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von andy12 » 02.01.2012, 16:22
P.Voltologe hat geschrieben:Also die letzten Wortmeldungen legen den Eindruck nahe, dass es sich hier ein Modell einer Verkaufsshow alla Wolldecken, Erdstrahlenableitern und Kochtöpfen zu handeln scheint.
... Davon ist auszugehen! Ich glaube auch nicht, das es sich hierbei um die selbe Firma handelt. Ob der Name allerdings zufällig gleich ist, stelle ich mal in Frage... die offizielle HP von Aton in Niderwerrn ist http://www.aton-ag.de/ und wie man sieht, sieht man nichts.
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von golfina19 » 04.01.2012, 20:31
andy12 hat geschrieben:Hallo,
ich schreibe hier im Auftrag meiner Eltern, die mit der Firma ATON im Prinzip die gleichen Erfahrungen gemacht haben wie Golfina19. Auch sie hatten in 2008 einen Vertrag bei einer Produktpräsentation in einem Hotel unterschrieben und diesen unmittelbar gekündigt. Nun, nach 3 Jahren, sollen sie besagte 25% des Rechnungsbetrages wegen Nichtabnahme bezahlen. Den Rücktritt vom unterschiedenen Vertrag hat ATON nie schriftlich bestätigt und behauptet nun, ein Rücktrittsschreiben wäre nicht eingegangen. Offensichtlich handelt es sich hier um eine Masche der Firma, worauf auch der Zeitpunkt der Mahnungen schließen lässt. 2008 abgeschlossene Verträge wären namlich 2012 verjährt. ATON plant offensichtlich sehr genau...
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Golfina 19 oder auch andere User melden würden, die ähnliche Erfahrung gemacht haben. So könnte evtl. ein Austausch über rechtliche Möglichkeiten gegen solche Machenschaften stattfinden.
Gruß, Andy
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von golfina19 » 04.01.2012, 20:36
Hallo andy12, ich freue mich über die Meldung. Nun sind wir schon drei Getäuschte, Geschädigte, die zum Jahresende aus Coburg einen gelben Brief erhalten haben. Wir sollten uns zusammen tun. Bitte schreibe mir an meine extra eingerichtete mail-Adresse, die ich nach Abschluß der Geschichte ganz schnell wieder löschen werde, um den Ärger zu vergessen. atonag@online.deMit frdl. Grüßen golfina19
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von Laurina » 05.01.2012, 00:29
golfina19 hat geschrieben:Hallo andy12, ich freue mich über die Meldung. Nun sind wir schon drei Getäuschte, Geschädigte, die zum Jahresende aus Coburg einen gelben Brief erhalten haben. Wir sollten uns zusammen tun. Bitte schreibe mir an meine extra eingerichtete mail-Adresse, die ich nach Abschluß der Geschichte ganz schnell wieder löschen werde, um den Ärger zu vergessen. atonag@online.deMit frdl. Grüßen golfina19
Hi, nur Mut, meine Erfahrungen mit einer Betrügerfirma (Bauträger, der sich nur gegründet hat, um Subunternehmer um Ihr Geld und auch noch Kosten für verauslagtes Material zu bringen): Ich war zum Glück nicht der Geschädigte (abgesehen von Bauverzögerungen), aber die wollten, als sie schon fast auf der Flucht waren von mir noch 90.000 DM "Nachforderungen für einen Kalkulationsirrtum" und 29.000 DM für eine Dachdeckerrechnung, die ich inzwischen schon direkt an die Dachdecker bezahlt hatte (natürlich nur die von dieser Firma fairerweise geforderten 21.000 DM). Ich hatte den ganzen Braten ziemlich schnell gerochen, die Mistkäfer mit einer guten Dachlatte vom Hof gejagt, natürlich vorher Anwalt für Baurecht beauftragt (hat sich damals halb totgelacht über die dummdreisten Forderungen der bereits bankrotten Betrüger), der schrieb einen einzigen netten Brief und nie wieder etwas von der Firma ECOHAUS gehört (leider falsch: drei Jahre später hießen die mit praktisch gleichem Prospektmaterial LECOHAUS mit der Freundin als Geschäftsführerin). Trotzdem hatte ich eine gewisse Zeit lang vorsichtshalber immer die stabile Dachlatte bei der Hand...und natürlich schlagkräftige Nachbarn. Ich denke, mit Anwalts Hilfe, besteht kein Grund zur Sorge, von einer abgetauchten Firma noch Forderungen erfüllen zu müssen, aber die Unverschämtheit mancher Betrüger ist für "normale Menschen" schlichtweg nicht vorstellbar. Es ist unbedingt von Vorteil, gegen solches Ungeziefer nicht zu zimperlich sein und Informationen über die Lage der Firma zu beschaffen (völlig abgetaucht, Konkursgericht) und entsprechend zu nutzen. Viel Erfolg - L.
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von Motorboot++ » 09.01.2012, 11:56
"Offensichtlich handelt es sich hier um eine Masche der Firma, worauf auch der Zeitpunkt der Mahnungen schließen lässt. 2008 abgeschlossene Verträge wären namlich 2012 verjährt. ATON plant offensichtlich sehr genau...
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Golfina 19 oder auch andere User melden würden, die ähnliche Erfahrung gemacht haben. So könnte evtl. ein Austausch über rechtliche Möglichkeiten gegen solche Machenschaften stattfinden."
Hallo zusammen,
bin auch ein geschädigter aus 2008, allerdings auf einer verbrauchermesse, der nun einen gerichtlichen mahnbescheid am 30.12.2011 über 25% + Anwaltskosten etc. erhalten hat. die homepage der "sehr werten" fa aton ag ist scheinbar erst seit ein paar tagen nicht mehr präsent. werde dies alles anwaltlich bearbeiten lassen. vielleicht bringt es ja was, wenn sich möglichst viele betrogene finden. werde weiter am ball bleiben. mfg
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von windwassersonne » 09.01.2012, 17:59
Hallo,
auch ich habe 2008 eine Bestellung/Kaufvertrag der Firma Aton AG aus Niederwerrn unterzeichnet, bin 3 Tage später zurückgetreten und habe im November 2011 eine Schadenersatzforderung in Höhe von 25 % des Kaufpreises bekommen! Und am 06.01.12 (ohne Antwort auf meinen Widerspruch) einen Mahnbescheid (inkl. Rechtsanwaltskosten etc.)! Bin ziemlich ratlos und verunsichert...
Werde jetzt mal versuchen golfina19 mit der angegebenen Email-Adresse zu kontaktieren und warten, was passiert.
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von P.Voltologe » 09.01.2012, 18:42
windwassersonne hat geschrieben:Hallo,
auch ich habe 2008 eine Bestellung/Kaufvertrag der Firma Aton AG aus Niederwerrn unterzeichnet, bin 3 Tage später zurückgetreten und habe im November 2011 eine Schadenersatzforderung in Höhe von 25 % des Kaufpreises bekommen! Und am 06.01.12 (ohne Antwort auf meinen Widerspruch) einen Mahnbescheid (inkl. Rechtsanwaltskosten etc.)! Bin ziemlich ratlos und verunsichert...
Werde jetzt mal versuchen golfina19 mit der angegebenen Email-Adresse zu kontaktieren und warten, was passiert.
Wenn es ein gerichtlicher Mahnbescheid ist, bitte nur auf dem Formular widersprechen (meist ein Kästchen ankreuzen) und zurück an das Mahngericht schicken (Kopie noch für sich selbst machen). Nicht soviel begründen oder erklären, einfach widersprechen. Die Argumente auf welcher Anspruchsgrundlage die Forderung gerechtfertigt sein soll, muss die Gegenseite bringen. Wenn die dann etwas erreichen möchten, müssen sie erst einmal eine Klage einreichen und die dafür fälligen Gebühren entrichten. Dann kann man immer noch sehen, wie man sich als Beklagter auf die Argumente einlassen möchte. Mein Verdacht, die testen erst einmal diesen relativ kostengünstigen Weg und scheuen das richtige Gerichtsverfahren, weil inhalltich vom Gericht derzeit eigentlich gar nichts überprüft wird. Sollte es eine Quasi-Mahnung ohne gerichtlichem Hintergrund sein, erst einmal still verhalten und warten wie es wieter geht. Grüße
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von Motorboot++ » 15.01.2012, 17:57
windwassersonne hat geschrieben:Hallo,
auch ich habe 2008 eine Bestellung/Kaufvertrag der Firma Aton AG aus Niederwerrn unterzeichnet, bin 3 Tage später zurückgetreten und habe im November 2011 eine Schadenersatzforderung in Höhe von 25 % des Kaufpreises bekommen! Und am 06.01.12 (ohne Antwort auf meinen Widerspruch) einen Mahnbescheid (inkl. Rechtsanwaltskosten etc.)! Bin ziemlich ratlos und verunsichert...
Werde jetzt mal versuchen golfina19 mit der angegebenen Email-Adresse zu kontaktieren und warten, was passiert.
Hallo windwassersonne, ist der gerichtliche mahnbescheid mit datum vom 06.01.12 (handschriftlich vom briefträger am umschlag eingetragen) bei dir im briefkasten gelandet? wichtig: wie voltologe schon geschrieben hat: kpl. widerssprechen ankreuzen und 2 wochen widerspruchsfrist beachten und umgehend absenden. der kaufvertrag von 2008 ist dann sowieso abgelaufen. 3 jahre gültig bis zum ablauf des kalenderjahres =>> ende 2011 oder war der gerichtliche mahnbescheid und dein Widerspruch schon 2011? mfg
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