Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von ikarus2k » 20.04.2009, 13:55
Moin moin,
ich sitz nun schon zu lange dabei und versuch irgendwie aus der Überschrift besagtes umzurechnen.
Zum Hintergrund: ich hab ein Datenblatt von einem PV Modul, auf dem die Temperaturkoeffizienten in %/°C angegeben sind.
In einer Auslegungssoftware möchte ich nun dieses Modul hinzufügen. Dort muss ich jedoch die Temperaturkoeffizienten in mV/K, bzw. %/K und mA/K angeben.
Ich komm da nicht wirklich weiter beim umrechnen. Und google hat mir auch nicht so richtig geholfen.
Weiß hier jemand Rat?
Gruß, Ikarus2k
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von Querdenker/in » 20.04.2009, 15:14
%/C und %/K ist für deine Rechnung identisch, die prozentuale Abnahme pro Grad Temperaturänderung
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von LuckyLuke87 » 29.12.2010, 20:43
Hi Ikarus2k,
so wie ich das versteh ist folgendes Beispiel dein Problem:
Ein Temperaturkoeffizient alpha_u soll umgerechnet werden. In der Regel bezieht sich dieser auf die Leerlaufspannung U_L(=U_OC) für STC Bedingung. Daher ergibt sich zB. für folgende Werte: U_OC=64V alpha1_u=0,4%/K=0,4%/°C
alpha2_u=U_OC*alpha1_u=64V*0,4%/K=256mV/K
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von Kriegsman » 30.12.2010, 08:42
Hallo Ikarus2k,
Die Leistungsänderung in %/°C direkt umrechnen in mV/K geht nicht!
Die Leistungsänderung ist aufgebaut aus zwei Teile:
erstens Änderung der Spannung (für Si-Zellen etwa -2.2 mV/°C = -2.2 mV/K) zweitens Änderung der Strom (für Si-Zellen etwa +0,1 A/m^2°C = +0,1 A/m^2K)
Also mit steigender Temperatur steigt die Spannung und senkt die Strom. Zusammen führt es dazu dass die Leistungsänderung etwa -0,5%/K ist (also negatief = Leistungssenkung).
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von Farmjanny » 30.12.2010, 09:34
ich frage mich schon seit langem, wie weit kann die Leistung ansteigen, wenn die Temperatur fällt. Wieviel % über Standart-Test-Condition ist machbar und bei welcher Temperatur?
Grüße Farmjanny
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von Cheook » 30.12.2010, 10:02
Also die tiefstmögliche Temperatur liegt etwas unter -270 °C, das ist der physikalische Nullpunkt (die Kelvin-Skala beginnt an diesem Punkt und hat die gleiche Teilung wie die Celsius-Skala).
Allerdings wird der Temperaturkoeffizient nicht über den ganzen Bereich linear sein und die Zusammenstellung der Materialien so niedrige Temperaturen auch nicht aushalten, sodaß ich für Deine Frage praktisch -30 °C, vielleicht -50 °C als Grenzwert annehmen würde. Vermutlich verhindert dann aber schon eine anständige Eisschicht, dass das Licht überhaupt bis zu den Zellen durchkommt... Die Berechnung kannst Du z.B. mit den Zahlen von Kriegsman durchführen.
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von Mühli » 30.12.2010, 10:03
Das würd ich auch gern probieren, wieviel man da rausholen kann. Ist das Temperaturverhalten auch bei sehr niedrigen Temps linear? Aktuell hätten wir hier -16°C und klaren Himmel bei vollem Sonnenschein. Leider liegt Schnee drauf...und der ist so festgefroren, dass es wohl keine gute Idee ist, da dran rumzukratzen. Nö, da bleib ich lieber drin, so wehs auch tut. Wenigstens sind die Thermikkollektoren frei. Die kann man schön abtauen
Gruß
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von eggis » 30.12.2010, 10:22
Vergesst bei euren Überlegungen nach der maximal möglichen Leistung nicht die anderen Variablen. Was nützt es wenn man eine Modultemperatur von 0°C hat die Einstrahlung aber viel kleiner als 1000W/m² ist. Außerdem beträgt im Winter die Airmass nicht 1,5 wie unter STC angegeben. Wikipedia hat geschrieben:Für Berlin beträgt zur Wintersonnenwende mittags der Zenitwinkel 76°; und damit gilt hier AM = 4,13. Für die Sommersonnenwende und bei Sonnenhöchststand beträgt der Zenitwinkel ca. 29°, das entspricht AM = 1,14.
Mühli hat geschrieben:Ist das Temperaturverhalten auch bei sehr niedrigen Temps linear?
Ja!
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von bettina » 30.12.2010, 11:25
hallo Wäre interessant zu Wissen , wieviel ein normales 200 Watt Modul im Weltall bringen kann . Oder haben die getunte ,um die extreme Bedingungen auszuhalten ? mfG bettina
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von eggis » 30.12.2010, 12:26
Moin bettina, bettina hat geschrieben:Wäre interessant zu Wissen , wieviel ein normales 200 Watt Modul im Weltall bringen kann . Oder haben die getunte ,um die extreme Bedingungen auszuhalten ?
vielleicht gibt es ja einen Datenlogger auf der ISS, der die Stromversorgung überwacht. Für einen Link wäre ich sehr dankbar. Soweit mir bekannt ist werden im Weltall keine Silizumhalbleiter (mehr) eingesetzt. Es handelt sich wohl um mehrfach geschichtete CI(G)S-Halbleiter, die die Temperturen besser vertragen.
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