Das Problem in Spanien ist derzeit nicht die Einspeiseverguetung, weil sich die Preise in der Tat anpassen lassen, wie einige hier voellig richtig bemerken. Das Problem besteht darin, dass die Stromvesorger seit 2009 nicht mehr verpflichtet sind, direkt an den Betreiber einer Anlage monatlich zu zahlen. Durch die Freigabe der Veruetungsabrechnung haben alle Stromversorger auf "Agenturen" umestellt, die bis Dezember 2009 nur noch alle 60 Tage bezahlten, seit januar 2010 wurde dies sogar auf 90 Tage umgestellt. Dadurch kommen alle Finanzierungen durcheinander und die finanzierenden Banken wollen sich den geaenderten Zahlungsmodalitaeten nicht anpassen und verlangen teilweise bis zu 15 % Ueberziehungszinsen. Ich betreibe selbst eine 3 MW Anlage und muss seit der Freigabe der Abrechnungsform monatlich in Vorlage gehen. Wehe dem der keine ausreichende Liquiditaet hat, um dies abzufangen. Bisher wurden meines Wissens bereits etwa 100 MW von den Banken angezogen wo die Betreiber die monatlichen Ratenzahlungen ihrer Kredite nicht einhalten konnten.
larapinta






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