von Fischkopp » 27.06.2009, 16:10
Hallo Kasperwolfalm,
Es gab mal in der Photon 9/2007 einen großen Steckertest unter dem Titel "Solarstecker - klein aber oho!".
Dort wurden der Amphenol quick mate mit sehr gut (1,4) bewertet.
Dann folgten Lapp Epic Solar (gut (1,8 )); Tyco Solarlok (gut (2,0)); Hirschmann SunCon (gut (2,0)), Lumberg 4730 (gut (2,1)); HIK PV-SC1 (gut (2,1)); ZJRH Cixi Renhe 05-1 (gut (2,3)); Top Solar JYC1-4/PV (gut (2,4))... der Rest befriedigend bis mangelhaft.
Der häufig verwendete MC4-Stecker hat nur ein befriedigend erreicht.
Kriterien bei dem Test waren z.B. Wasserfestigkeit, Übergangwiderstand, Isolationswiderstand, Ausreißwiderstand und auch Montagefreundlichkeit.
Stecker sind zwar eine für die Langliebigkeit kritische Komponente, aber neben dem Preis spielt auch die einfache Handhabbarkeit eine Rolle. Denke bei den meisten Anlagen wird dem Steckertyp der Module gefolgt, die nicht selten MC4 (kompatibel) sind.
Denke der häufigere Fall von Stecker ausbrennen wird wahrscheinlich eine Fehlcrimpung sein, entweder weil der Vorgang nicht so einfach ist oder weil nicht das teuere Original-Werkzeug verwendet wurde.
In einem guten Stecker steckt auch ein bißchen Engineering, was zu hoher elektrischer und mechanischer Sicherheit sowie geringen Verlusten führen soll. Denke mal, dass dort auf den Steckertypen auch Schutzrechte liegen, weshalb nicht unbedingt die beste Konstruktion sich durchsetzt.
Gruß
fischkopp
mit 30x Solara 870TI (170W) & Sunnyboy 5000TL auf Photonenfang