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von einstein0 » 09.07.2012, 14:01
Sonnnenklar hat geschrieben:einstein0 hat geschrieben:...aber schliesslich entstehen ja auch "Schneckenspuren" nicht vom drüberlaufen...
hallo einstein0, kannst du bitte darauf näher eingehen? woher ist diese information? warum kann das modulbetreten (wie hier beschrieben und gezeigt) das nicht verursachen? was ist (deiner meinung nach) die ursache für schneckenspuren? danke & grüße, sonnnenklar
Nach meinem Wissensstand ist der Ursprung von Schneckenspuren noch nicht geklärt und solche sind auch auf noch unverbauten Modulen entdeckt worden... Anlässlich der Einweihung der Fertigungsfabrik von Q-Cells in Malaysia wurde erklärt, die Module seien für Reinigungs- und Servicezwecke auch begehbar, worüber ich erstaunt war. Doch die Durchbiegung gerahmter Module betrage weniger als ein Millimeter und schliesslich seien sie auch hagelfest. Ironisch fügte ein Übersetzer hinzu, man gehe hier ja nicht mit Nagelschuhen, sondern laufe barfuss. Andere Länder, andere Sitten. Mir war es allerdings nicht möglich, Module direkt ab Werk zu beziehen. Der Handel laufe ausschliesslich über Deutschland. Wahrscheinlich weil dort zuerst die Datenblätter entwickelt werden mussten 
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von Sonnnenklar » 09.07.2012, 14:19
danke für die rückmeldung 
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von jodl » 09.07.2012, 14:28
einstein0 hat geschrieben:einstein0 hat geschrieben:...aber schliesslich entstehen ja auch "Schneckenspuren" nicht vom drüberlaufen...
Nach meinem Wissensstand ist der Ursprung von Schneckenspuren noch nicht geklärt und solche sind auch auf noch unverbauten Modulen entdeckt worden...
daß die Entstehung von Schneckenspuren noch nicht eindeutig geklärt ist, heißt doch nicht daß beim Betreten der Module keine Risse oder Brüche in den Zellen entstehen können... 
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von Weidemann » 09.07.2012, 14:32
einstein0 hat geschrieben:Anlässlich der Einweihung der Fertigungsfabrik von Q-Cells in Malaysia wurde erklärt, die Module seien für Reinigungs- und Servicezwecke auch begehbar,
Weißt du noch, von wem die Aussage stammt mit dem begehbar? Ich glaube kaum, dass man das schriftlich kriegt  Nach meinem Wissensstand ist der Ursprung von Schneckenspuren noch nicht geklärt und solche sind auch auf noch unverbauten Modulen entdeckt worden...
Ein Mitarbeiter eines Herstellers (orosee? wurstyboy?) hat mal genau umgekehrt argumentiert: Dass Module beim Hersteller per EL getestet wurden und nachgewiesenermaßen frei von Mikrorissen waren, aber diese dann mit Mikrorissen als Reklamation zurückkamen... da kann man sich aussuchen, obs am Transport oder am Handling auf der Baustelle liegt, ich vermute eher letzteres.
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von phoenixx2007 » 09.07.2012, 21:34
einstein0 hat geschrieben:Sonnnenklar hat geschrieben:einstein0 hat geschrieben:...aber schliesslich entstehen ja auch "Schneckenspuren" nicht vom drüberlaufen...
hallo einstein0, kannst du bitte darauf näher eingehen? woher ist diese information? warum kann das modulbetreten (wie hier beschrieben und gezeigt) das nicht verursachen? was ist (deiner meinung nach) die ursache für schneckenspuren? danke & grüße, sonnnenklar
Nach meinem Wissensstand ist der Ursprung von Schneckenspuren noch nicht geklärt und solche sind auch auf noch unverbauten Modulen entdeckt worden... Anlässlich der Einweihung der Fertigungsfabrik von Q-Cells in Malaysia wurde erklärt, die Module seien für Reinigungs- und Servicezwecke auch begehbar, worüber ich erstaunt war. Doch die Durchbiegung gerahmter Module betrage weniger als ein Millimeter und schliesslich seien sie auch hagelfest. Ironisch fügte ein Übersetzer hinzu, man gehe hier ja nicht mit Nagelschuhen, sondern laufe barfuss. Andere Länder, andere Sitten. Mir war es allerdings nicht möglich, Module direkt ab Werk zu beziehen. Der Handel laufe ausschliesslich über Deutschland. Wahrscheinlich weil dort zuerst die Datenblätter entwickelt werden mussten 
Manche sollten einfach mal in Diverse Threads hier im Solarforum nachgucken. Nach dem was ich darüber gelesen und gehört habe ist die Ursache geklärt! Es gibt nähmlich mehrere Ursachen für Schneckenspuren. Eine wesentliche ist das diese Typischen Schneckenspuren nur durch Mikrorisse auftreten können  Und es müssen bestimmte Rück- und Einbettungsfolien Verwendung gefunden haben um ganz bestimmte Chemische Reaktionen im Laminat auslösen zu können. Q-Cells hatte mit in 2010 Instalierten Anlagen Schneckenspuren bei Modulen des Typs QC-CO5-4-230. Wann ging dehren Werk in Malaysia in Betrieb Q-Cells beschreibt selber die Ursachen von Schneckenspuren und hat selber ein Testverfahren entwickelt um Komponenten zu erkennen die Schneckenspuren unterstützen. Weiter gibt es Erkenntniße das Schneckenspuren eher von Herstellerursachen zustande kommen als von Transport oder Montage! Darauf Spazieren zu gehen gehört aber doch wohl eher nicht zu Typischer und notwendiger Montagetätichkeit. Weil aber das Schadensbil "Schneckenspuren" nicht nur auf Herstellerfehler dingfest zu machen ist, lehnen fast alle Modulhersteller Garantieansprüche ab! Im grunde reden sich alle darauf hinaus das die Ursache auch vom Transport, Montage oder unsachgemäßer Handhabung (Modulspaziergang) zustand kommen können. Zellen mit Schneckenspuren,also Zellen die Mikrorisse haben können fast normal Funktionieren. Außer ein Zellteil hat keinen Kontakt mehr zum Kontaktfinger, der breiteren Stromsammelschiene auf der Zelle. Diese Zellflächen bringen dann keinen Stromertrag mehr. Das Erscheinungsbild "Schneckenspuren" führt aber nicht selber zwingend zu mindererträgen. Sie sind nur ein Erscheinungsbild von Chemischen Reaktion im Laminat verursacht von eindringendem Wasser durch die Rückseitenfolie oder den Laminatkanten. Tedlarfolie als Rückseitenfolie ist Wasserdicht, die wurde und wird aber aus gründen eines breiteren nutzbaren Lichtspektrums, sowie aus Wettbewerbs- also Preisgründen immer öfter durch anderes ersetzt! Das vornehmlich in Asiatischen Modulen wie es scheind, da Chinas Hersteller in der Zahl am stärksten mit der Sache zu tun haben. Mikrorisse ist eine Sache von der wir noch einiges zu tun bekommen werden. Denn stimmen die Komponenten im Laminat, Rufen sie keine Aufmerksamkeit auf sich weil sich keine Chemischen Folgereaktionen hervorrufen und man wird oft nicht mitbekommen das man Mikrorissanfälliges Zellmaterial am Dach hat Die Veranlagung zu Mikrorisse wird oft schon im Solarsilicium, also im Ingot von den Herstellern veranlagt/verursacht Schöne Grüße: Der Phoenixx PS: Und! Für die, die gerne Schreibfehler finden dürfen diese gerne behalten 
Zuletzt geändert von phoenixx2007 am 09.07.2012, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.
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von Atommafia » 09.07.2012, 21:44
Tach Eurosonne hat geschrieben:
Selbst Fingerabdrücke könne dauerhaft zu lokalen Schädigungen der Glasoberfläche beitragen. Ich habe es schon erlebt, daß bei Verwendung von Hautschutzcremen die Glasoberfläch korrodieren kan, damit ist diese Rauh, lässt weniger Licht hindurch und bildet einen Schmutzfänger. Ein guter Solarteur achtet sogar auf die Wahl der richtigen Arbeitshandschuhe. Erhalten die Arbeitshandschuhe silikonhaltiges Material, hinterlässt man das auf dem Glas. Diese Silikonreste verteilen sich auf dem Glas wie ein Öl. Dadurch verändert man die Oberflächenspannung und erzeugt wiederrum einen geänderten Wasserablauf. Es kommt nicht von allein, das man Solarmodule mit Osmosewasser reinigen sollte. Selbst Haushaltsglasreiniger welche einen sogenannten Perleffekt haben sehe ich als negativ an, den dieser wird oft durch kleinste sich auf der Glasfläche ablegende silikonartige Materialien hervorgerufen.
Und wie geht man mit der Tatsache um, das die Natur draussen kein Reinraum ist ? PV-Reinigungsmittel im Teleshoppingkanal verkaufen  MfG
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von Sonnnenklar » 09.07.2012, 21:46
hallo phoenixx, vielen dank für die zusammenfassung deiner kenntnisse zu schneckenspuren. grüße, sonnnenklar  phoenixx2007 hat geschrieben:Nach dem was ich darüber gelesen und gehört habe ist die Ursache geklärt! Es gibt nähmlich mehrere Ursachen für Schneckenspuren. Eine wesentliche ist das diese Typischen Schneckenspuren nur durch Mikrorisse auftreten können  Und es müssen bestimmte Rück und Einbettungsfolien verwendung gefunden haben um ganz bestimmte Chemische Reaktionen im Laminat auslösen zu können. Q-Cells hatte mit in 2010 Instalierten Anlagen Schneckenspuren bei Modulen des Typs QC-CO5-4-230. Wann ging ihr Werk in Malaysia in Betrieb Q-Cells beschreibt selber die Ursachen von Schneckenspuren und hat selber ein Testverfahren entwickelt um Komponenten zu erkennen die Schneckenspuren unterstützen. Weiter gibt es Erkenntniße das Schneckenspuren eher von Herstellerursachen zustande kommen als von Transport oder Montage! Darauf Spazieren zu gehen gehört aber doch wohl eher nicht zu Typischer und notwendiger Montagetätichkeit. Weil aber das Schadensbil "Schneckenspuren" nicht nur auf Herstellerfehler Dingfest zu machen ist, lehnen fast alle Modulhersteller Garantieansprüche ab! Im grunde reden sich alle darauf hinaus das die Ursache auch vom Transport, Montage oder unsachgemäßer Handhabung (Modulspaziergang). Zellen mit Schneckenspuren,also Zellen die Mikrorisse haben können fast normal Funktionieren. Außer ein Zellteil hat keinen Kontakt mehr zum Kontaktfinger, der breiteren Stromsammelschiene auf der Zelle. Diese Zellflächen bringen dann keinen Stromertrag mehr. Das Erscheinungsbild "Schneckenspuren" führt aber nicht selber zwingend zu Mindererträgen. Sie sind nur ein Erscheinungsbild von Chemischen Reaktion im Laminat verursacht von eindringendem Wasser durch die Rückseitenfolie oder den Laminatkanten. Tedlarfolie als Rückseitenfolie ist Wasserdicht, die wurde und wird aber aus gründen eines breiteren nutzbaren Lichtspektrums, sowie aus Wettbewerbs- also Preisgründen immer öfter durch anderes ersetzt! Das Vornehmlich in Asiatischen Modulen wie es scheind da Chinas Hersteller in der Zahl am stärksten mit der Sache zu tun haben. Mikrorisse ist eine Sache von der wir noch einiges zu tun bekommen werden. Denn stimmen die Komponenten im Laminat, Rufen sie also durch das Erscheinungsbild der Schneckenspuren keine Aufmerksamkeit auf sich, wird man oft nicht mitbekommen das man Mikrorissanfälliges Zellmaterial am Dach hat Die Veranlagung zu Mikrorisse wird oft schon im Solarsilicium, also im Ingot verursacht
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von phoenixx2007 » 09.07.2012, 21:50
Eurosonne hat geschrieben: Selbst Fingerabdrücke...
Ja, manches was hier geschrieben wird ist mir auch ein Rätzel? Obwohl Darum werden wohl auch Kinder oft so arg Geschiempft wenn sie mit ihren Fingern auf den (Fenster)Scheiben herumdappen 
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von phoenixx2007 » 09.07.2012, 21:52
Atommafia hat geschrieben:Tach Eurosonne hat geschrieben:
Selbst Fingerabdrücke könne dauerhaft zu lokalen Schädigungen der Glasoberfläche beitragen. Ich habe es schon erlebt, daß bei Verwendung von Hautschutzcremen die Glasoberfläch korrodieren kan, damit ist diese Rauh, lässt weniger Licht hindurch und bildet einen Schmutzfänger. Ein guter Solarteur achtet sogar auf die Wahl der richtigen Arbeitshandschuhe. Erhalten die Arbeitshandschuhe silikonhaltiges Material, hinterlässt man das auf dem Glas. Diese Silikonreste verteilen sich auf dem Glas wie ein Öl. Dadurch verändert man die Oberflächenspannung und erzeugt wiederrum einen geänderten Wasserablauf. Es kommt nicht von allein, das man Solarmodule mit Osmosewasser reinigen sollte. Selbst Haushaltsglasreiniger welche einen sogenannten Perleffekt haben sehe ich als negativ an, den dieser wird oft durch kleinste sich auf der Glasfläche ablegende silikonartige Materialien hervorgerufen.
Und wie geht man mit der Tatsache um, das die Natur draussen kein Reinraum ist ? PV-Reinigungsmittel im Teleshoppingkanal verkaufen  MfG
Ja, manches was hier geschrieben wird ist mir auch ein Rätzel? Obwohl Darum werden wohl auch Kinder oft so arg Geschimpft wenn sie mit ihren Fingern auf den (Fenster)Scheiben herumdappen Der Phoenixx
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von ransacker » 27.08.2012, 21:40
Hallo zusammen, hier mal ein Selbsttest 78 Kg laufen über ein Modul 185 W. Der Gang über das Modul verlief ganz normal und ohne stampfen. Mein Geld, mein Modul, mein Ertrag, meine Leistungsgarantie..... In meine Augen ein klarer Fall für die Gewährleistung! VORHER: (Fehlerhaftes Modul durch Montage)  NACHHER: (Noch mehr defekte nach betreten)  Leistungsverlust nach mehreren Temperaturzyklen nicht ausgeschlossen. Noch Fragen! Bilder sagen mehr als nur .......
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