin

nee nee, jo 911
wenn du den strom zwischenspeicherst, dann ist die erzeugung erstens schon mal im " erzeuger " zähler festgehalten,
heißt, abrechnung 28 cent pro kwh,,
so , würde ich ihn nicht mehr einspeisen,( speicher ausschlachten, oder selber verbrauchen ) würde am " einspeise " zähler nichts mehr werden, aber so speise ich diesen strom wieder ein, " einspeisezähler dreht wieder, , also 28 cent je kwh..
und da liegt ja der hund begraben..Würde man ne schaltung bauen, die wieder den strom erst in den gesamt-erzeuger-zähler jagt, wärens sogar 2 x 28 cent, den gaunern steht tür und tor offen, aber mal ohne tricks, und mit dem jetzigen gesetz vereinbar, wenn man also den gespeicherten strom " nur " in den einspeisezähler leitet,und somit wieder ins netz,
kommt natürlich jetzt die rechnung mit der differenz " erzeuger-einspeisezähler "ins spiel, und somit rücklieferung von ca. 16 cent je kwh, bleibt also diese 12 cent zusätzlicher gewinn in meinem beispiel..
also doch 40 cent, und das lohnt dann schon, wenn man sonst nur 28 cent bekomen würde,
kostet ja nicht mehr, wenn man sowieso vor hat , zwecks erhöhung eigenverbrauch nen speicher an zu schaffen..

gruß karl
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon jo911 » 23.06.2012, 21:44

Hallo Karl,

da kann ich nicht folgen!
Die Zähler sind zur Einspeisung verschalten.
Für das, was mein Erzeugerzähler zählt, bekomme ich erstmal: Nichts! Die Daten werden nur benötigt, um die Differenz zum Einspeisezähler bilden zu können. Für die Differenz bekomme ich 12 ct (über 30% 16ct). Für das was mein Einspeisezähler zählt bekomme ich 28ct (ich nehme mal die Zahlen aus deinem Beispiel).
Jetzt kommt es darauf an, wo das Speichersystem sitzt: Vor dem Erzeugerzähler(kaum zulässig, oder?) oder zwischen den Zählern.
Ich gehe also vom letzten Fall aus:
Egal, ob ich den Einspeisezähler mit dem Akkustrom oder den PV Strom drehen lasse, ich bekomme immer 28ct. Die Zähler erfassen nicht wann das passiert. Die PV "dreht" nur den Erzeugerzähler,egal, ob es ins Batteriesystem geht, direkt verbraucht wird oder ins Netz geht. Also nur für das, was ich selbst verbrauche(Differenz) bekomme ich 12ct.
Den Strom den ich zusätzlich aus dem Netz beziehe bezahle ich normal an den Versorger. Ich habe zwar keine HT und NT Zähler(gibt es das in Verbindung mit PV überhaupt?), aber angenommen ich bekomme einen NT Strom für 14ct könnte ich ihn in die Batterie speichern und für 28ct wieder einspeisen. (Darum ging es doch am Anfang dieses Threats)
Da komme ich nur auf eine Differenz von 14ct. Teurer dürfte der Speicher nicht sein. Wenn ich die heutigen Systemkosten dafür anschaue, bin ich schon noch weit entfernt von einem Plus.
(Allerdings, wenn ich eine ältere Anlage mit einer Vergütung von über 48ct hätte, sähe das schon günstiger aus :mrgreen: )

So sieht meine Milchmädchen-Rechnung aus.
Und mit "Trickschaltungen" ist man nur ein Strombetrüger, das sollten wir aussen vor lassen!

Viele Grüße
Günter

Edit: Was ich noch vergessen habe: Sollte der Erzeugerzähler dann weniger aufweisen als der Einspeisezähler, fällt das bestimmt auch auf! :wink:
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon jo911 » 23.06.2012, 22:15

Hallo wieso,

ob die vom EVU (oder Netz) den Braten da nicht riechen? Sie lassen sich ja alles schön angeben, was man so verbaut(war bei mir jedenfalls so).

Ich denke, die würden das vielleicht sogar zulassen (müssen). Aber eine (wieder mal schnell gemachte) Anpassung des EEG würde dann vermutlich eine Steuerungsmöglichkeit einfordern.

Ich sehe schon in Deinem Beispiel die relativ niedrigen Kosten (5ct/kWh reine Akkukosten?), das ganze zu realisieren. Ich (für mich) muss allerdings von einer bestehenden Anlage ausgehen. Darum sind die Systemkosten doch etwas höher.

Auch glaube ich, den Threatstarter ging es um die Möglichkeit günstgen Strom vom EVU einzukaufen und es ihm teurer wieder zu verkaufen. Also um die "kriminelle" Energie die hinter Akkusystemen stecken kann.

Viele Grüße
Günter
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon wieso » 23.06.2012, 22:55

Hallo wieso,

ob die vom EVU (oder Netz) den Braten da nicht riechen? Sie lassen sich ja alles schön angeben, was man so verbaut(war bei mir jedenfalls so).


Naja ich red ja eher von offiziellen Loesungen und das man sich mal nach alternativen der Einspeisestruktur gedanken machen soll
Auch glaube ich, den Threatstarter ging es um die Möglichkeit günstgen Strom vom EVU einzukaufen und es ihm teurer wieder zu verkaufen. Also um die "kriminelle" Energie die hinter Akkusystemen stecken kann.


Ich kenn auch Leute die bescheisen mit einfachen Netzeinspeiseanlagen bzw Zaehlermanipulation ..............

aber das it ein anders Thema

Aber ganz versteh ich nicht was kriminell daran ist , Strom guenstig einzukaufen und den teurer wiederzuverkaufen ...... machen doch die Grossen auch mit Pumpspeichberkraftwerken ......auch mit Atomstrom , oder

Ich hab hier nur geschrieben , weil ich Einsteins Wertung zu Batterie-PV-Einspeise systemen nicht teile , und eher denke das es eine Chance ist schnell , viel PV zuzubauen , dezentral und demokratisch

Und warum

Gruss Lars
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Re: Hocheffizientes Speichersystem

Beitragvon Karl aus W. » 23.06.2012, 23:46

hallo
günter
mir geht es in meinen beiträgen auch nur , darauf hin zu weisen, dass betrüger, so wies jetzt dargestellt ist,
schon möglichkeiten hätten..
und mit deinem beispiel, mit billigem nt-strom (beziehen ), speichern, und später wieder einzuspeisen, würde es in einem efh noch eher auffallen,
weil du dann den drei-vierfachen verbrauch eines normalen haushaltes hättest.
aber ich denke, dass da schon nachholbedarf, und besserung der gesetzeslage besteht..

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