Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

Moderator: Mod-Team

 

4.00 (1 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon phoenixx2007 » 24.11.2011, 17:34

Wer hat sich diese Frage noch nicht gestellt?!
10kwp für's eigene Haus, 100kwp auf den eigenen kleinen Bauernhof oder gar 400kwp auf den großen Gutshof?
Wo sieht man die Grenze?
PVA's Bauen solange die Banken mitmachen!?
Sollte man so z.B. eine nachträgliche Reduzierung der EEG-Vergütung von 5-10% in der eigenen PVA-Kalkulation doch einrechnen?!

Mich würde doch mal Interessieren wie man hier im Solarforum Denkt :D :!:

Der Phoenixx :D
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1210.htmw
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1347.html
leider nur 2 Links einstellbar, weitere PVA's aber im Sonnenertrag unter "sunkraft1/2/3/4/5" zu finden
Benutzeravatar
phoenixx2007
Forumsinventar
Forumsinventar
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 3796
Registriert: 21.07.2007, 11:47
Wohnort: Oberbayern
PV-Anlage [kWp]: 50,41
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon b0012sm » 24.11.2011, 17:47

Hallo Phoenixx,

also ich packe drauf was geht solange die Dächer es erlauben. Allerdings saniere ich keine Dächer, die zwar noch gut sind aber wahrscheinlich keine 30 Jahre mehr halten, um Fotovoltaik raufzupacken.

Für die Finanzierung rechne ich immer 10% von der Ertragprognose des Solateur und die Betriebskosten(Vers., WR Tasusch nach 10 Jahren, Steuerberater, sonstiges) runter. Was am Jahresende dann übrig bleibt wird sondergetilgt.

Gruß Micha
b0012sm
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 248
Registriert: 22.11.2009, 10:11
PV-Anlage [kWp]: 47,06
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon Trashman » 24.11.2011, 19:18

Das habe ich mich vor 3 Monaten auch gefragt. Bis dahin hatte ich ~130kWp mit ~50% finanziertem Anteil.
Ich habe mich jetzt dazu entschieden nur noch mit eigenem Geld weiterzubauen. Daher kommen jetzt nur 15kWp aufs Dach und im April noch einmal 15kWp dazu.
Wobei-wenn ich jetzt noch einmal ein ordentliches Dach angeboten bekäme wüsste ich nicht ob ich nicht doch noch einmal in die Finanzierung gehe. Bin gerade mit einem Bekannten in der Schweiz dabei mich zu informieren. Dort wurde offenbar die KEV-Warteliste abgeschafft und man darf direkt bauen. Einspeisevergütung 46 Rappen, nur Anlagenkosten wahnsinnig hoch-da hilft nur von einer deutschen Firma bauen lassen, dann könnte man vermutlich Kosten von weniger als 2500 Franken realisieren -> nach 5 Jahren bezahlt.
Trashman
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1910
Registriert: 19.04.2006, 18:23
PV-Anlage [kWp]: 146
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon phoenixx2007 » 24.11.2011, 19:35

Danke schon mal für Eure Antworten!
Und!
Ob der großteil der PVA-Betreiber wohl in der lage wäre die Summen was die Anlagen gekostet haben aus Ihren Vermögen und Besitz zusammen zukratzen :?:
Oder wären die Investitionssumen der PVA's in der Regel zu hoch?

Sollte man nicht doch Mittelfristig damit Kalkulieren das Einspeisvergütungen Rückwirkend bis 10% gekürzt werden!
Ich weis, heute noch unvorstellbar aber, ..................!

Der Phoenixx
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1210.htmw
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1347.html
leider nur 2 Links einstellbar, weitere PVA's aber im Sonnenertrag unter "sunkraft1/2/3/4/5" zu finden
Benutzeravatar
phoenixx2007
Forumsinventar
Forumsinventar
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 3796
Registriert: 21.07.2007, 11:47
Wohnort: Oberbayern
PV-Anlage [kWp]: 50,41
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon Kollektor » 24.11.2011, 20:03

PV nur auf Kredit ist grob fahrlässig. Mit 20 bis 30 % Eigenkapital sehe ich das Risiko begrenzt an. Streuen über mehrere Standorte und Hersteller minimiert das Risiko weiter. Unter den Bedingungen wie jetzt würde ich wieder eine PV-Anlage bauen wenn sich was ergeben würde. Eine schnelle Amortisation ist allerdings Pflicht.
Sonnige Grüße
Kollektor
Benutzeravatar
Kollektor
Moderator
 
Beiträge: 4406
Registriert: 31.08.2005, 21:26
Wohnort: Südliche Weinstraße
PV-Anlage [kWp]: 240
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon eggis » 24.11.2011, 20:24

Moin Phoenixx,
phoenixx2007 hat geschrieben:Sollte man nicht doch Mittelfristig damit Kalkulieren das Einspeisvergütungen Rückwirkend bis 10% gekürzt werden!

rechnest du allen ernstes damit, dass 1 Mio Anlagenbetreiber, die mit je einem Angehörigen mE. fast 5% an der Wahlbeteiligung ausmachen, so etwas mit sich machen lassen? Außerdem erfreut sich die PV in der Bevölkerung großer Beliebtheit, da die anderen Formen Wind, Biogas eher als Ärgernis gesehen werden. Scheinbar ist die Bevölkerung auch bereit mehr für eine weniger "sichtbare" Stromerzeugung zu zahlen.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage!!! hier klicken
Benutzeravatar
eggis
Moderator
 
Beiträge: 15174
Registriert: 09.10.2007, 21:30
Wohnort: bei Lübeck
PV-Anlage [kWp]: 6,9
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon Paul Panzer » 24.11.2011, 20:36

Kollektor hat geschrieben:PV nur auf Kredit ist grob fahrlässig. Mit 20 bis 30 % Eigenkapital sehe ich das Risiko begrenzt an. ....

Wo bei meiner Meinung nach Eigenkapital auch durch Eigenleistung erbracht werden kann. :idea:
Benutzeravatar
Paul Panzer
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2417
Registriert: 08.07.2007, 11:06
Wohnort: Land Brandenburg
PV-Anlage [kWp]: 63,48
Info: Berater

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon ghostr888 » 24.11.2011, 20:40

Außerdem erfreut sich die PV in der Bevölkerung großer Beliebtheit


na da haben sie aber eine rosa rote brille auf :mrgreen: .

also hier ist es so.

wer eine anlage auf dem dacht hat freut sich, wer keine gebaut hat, findet kein gutes wort über die pv.
dazu gibt es noch die personen die eine anlage haben weil sie die rendite super finden, aber kein gutes wort am öko strom lassen.
die große beliebtheit hab ich zumindest nicht gefunden.
ghostr888
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 189
Registriert: 06.04.2011, 20:48
PV-Anlage [kWp]: 29
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon GAST » 24.11.2011, 20:50

Hallo,
wie soll der Staat denn durchsetzen das die Einspeisevergütung um 10% gekürzt wird?? Ausser durch eine entsprechende Steuer??
Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dann sehe ich in meinem Bekanntenkreis einige "den Bach runtergehen" die haben damals so viel für ihre Anlagen bezahlt das ich mich frage ob es sich überhaupt rechnen kann...hier am Niederrhein sind ja bekanntlich meist keine Erträge wie in weiten Teilen Süddeutschlands zu erwarten.

Mich würde es zwar treffen, aber selbst bei einem Totalausfall könnte ich den Kredit weiterhin tilgen....das ist auch einer der Grund warum ich nur die eigenen Dächer nutze...zur Not kann man zumindest einen Teil vom Strom selber (oder die Mieter) nutzen.

Wobei ich den Hinweis von eggis sehr gut finde!!
Die Parteien müssen jederzeit damit rechnen das sich die "PV-Truppe" verbündet und eine eigene Partei gründet die sowas zu verhindern weis...vor allem die CSU müsste da massiv um Wählerstimmen fürchten!

Gruß
Jörg
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!
Benutzeravatar
GAST
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2838
Registriert: 05.09.2005, 15:43
Wohnort: Niederrhein
PV-Anlage [kWp]: 8,44
Info: Betreiber

Re: Wieviel kwp PV darf's denn sein?

Beitragvon eggis » 24.11.2011, 20:58

ghostr888 hat geschrieben:
Außerdem erfreut sich die PV in der Bevölkerung großer Beliebtheit


na da haben sie aber eine rosa rote brille auf :mrgreen: .

Die auch! 8) Aber mein Aussage beruht auf folgende Umfrage.
TNS Infratest fragte im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Ergebnisse im Überblick:

94 Prozent halten den Ausbau der erneuerbaren Energien für wichtig oder sehr wichtig.
79 Prozent der Befragten halten den Zuschlag für Ökostrom von 3,5 Cent je Kilowattstunde für angemessen oder sogar für zu niedrig.
Zudem sind laut Umfrage zwei Drittel der Deutschen bereit, Ökostrom-Anlagen in ihrer nahen Umgebung zu akzeptieren.


also hier ist es so.

wer eine anlage auf dem dacht hat freut sich, wer keine gebaut hat, findet kein gutes wort über die pv.

Das ist der den Deutschen so typische Erfolgsneid. Das hat nichts mit "gegen PV" zu tun.
dazu gibt es noch die personen die eine anlage haben weil sie die rendite super finden, aber kein gutes wort am öko strom lassen.
die große beliebtheit hab ich zumindest nicht gefunden.

Sag mir bloß schnell welche Region das ist. :shock: Nicht, dass das ansteckend ist und ich aus Versehen mal dort hin fahre. :roll:

PS: Hier im Norden ist man aus Prinzip gegen alles. Wenn danach schlechter wird, sind immer die Anderen schuld. Das muss man nicht so eng sehen. :lol:
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage!!! hier klicken
Benutzeravatar
eggis
Moderator
 
Beiträge: 15174
Registriert: 09.10.2007, 21:30
Wohnort: bei Lübeck
PV-Anlage [kWp]: 6,9
Info: Betreiber

Nächste

Zurück zu Sonstiges



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste