Strangsicherung

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Strangsicherung

Beitragvon igis » 14.11.2007, 19:27

Hallo,
wir wollen eine PV-Anlage mit einem Weschselrichter SMA SMC 8000TL und Modulen von Schott Solar 165Watt bauen.
Am SMC werden 4 Stränge mit je 13 Modulen angeschlossen, Auslegung lt. GenAu von SMA i.Ordnung.( Parallel-Schaltung der Stränge).
Laut Installationsbeschreibung von SMA sollen Maßnahmen zur Vermeidung
von Rückstrom erfolgen.

Wer weiß welcher Sicherungstyp beim Einbau von Strangsicherungen verwendet werden soll
(Gefahr von Lichtbogen).
Die Firma SMA macht auch nach Rückfrage keine eindeutige Aussage.

Gruß Igis
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Beitragvon Xam Ralos » 14.11.2007, 19:48

1) Bei den maximalen zulässigen Rückströmen musst sicher nicht SMA fragen sondern Schott...
2) Egal was du machst es wird so oder so nicht konform sein...
3) Lass jemand ran der sich auskennt....!!
4) Mit Lichtbögen hat das nix zutun....

Lösung.... mit 10A Sicherungen kannst nix falsch machen...
ein SMA 8000TL darfs so oder so nicht einsetzten...
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 14.11.2007, 20:48

Find ich schon lustig,

geben eine Empfehlung raus, anstatt sie direkt in den WR schon einzubauen und dann stecken sie den Kopf in den Sand.
Bei den Strangsicherungen herrscht noch gro0e Verwirrung und Ratlosigkeit .
Angeblich wollen aber jetzt viele Hersteller Strangsicherungen direkt in die neuen größeren Modelle einbauen. SMA müsste deshalb eigentlich schon mehr wissen, jedenfalls deren Entwickler.

Viele Grüße:

Klaus
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Beitragvon Xam Ralos » 14.11.2007, 21:13

bei kleineren Geräten (~4-6kW) macht es keinen Sinn die Sicherungen direkt ins Gerät einzubauen...da meist nur ein oder 2 Strings betrieben werden.... bei kombinationen von 3 strings parallel kanns dan schon brenzlig werden...ich denk da so an Solarmax 6000 mit 3 strings... je nach Module.... die einen haben maximale Rückströme im Bereich vom 2-3 fachen MPP strom... also so zwischen min 10 (Sharp!!!) bis 15-20A.... (Kyocera)

bei grösseren Geräten wie den SMC über 5KWp ist es in der Praxis leider ein oft nicht beachtetes Thema.... das wohl die wenigsten beachten oder kostenmässig nicht beachten wollen!!!! Grossanlagen von 30kWp aufwerts werden sowiso immer mit Generatoranschnlusskästen realisiert....da ist es kein Thema..da alles abgesichert ist...

Die neueren Geräte wie der 8000er von Kaco oder der 20 und 35KWp wechselrichter von Sputnik haben die sicherungen integriert....bei Fronius ig glaub auch....!? sonst Urteil: schwach

Bei den neuen SMA ist es auch kein thema die Sicherungen zu integrieren da die seperate eingänge haben und wenn überhaupt maximal 2 strings pro eingang haben....

alle Fronius IG 60 die mit 4 Strings angeschlossen sind, haben eigentlich ein Problem...das wohl nur selten beachtet wird...

aber um beim Thema zu bleiben... ein 8000er TL geht nicht alleine...aber wenn... sollten mittlere oder flinke sicherungen im Bereich von 10A pro Strang gewählt werden... natürlich mit der passenden DC spannung also 750- 1000V.
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Beitragvon igis » 14.11.2007, 21:16

Bei den neuen SMC 9000 Wechselrichtern im Jahr 2008 bietet SMA als
Option Strangsicherungen an.

Bei Schott Solar sind auf dem Datenblatt keine Angaben über die Rückstrombelastbarkeit des Moduls.
Nach Anfrage bei Schott Solar verwiesen diese mich zum Großhändler,
habe aber noch keine Antwort.
Über den Wert der Sicherung bin ich mir schon im klaren.
Aber über den Typ?
An:Xam Ralos
Warum sollte kein Lichtbogen entstehen (Gleichtstrom, hohe Spannung)?
Zur DC-Freischaltung brauche ich ja auch einen entsprechenden Schalter.

Warum soll ein SMC 8000TL darf eingesetzt werden

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Beitragvon Xam Ralos » 14.11.2007, 21:19

Bei den Strangsicherungen herrscht noch gro0e Verwirrung und Ratlosigkeit .


Ach so ja....

Das Hauptproblem ist, dass die Angaben auf den Datenblättern nur ganz ganz selten gemacht werden....und am Telefon weiss es sowiso niemand so richtig, oder offiziell, oder verbindlich.... aber unter 10A Rückstrom wird wohl nur Dünschicht sein...
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Beitragvon Luke » 14.11.2007, 21:21

Xam Ralos hat geschrieben:
Lösung.... mit 10A Sicherungen kannst nix falsch machen...


......die Module haben einen MPP Strom von ca. 4,6A und einen Kurzschluss-Strom von ca. 5,2A...
...bei 10A Absicherung kannst'e IMHO auch gleich drauf verzichten...

Xam Ralos hat geschrieben:ein SMA 8000TL darfs so oder so nicht einsetzten...

...yepp, wegen der unerlaubten unsymetrischen Einspeisung...

Xam Ralos hat geschrieben:Mit Lichtbögen hat das nix zutun....

...doch, wenn die Sicherungen während des Betriebes gewechselt werden...

Xam Ralos hat geschrieben:Lass jemand ran der sich auskennt....!!

...yepp...hart aber wahr...

Boelckmoeller3 hat geschrieben:geben eine Empfehlung raus, anstatt sie direkt in den WR schon einzubauen und dann stecken sie den Kopf in den Sand.

...ähh.....woher soll SMA denn wissen, welche Module angeschlossen werden...um sie richtig abzusichern... :shock:

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Beitragvon Xam Ralos » 14.11.2007, 21:23

Warum soll ein SMC 8000TL darf eingesetzt werden..


Weil es ein einphasiges Gerät ist, das nur im 3er- Verbund eingesetzt werden darf um einen 3 phasigen Wechselrichter zu simulieren....

Einphasig (Also 230V nicht 3x400V) darfst maximal eine Leistung 4600W +10% einspeisen... der 8000er hat 8000W, damit beinflusst du das Netz zu stark einseitig was nicht zulässig ist...

Warum sollte kein Lichtbogen entstehen (Gleichtstrom, hohe Spannung)?


Warum sollte ein Lichtbogen enstehen?

Ich hoffe nicht das du der Solateur bist?
Zuletzt geändert von Xam Ralos am 14.11.2007, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Xam Ralos » 14.11.2007, 21:25

...doch, wenn die Sicherungen während des Betriebes gewechselt werden...


Hallo...!!!! in Betrieb darfst nicht einmal den Deckel öffnen...

......die Module haben einen MPP Strom von ca. 4,6A und einen Kurzschluss-Strom von ca. 5,2A...
...bei 10A Absicherung kannst'e IMHO auch gleich drauf verzichten..


Sind 4 Strings beim 8000er....
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 14.11.2007, 21:27

Ich denke das ist etwas falsch rüber gekommen, er meinte nicht nur einen 8000 TL, oder ?
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