Würth Solaranlagen in der Kritik

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

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Beitragvon hein01 » 09.08.2007, 13:42

Helios hat geschrieben:Hallo hein,

ich möchte Dich bitten in Deiner Tonart einen Gang tiefer zu schalten, komme ich neu in eine mir fremde Gesellschaft, halte ich mich auch erstmal zurück und denke vor allem, bevor ich schreibe. ;-)
Du kannst Dir gern Würth auch für 5000 oder mehr Euros auf's Dach schrauben lassen, nur glaub mir, von den inzwischen über 5000 Mitgliedern hier im Forum sind doch ein paar dabei die auch rechnen können und höchstens <1% Würthanlagen sind dabei. Diese Anlagen entstanden allerdings weniger aus Rentabilitätsgründen, als aus Umweltgründen. Nur kann sich soviel Umwelt kaum einer leisten.
Es gilt weiterhin immer noch die Kollektorsche Regel: Der Anlagenpreis darf die 10fach erwartete Einspeisevergütung nicht überschreiten!

Meine Meinung ist auch folgende: wer darauf angewiesen ist steuerliche Aspekte in seine Rentabilitätsanalyse mit einzurechnen oder gar die MwSt. zwischenfinanzieren muss, der sollte es doch lieber lassen. Zumindest gilt dies für Kleinanlagen bis 10kWp.

Wer etwas für die Umwelt tun möchte, auf deutsche Qualität setzt, Rentabilität außen vor lässt, Angst vor hohen Spannungen auf seinem Dach hat, ein rundum Service Paket möchte, mit Verschattungen auf Parallelschaltung setzt, der plane mit Würth, rechne allerdings nicht mit einer Rendite.

Gruß Helios


hallo helios,

tut mir leid, ich wollte keinen zu nahe treten - nur ich dachte, auch als neuling darf man in einem foren seine meinung schreiben!

ich möchte hier auch nicht würth in schutz nehmen oder werbung dafür machen! mir sind tatsachen sehr wichtig und da spielt die firma keine rolle sondern vielmehr das preis - leistungsverhältnis!

helios - ich bin seid 14 jahren selbständig und wenn ich eine rentabilitätsanalyse mache berücksichtige ich alle punkte und nicht nur ausgewählte! - denn sonst mache ich mir doch selbst was vor und habe dann als ergebnis.....................!

übrigens wenn ich die mwst nicht mit finanzieren lasse verschenke ich doch bares geld! meine eigenes geld auf dem konto lasse ich bei den banken für mich arbeiten und bei den zinsen (4,5 - 5%) in der baufinanzierung muss ich doch auf die baufinanzierung zurück greifen! oder sehe ich das falsch?
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Beitragvon hein01 » 09.08.2007, 13:45

hgf hat geschrieben:@Hein: Ich hätte noch gerne eine Liste der marktüblichen Banken, bei denen es 7% Zinsen gibt!

Außerdem: Meines Wissens sind sowohl für Elektro-Smog als auch für Elektro-Verschleiß nicht hohe Spannungen, sondern hohe Ströme verantwortlich!
Beispiel menschlicher Körper: Der kann problemlos einige 100 000 Volt vertragen, aber bei etwas mehr als 30mA ist Exitus!

Gruß, hgf


ok da geb ich dir recht - das hab ich vorhin vertauscht!!!! sorry aber das ergebnis ist das selbe - ich habe elektrosmog auf dem dach oder unterm dach in meiner wohnung
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Beitragvon Zirkon » 09.08.2007, 13:45

hein01 hat geschrieben:übrigens wenn ich die mwst nicht mit finanzieren lasse verschenke ich doch bares geld! meine eigenes geld auf dem konto lasse ich bei den banken für mich arbeiten und bei den zinsen (4,5 - 5%) in der baufinanzierung muss ich doch auf die baufinanzierung zurück greifen! oder sehe ich das falsch?

Die meisten Banken geben Dir nur auf den Nettobetrag Kredit.
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Beitragvon hein01 » 09.08.2007, 13:51

Zirkon hat geschrieben:
hein01 hat geschrieben:übrigens wenn ich die mwst nicht mit finanzieren lasse verschenke ich doch bares geld! meine eigenes geld auf dem konto lasse ich bei den banken für mich arbeiten und bei den zinsen (4,5 - 5%) in der baufinanzierung muss ich doch auf die baufinanzierung zurück greifen! oder sehe ich das falsch?

Die meisten Banken geben Dir nur auf den Nettobetrag Kredit.


es gibt aber auch banken, die bis zu 110% den bruttobetrag finanzieren!! vielleicht sollte man da mal über die grenzen schauen und dann nach deutschen recht bei den banken finanzieren - es gibt genügend davon! mein tip! die holländischen sind da sehr pflegeleicht!! denn in holland (niederlanden) sínd die banken wesendlich grosszügiger bei der kreditvergabe und hängen sich nicht (wie hier in der brd) an basel2 auf!!
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Beitragvon Lucky » 29.08.2007, 07:55

Hallo, die Erfahrung mit den 20% weniger kann ich teilen. Anlage 2003 installiert, in 2005 mit Würth vor Gericht wieder getroffen. Es gab einen Vergleich. Die Anlage wurde von Würth falsch ausgelegt. Die angebotenen Würth-Module, entpuppten sich bei Lieferung als Isofoton mit +/- 10 % Leistungstoleranz.....
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Würth Module

Beitragvon emanuel » 04.09.2007, 11:16

Es sollte aufhorchen lassen, daß - so weit ich als Elektromeister weiß - nur Würth die Parallelverschaltung anbietet. Die Rechnung wird nämlich nicht aufgehen - wie ein renommiertes deutsches Prüfinstitut vorrechnet. Parallelverschaltung bringt eher Minderleistung statt mehr, neben höheren Kosten. Das Thema `Vorteile bei Verschattung` ist nur für Laien interessant. Profis machen sich Gedanken mit Reihenschaltung, und es gibt gute Lösungen damit.
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Re: Würth Module

Beitragvon Helios » 04.09.2007, 13:22

emanuel hat geschrieben:Es sollte aufhorchen lassen, daß - so weit ich als Elektromeister weiß - nur Würth die Parallelverschaltung anbietet. Die Rechnung wird nämlich nicht aufgehen - wie ein renommiertes deutsches Prüfinstitut vorrechnet. Parallelverschaltung bringt eher Minderleistung statt mehr, neben höheren Kosten. Das Thema `Vorteile bei Verschattung` ist nur für Laien interessant. Profis machen sich Gedanken mit Reihenschaltung, und es gibt gute Lösungen damit.
Gruß ans Forum


Hallo emanuel,

könntest Du Deine Aussagen bitte etwas präzisieren, evenuell die Quelle der Untersuchung des Prüfinstituts preisgeben?
An den Lösungen der Profis bezüglich Verschattungen und Reihenschaltung wäre ich auch sehr interessiert.

Gruß und Danke,....Helios
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Beitragvon emanuel » 13.09.2007, 15:08

Hi Helios,
wenn Verschattung erwartet wird, baust du um diese Stelle einen eigenen String bzw WR. Sollte vor Ausschalten des großen Lichtes dann bereits Schatten in die Ecke fallen, betrifft das nur einen String. Der wiederum macht aber die meiste Zeit seine gewinnbringende Arbeit. Diese Anwendung nur nach reiflicher Überlegung anwenden, Schatten sonst generell meiden und die Stelle auf dem Dach frei lassen, unabhängin von Parallel- oder Reihenschaltung. Schatten is nix für PV. Auf den Rechenfehler von Würth hat ein Mitarbeiter des Fraunhofer Institutes hingewiesen.
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richtig

Beitragvon hd311 » 13.09.2007, 16:35

ich kann emanuel nur recht geben

mfg hermann
sonnige Grüsse
die kleine PV:
http://www.sonnenertrag.eu/de/hd-fuerte ... /4990.html
grösser:
http://www.pv-log.com/Anlage/26.php?Day ... &Year=2010
Der Gebildete widerspricht Anderen, der Weise sich selbst.
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Beitragvon Helios » 13.09.2007, 16:54

emanuel hat geschrieben:Hi Helios,
wenn Verschattung erwartet wird, baust du um diese Stelle einen eigenen String bzw WR. Sollte vor Ausschalten des großen Lichtes dann bereits Schatten in die Ecke fallen, betrifft das nur einen String. Der wiederum macht aber die meiste Zeit seine gewinnbringende Arbeit. Diese Anwendung nur nach reiflicher Überlegung anwenden, Schatten sonst generell meiden und die Stelle auf dem Dach frei lassen, unabhängin von Parallel- oder Reihenschaltung. Schatten is nix für PV. Auf den Rechenfehler von Würth hat ein Mitarbeiter des Fraunhofer Institutes hingewiesen.


...danke für de allseits bekannten Informationen emanuel,...einen Link zu dieser Studie oder eine andere Art der Quellenangabe wären nicht schlecht ;-).

Gruß Helios
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