Hausbatterien pro und contra

Speicherung von elektrische erzeugter Energie.

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Hausbatterien pro und contra

Beitragvon Transportation Design » 30.11.2011, 15:37

Liebe MitgliederInnen,

mich würde interessieren, was Eurer Meinung nach für und gegen PV in Kombination mit einer Hausbatterie spricht? Ich arbeite gerade an einer Studie zum Thema energieautarke Häuser und habe bereits einige Meinungen zu dem Thema gehört - diese gehen jedoch stark auseinander.

ich würde mich für Eure Meinung interessieren - dabei soll es eher weniger um eine Hausbatterie als kurzfristiges Notstromaggregat gehen, sondern um große Speicher, die ein Haus längerfristig versorgen können.

Im Voraus vielen Dank!
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon kalle bond » 30.11.2011, 19:45

mich würde interessieren, was Eurer Meinung nach für und gegen PV in Kombination mit einer Hausbatterie spricht? Ich arbeite gerade an einer Studie zum Thema energieautarke Häuser und habe bereits einige Meinungen zu dem Thema gehört - diese gehen jedoch stark auseinander.
ich würde mich für Eure Meinung interessieren - dabei soll es eher weniger um eine Hausbatterie als kurzfristiges Notstromaggregat gehen, sondern um große Speicher, die ein Haus längerfristig versorgen können.


Da es in DE eine Vollversorgung mit Strom und nur wenige Netzausfälle gibt, kostet die Speicherbatterie für eine längerfristige Versorgung einen Haufen Geld und bringt eigentlich nichts. Anders wäre es bei häufigen kurzfristigen Stromausfällen, hier könnte man eine Batterie als Back-Up einsetzen.
Diese Lösung bieten einige Firmen bereits an (SMA/SWAG). Außerdem gibt es Anwendungen mit Batterien im Zusammenhang mit dem Eigenstromverbrauch.
Steht auch noch am Anfang, hier bieten einige Firmen ebenfalls Systeme an.

Grüße Kalle Bond
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon wieso » 01.12.2011, 03:40

Hallo

Naja was soll man da sagen ......

Es gibt halt immer noch die Vergütung und meisst wird diese als Ansatz genommen , damit sich eine Investition lohnt ( sag ich mal so salopp)

Dir werden die meissten Leute sagen es lohnt sich nicht , rechnet sich nicht ....

Die wenigsten werden aber den Fernseher in Frage stellen , das Auto , den neuen Computer , die 3 Handies , den Urlaub im Süden ,

dabei soll es eher weniger um eine Hausbatterie als kurzfristiges Notstromaggregat gehen, sondern um große Speicher, die ein Haus längerfristig versorgen können.


Ich seh dies einwenig anders inzwischen , eher mehr PV als zu grossen Batterie Speicher im autarkem Haus , was nützt mir im Winter eine riessige Batterie die dann soviele kwh entladen ist , dass die zu kleine PV dies nicht alleine schaft wieder aufzuladen , während ja der Verbrauch im Haus weitergeht , oder man hohlt ein BHKW mit an board ( brauch man eventuell sowieso)
Also bewusst die PV überdimensionieren , jedoch klar muss dies im Verhätniss zur Batterie grösse stehen , wegen Ladeparametern

Eine 10 kw PV schaft im Winter auch Ihre ca 10 kwh durchschnittlich laut http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/
Wenn das Haus 10 kwh brauch am Tag , bleiben sagen wir mal ca 5000 kwh im Jahr übrig die man Einspeisen könnte , Verheizen , Verduschen, Verfahren im Elektomobil .........

Nur leider scheint mir die Politik , wie auch die Einspeisevergütungskonditionen , aber auch die Technik, zu steif um sowas etwas zu fördern... damit sichs für die , für die es sich lohnen muss, attraktiv wird .



Gruss Lars
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon solarfan10 » 05.12.2011, 16:10

Hallo,

das mit den 10 kWh im Winter ist aber leider eine Milchmädchenrechnung. Wenn die Sonne an 3 von 10 Tagen scheint, hast Du nur für drei Nächte Strom. Die anderen 7 Tage beziehst Du aus dem Netz. Der "Durchschnitt" hilft hier leider nicht wirklich weiter.

Die Anlage wird auch bei Nebel was bringen, aber sicherlich nicht die 10kWh aus dem Durchschnitt.

Prinzipiell gebe ich Dir aber recht, PV größer machen, damit auch in schlechten Zeiten noch was heraus kommt.

Viele Grüße
Michael
Jeder fängt mal klein an.
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon kalle bond » 05.12.2011, 18:28

solarfan10 hat geschrieben:das mit den 10 kWh im Winter ist aber leider eine Milchmädchenrechnung. Wenn die Sonne an 3 von 10 Tagen scheint, hast Du nur für drei Nächte Strom. Die anderen 7 Tage beziehst Du aus dem Netz. Der "Durchschnitt" hilft hier leider nicht wirklich weiter.
Die Anlage wird auch bei Nebel was bringen, aber sicherlich nicht die 10kWh aus dem Durchschnitt.
Prinzipiell gebe ich Dir aber recht, PV größer machen, damit auch in schlechten Zeiten noch was heraus kommt.


Bei Nebel stehst du im Selbigem, da ist der Ertrag minimal. :)
(Habe es die letzten Wochen hier in der Nähe von München des öfteren selbst erlebt).
Eine 100% PV Versorgung in DE ist machbar, aber teuer! Ich sage nicht, das es im Moment sinnvoll ist.
Wenn ich einen Stromanschluß habe, dann geht die Kombination PV + Netz.
Speziell in den Wintermonaten muss ich damit rechnen, das es mal längere Zeit nur minimale Einstrahlung gibt und dann decke ich den Hauptanteil mit dem Netz ab und kann auch die Batterie entsprechend kleiner konfigurieren.
Wenn jemand eine 100% PV durchziehen möchte, sollte er sich zunächst mit der Optimierung des Verbrauchs beschäftigen.
Im Winter so wenig wie möglich (und das steht wiederum der Realität entgegen!). Dazu kommt noch die geringe Einstrahlung.
Ohne Hybridanteil wird es nicht gehen.

Grüße Kalle Bond
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon wieso » 05.12.2011, 20:04

Hallo,

das mit den 10 kWh im Winter ist aber leider eine Milchmädchenrechnung. Wenn die Sonne an 3 von 10 Tagen scheint, hast Du nur für drei Nächte Strom. Die anderen 7 Tage beziehst Du aus dem Netz. Der "Durchschnitt" hilft hier leider nicht wirklich weiter.


Mag sein das dies eine Milchbuben Rechnung ist , jedoch wenn man sich Anlagen auf Sonnenertrag.eu anschaut , so wie diese zb mit ca 10 kwp und die Hälfte der Module haben eine 70° Neigung, dann sieht dies recht positiv aus im November in meinen Augen mit einer 10 Kw PV Anlage ein Haus mit Strom zu versorgen (nehmen wir mal einen 10 kwh pro Tag Verbrauch) aber stimmt war ein guter November nehme ich mal an .... aber die wenigen kwh die ein Haus in den 3 Wintermonaten noch braucht für Strom , kann ja dann auch das erwähnte BHKW


durch den Winter zu kommen ohne Unterstüzung mit einer riessen Batterie , naja ist wohl eher nicht zu empfehlen ...... ..... :roll: wie in diesem autarken Haus (link in Holändisch) http://www.olino.org/articles/2010/04/1 ... -veldhoven

Jedoch die Batterie würde ich nehmen für ein paar Dollars :mrgreen: Bild
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon kalle bond » 05.12.2011, 20:11

wieso hat geschrieben:Jedoch die Batterie würde ich nehmen für ein paar Dollars :mrgreen:


Hallo Lars,

ein echtes Schmuckstück, aber bitte aus deinen PV Träumen aufwachen, die Batt kriegst du nicht für ein paar EURÖNCHEN :)

Grüße Kalle Bond
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon wieso » 05.12.2011, 20:29

:mrgreen:

soll angeblich 48 volt und 3500 AH sein ich schätze mal so um die 25000 Euro
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon tcosmic » 07.12.2011, 16:10

wieso hat geschrieben::mrgreen:

soll angeblich 48 volt und 3500 AH sein ich schätze mal so um die 25000 Euro


Der Preis stimmt auf das % genau für die abgebildeten Hoppecke Batterien. Zuzüglich Untergestell, und der Raumbedarf ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Damit ist die Eingangsfrage was Eurer Meinung nach für und gegen PV in Kombination mit einer Hausbatterie spricht? zum Teil beantwortet - Wirtschaftlich ist das auf absehbare Zeit nicht darstellbar, inmitten eines gut funktionierenden Stromnetzes finde ich es ausserdem nicht sinnvoll, den Strom-Robinson zu spielen.
Was dafür spricht? Das grüne Gewissen (auch wenn es trügt), der Wunsch autark zu sein.
5,40 kwp: 30 x Suntech STP180 , Danfoss ULX 5400HV , SolarLog und das beste Montagesystem der Welt :-)
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Re: Hausbatterien pro und contra

Beitragvon kalle bond » 07.12.2011, 19:35

tcosmic hat geschrieben:Damit ist die Eingangsfrage was Eurer Meinung nach für und gegen PV in Kombination mit einer Hausbatterie spricht? zum Teil beantwortet - Wirtschaftlich ist das auf absehbare Zeit nicht darstellbar, inmitten eines gut funktionierenden Stromnetzes finde ich es ausserdem nicht sinnvoll, den Strom-Robinson zu spielen.


Zukünftig wird es Anwendungen im Eigenstrom Bereich mit Batterien geben.
Wie schnell und wie umfangreich das wird, entscheidet immer mehr der Batteriepreis.
Während sich die PV Module der sinkenden Förderung anpassen, passiert bei den Batterien noch nichts wesentliches, da sie bisher nicht im Thema waren.
Reihenfolge Wirtschaftlichkeit (von am wenigsten bis gut) - nix tun, Eigenstrom mit Batterie, Netzeinspeisung, Eigenstrom o B.

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