Speicherung von elektrische erzeugter Energie.
Moderator: Mod-Team
von JayM » 26.10.2012, 10:20
Hallo OSE, na Du bist ja hartnäckig  open source energy hat geschrieben: Risiko beim Cloudanbieter...etc...
Der sich für das Risiko bezahlen läßt (lassen muß!) und daher bei der sehr ungewissen Marktentwicklung 15+% Renditeerwartung haben muß. Hast Du so ein Cloudspeicherprojekt schon mal von Betreiberseite durchgerechnet? Was müßte bei den Gesetzen konkret passieren, um das für Betreiber attraktiv zu machen? Wo siehst Du die Preisspanne beim Cloudspeicher? Ich nehme an irgendwo zwischen tief und hoch vom Börsenpreis (gelegentlich 2 c/kWh auf 10 c/kWh, übliche Tage 2 c/kWh auf 5 c/kWh) bis bestenfalls 0 auf hoch vom Börsenpreis? Plus kleiner Beitrag für Bereitstellung von Regelenergie (?), aber das verringert dann auch die effektive Kapazität, weil man ja Reserve vorhalten muß. * Wo siehts Du langfristig die Kostenvorteile gegenüber Kellerspeichern? Bei etwas Modularem wie Batterien kommt es ja, ähnlich wie bei PV Modulen, erstmal mehr auf Stückzahlen an, weniger auf Größe der betriebenen Einheiten. Ich sehe erhebliche Kostennachteile bei Planung/Genehmigungen (für Kellerspeicher = ca. 0), Gebäudekosten (für Kellerspeicher = ca. 0), Betriebskosten (für Kellerspeicher = ca. nicht sehr viel weil Personal umsonst) und Vertrags-/Vertriebskosten auf der Stromseite (für Kellerspeicher = 0). Ich sehe die größten Kostenvorteile bei - Skaleneffekten für die Elektronik/Steurung und - in der benötigten Größe, weil Durchschnittseffekte Angebot und Nachfrage glätten. Letzter Punkt ist ein erheblicher volkswirtschaftlicher Vorteil, reduziert aber auch die jährlich zu fahrenden Volllast-Zyklen, was das Ganze betriebswirtschaftlich eher weniger attraktiv macht. mit skeptischem Gruß Jochen * Kellerspeicher: Renditeerwartung von "minus ziemlich viel" (Liebhaberei, Absicherung des Aquariums) bis +3%. Preisspanne von entgangener Einspeisevergütung (nächstest Jahr < 20 c/kWh brutto) auf Haushaltsstrom (nächstes Jahr > 25 c/kWh) bis bestenfalls 0 (würde sonst abgeregelt) auf Haushaltsstrom (> 25 c/kWh).
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von open source energy » 26.10.2012, 10:23
Der Cloudspeicher gibt mir die Energie zurück und ich bezahle entweder per kWh NUTZUNG oder per monatlichem Beitrag oder per einmal Invest.
Ich bin mir sicher, dass ich bei einem Cloudspeicher die kWh besser und günstiger haben kann als mit so einer 5kWh Bastelanlage!
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von JayM » 26.10.2012, 10:35
open source energy hat geschrieben:Der Cloudspeicher gibt mir die Energie zurück und ich bezahle entweder per kWh NUTZUNG oder per monatlichem Beitrag oder per einmal Invest.
Plus Netznutzung, (verminderte?) EEG Umlage, Stromsteuer? oder eher nicht? Wenn nicht, warum nicht? Alternativ eigenes Lokalnetz das rein auf EE läuft bis zum Cloudspeicher? open source energy hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass ich bei einem Cloudspeicher die kWh besser und günstiger haben kann als mit so einer 5kWh Bastelanlage!
Wenn man nur die technische Anlage betrachtet ja, da gibt es sicher Synergien und Skaleneffekte. Aber ich muß dann einen Stellplatz mieten oder kaufen, und professionelle Leute für Betrieb und Vertrieb bezahlen. Alles Sachen die im Keller umsonst sind. Ich sehe noch kein realistisches Geschäftsmodel für die Cloudspeicher. Ich sehe aber jetzt schon Speicher in den Kellern (ein Nachbar nimmt z.B. diese Woche 36 kWh Bleibatterien mit SMA Back-up System in Betrieb). Gruß Jochen
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von open source energy » 26.10.2012, 10:39
JayM hat geschrieben: Ich sehe noch kein realistisches Geschäftsmodel für die Cloudspeicher. Ich sehe aber jetzt schon Speicher in den Kellern (ein Nachbar nimmt z.B. diese Woche 36 kWh Bleibatterien mit SMA Back-up System in Betrieb).
Gruß Jochen
Wow ein Speicher... Coole Sache... Da sehe ich die nächsten Millionen schon von anrollen... 36kWh giftiges Zeugs im Keller... Na dann sagen wir doch mal herzlichen Glückwunsch...
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von wieso » 26.10.2012, 10:52
In den USA schauen die Netzwechselrichter heut zu Tage so aus hier zb ein 3- 5 kw Netzeinspeise Inselwechselrichter mit MPPT Laderegler kostet dort 3500 dollar als sozusagen vorinstalliertes plug and play Modul, ist von einem fuehrenden Hersteller ,  Also erst Hausversorgung mit PV Strom , Ueberschuss ins Netz einspeisen , bei Netzausfall Backup Versorgung  Gibts in Deutschland nun auch im Handel , nur ist die Netzeinspeisung da nicht aktiviert , typisch deutsche konservative Einspeisestruktur eben ,gell OSE ..... , Warum man den Leuten die in Zukunft keine oder fast keine Verguetung mehr erhalten , sich aber mit steigenden Strompreisen, von weiterhin mit fossilen hergestellt , herumschlagen muessen , sowas unbedingt ausreden will , ist mir ein Raetzel .....
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von wieso » 26.10.2012, 11:40
Wow ein Speicher... Coole Sache... Da sehe ich die nächsten Millionen schon von anrollen...
36kWh giftiges Zeugs im Keller... Na dann sagen wir doch mal herzlichen Glückwunsch...
Hm ,die ueber 50 kwh Batterie in Deinem Micro 2 Sitzer Auto , koennte man doch gut aufteilen bischen Haus und bischen Auto 
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von kalle bond » 26.10.2012, 12:14
open source energy hat geschrieben:Wow ein Speicher... Coole Sache... Da sehe ich die nächsten Millionen schon von anrollen... 36kWh giftiges Zeugs im Keller... Na dann sagen wir doch mal herzlichen Glückwunsch...
Es ist halb so dramatisch - die Batterien sind verschlossen und alles befindet sich in einem schönen festen Kunststoffgehäuse. Am Ende des Batterielebens wird ein Großteil recycelt. Also, die Belüftungsanweisung befolgen, dann passiert nicht viel.
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von open source energy » 27.10.2012, 11:23
wieso hat geschrieben:Hm ,die ueber 50 kwh Batterie in Deinem Micro 2 Sitzer Auto , koennte man doch gut aufteilen bischen Haus und bischen Auto 
[album][/album] Das mach ich doch schon! Nur halt nicht bidirektional!  Ich spare dafür eben direkt das Benzin ein.... Der Unterschied ist eben, dass ich mit dem AKku im Auto 100% Benzin einsparen, da ich 100% meiner Fahrten (alleine) damit machen kann und im Haus schaffe ich das eben nicht.
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von wieso » 27.10.2012, 11:43
So unterschiedlich sind halt die Ansprueche  , wieso soll man das nicht auch zu 100 % im eigenem Haus schaffen koennen zum Preis eines Elektroautos Nicht das ich die 100% hier verlange,.... als Anspruch an ein Haus ...... Das Gute am Haus ist , das es nicht mobil ist und im Gegensatz zum Auto , auch Einspeisen kann , wobei man beim Auto eigentlich nur verliert 
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von open source energy » 27.10.2012, 13:21
Ein Autarkes Haus wird es im normalen Wohnungsbau in D nicht geben, alleine Wasser und Abwasser sind angeschlossen. Auch die Kommunikation wird entweder über eine "Funkleitung", Telefonleitung, Kabelanschluss oder Sat hergestellt.
Warum man nun gerade im Bereich der Energie "verzweifelt" versucht autark zu werden erschließt sich mir nicht ganz.
Der technische Aufwand ist für den Otto Normalbürger einfach zu groß.
Was ich hier schätze ist, dass es Menschen gibt die Ihr Know How und Ihre Zeit für solche Systeme einsetzen, kaufbar vom Fachpartner werden diese aber nicht sein!
Man sieht ja auch an den vielen ST Systemen wie weit "Wunsch" und Realität voneinander abweichen und ich nur wenige kenne die mir genau sagen können was das Ding eigentlich bringt.
Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass es gerade für kleinere Anlagen keinen Grund gibt auf Speicher zu setzen, denn es wird noch sehr Lange die Einspeisevergütung zur Verfügung stehen. Ob diese nun 10 oder 15 Cent ist spielt keine Rolle denn ein Speicher wird sich mit dieser Geschichte nicht lohnen.
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