Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
Moderator: Mod-Team
von Steffen2007 » 23.02.2011, 22:28
Hallo Ihr da Draussen,
ich hab da mal ne Frage zur Energiespeicherung.
Ich möchte meinen erzeugten Strom für mich nutzbar machen und damit einen " Pufferspeicher" meiner Heizung aufheizen. Die Erhöhung des Eigenverbrauchs steht dabei mit der Heizkostenersparnis an erster Stelle. Als Pufferspeicher stelle ich mir einen drucklosen unterirdischen Folientank (Speichermedium Wasser) mit ca. 40-50qm Inhalt vor. Er sollte in der ertragreichen Zeit aufgeheizt werden und dann in der Heizperiode angezapft werden. Hat jemand Erfahrungen mit so einem Projekt? Macht so etwas Sinn oder nur viel Arbeit?
Meine Anlage: Module: 27 Stück Solarwatt 220 240Wp Wechselrichter: 2 Stück SMA Sunny Boy 3000TL20 WR1: 1x 13 Module WR2: 2x 7 Module Gesamtleistung 6,48kWp
Steffen
Zuletzt geändert von Steffen2007 am 23.02.2011, 22:52, insgesamt 1-mal geändert.
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von jodl » 23.02.2011, 22:51
Steffen2007 hat geschrieben: Macht so etwas Sinn oder nur viel Arbeit?
das letztere unterirdischer druckloser Folientank, aha also eine Plastiktüte in der 50 cbm (nicht qm) Wasser drinsind, im Garten vergraben Sand drüber, und einen Zaun drumherum daß keiner drauftritt, oder was? wofür glaubst du, hat jemand mal einen Erdtank erfunden, wenn das mit einer Plastiktüte auch funktionieren würde? und das Wasser in der Tüte im Sommer mit Strom aufheizen, bis zum Winter warm halten, und dann damit das Haus beheizen wenn das funktioniert, mit deinen 6,48 kWp, dann hast du ausgesorgt und brauchst nie mehr arbeiten (ist aber sehr unwahrscheinlich)
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von Steffen2007 » 23.02.2011, 23:05
Danke für die Antwort.
Sagen wir es mal so: Beton drumherum, Dämmung rein, Folie rein, Wasser rein, bei Betriebstemperatur verschlossen(w/ Ausdehnung und so). Nennen wir es Erdtank meinetwegen.
Wenn man den ganzen ertragreichen Zeitraum zum Aufheizen nutzt, sollte die Leistung der Anlage doch reichen um eine Speichertemperatur von 80 Grad zu ereichen. 1kg Wasser benötigt für ein Grad Temperaturanstieg 4,18 kJ, entspricht 0,0011611 kW. Laut Adam Ries würde das funktionieren.
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von wieso » 24.02.2011, 00:15
wenn , dann würde ich dei Abwärme (also den Abfall  ) der Module im Erdspeicher speichern und den lieber grösser und die Temperatur nicht unötig hoch (speicher kann ja wirklich nur aus Erde sein mit isolierung ) und im Winter da die wärme rausziehen mit einer Wärmepumpe
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf Irland ;
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von jodl » 24.02.2011, 00:19
ein betonierter und gedämmter Erdtank ist was anderes als ein unterirdischer druckloser Folientank offensichtlich ist deine Idee noch nicht vollständig ausgereift und die Bautechnik scheint auch nicht dein Spezialgebiet zu sein ("Beton drumherum, Dämmung rein, Folie rein, Wasser rein") wie sich der kleine Fritz halt sowas vorstellt... Steffen2007 hat geschrieben:Die Erhöhung des Eigenverbrauchs steht dabei mit der Heizkostenersparnis an erster Stelle.
das erste wirst du damit problemlos erreichen, das zweite eher weniger die Schwierigkeit ist ja nicht, die 80 Grad zu erreichen, sondern sie zu erhalten aber das kannst du dir ja auch problemlos von Adam Ries ausrechnen lassen, wie stark dein Folientank dazu gedämmt sein muß in welcher Form planst du den Folientank? ich mein ja bloß wegen der Schichtung will ja auch alles gut überlegt sein wenn es eine ganze Heizperiode lang herhalten soll
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von PV-Berlin » 24.02.2011, 00:27
Schauen sie mal, was ihnen die kWh Erdgas kostet. Die Heizung brauchen sie sowieso. Selbst wenn ihr Tank 0,0 € kostet 100% WG hätte, null, null Verlust, wäre dieser "Speicher" eines der blödsinnigsten Projekte in 2011.
Was in 2025 sein wird, wird man sehen. Aber der Garten läuft ja nicht weg, also mal Ruhe bewahren.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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von Steffen2007 » 24.02.2011, 01:00
Hallo Ihr da Draussen, ich habe eine Holzheizung und brauche pro Heizperiode 15 rm Holz.(160 qm beheizte Wohnfläche). Ich will mit dieser Idee, wenn sie machbar ist, meine Brennstoffvorräte sparen und den erzeugten Strom nicht einfach nur ins Netz einspeisen, sondern was damit machen.( Die Frage, wann sich was rechnet oder nicht ist mir relativ egal) Wenn die gespeicherte Energie nicht für eine komplette Heizperiode reicht wäre das auch kein Beinbruch aber es wäre eine deutliche Entlastung meiner bisherigen Heizung. Den Tank wollte ich eigentlich aus Beton giessen lassen und innen mit Styrodur dämmen. Die Dicke der Dämmung müsste man wie richtig bemerkt noch ausrechnen. Eine temperaturbeständige Folie verlegen und mittels elektrischen Heizelementen, die über die Multifunktionsrelais der WR gesteuert werden das Speichermedium erwärmen.Die Entnahme würde ich über Wärmetauscher realisieren wollen. Die Decke des Tanks dämmen und den Tank mit der Folie luftdicht verschließen.( ich denke bei annähernder Betriebstemperatur, wegen der Ausdehnung des Wassers bei Erwärmung) Soweit die Idee, die natürlich noch mit Statiker und Baufirma erörtert werden muß. Meine Frage war und ist, hat jemand schon Erfahrung mit Heizungsunterstützung durch PV-Anlagen, gibt es Tips oder Hinweise oder ist es schlicht und ergreifend nicht machbar. Ich bin für jeden gut gemeinten Rat dankbar. 
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von jodl » 24.02.2011, 08:51
natürlich ist es machbar (ohne Rücksicht auf Verluste), aber es ist unsinnig vom Ansatz her braucht man für sowas keinen Pufferspeicher, sondern einen Schichtenspeicher (z. B. http://www.jenni.ch) ohne Schichtung vermischt sich das warme mit dem kalten Wasser, und du hast nur eine Riesenmenge lauwarmes Wasser mit dem du nichts anfangen kannst vielleicht hast du diese Erfahrung mit dem Pufferspeicher deiner Holzheizung auch schon gemacht dazu muß der Speicher am Besten schmal und hoch sein, das spricht schon mal gegen das Betonieren im Erdreich der erste Ansatz bei so einem Konzept ist aber die Reduzierung des Wärmeverbrauchs im Gebäude und die Auslegung der Heiztechnik auf Flächenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen wegen der Verluste macht es auch Sinn, den Speicher im beheizten Gebäude zu haben zum Einlesen in die Grundlagen: http://www.sonnenhaus-institut.de/aber das ist jetzt alles unabhängig von der Idee das Wasser mit PV-Strom zu erhitzen, das sehe ich genauso unsinnig wie PV Berlin, das kannst du in 20 Jahren machen, wenn du keine Vergütung für den Strom mehr bekommst
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von lcmbt » 24.02.2011, 09:09
Hallo,
erstmal find ich immer klasse,wenn man sich Gedanken macht und neue Ideen entwickelt. Mach ich auch immer,muss die aber leider immer wieder verwerfen,weil sie unsinnig sind.
Also ich würde erstmal schnell durchrechnen. Also in 50m³ Wasser kannst du bei einer Aufwärmung auf 90° ca 4000kwh Energie speichern das entspricht etwa 2RM Holz.
Also dein Vorrat aus dem Sommer wird nicht allzu lange halten.
Machstdu dein Wasser auch mit Holz warm, wenn ja würde ich da eventuell auf Brauchwasserwärmepumpe umstellen da lässt sich schon mal sinnvolPV Strom nutzen.
Als Ergänzung könntest du dann noch über die Installation einer Luftwärmepumpe für die Übergangszeit nachdenken, wenn man die vernünftig steuert über Temperatur und Strahlungssensor kommt man mit einem hohen Mass an PV Strom aus.
Gruss Martin
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von solerling » 24.02.2011, 20:09
Halloo Steffen 2007 Mit Holz hast Du die Energie fürs Warmwasser am Besten gespeichert,musst nur trocken lagern dann hast auf längere Zeit wenig Verluste,wogegen bei Deinem Wasserspeicher immer Verluste auftreten,auch wenn Du ihn noch so gut dämmst... Dämme Dein Haus anstatt den "Warmwasserspeicher",und leg Dir wie Martin schon erwähnt hat eine Wärmepumpe ,oder eine Solarthermie für Übergangszeit und Warmwasser zu,dann musst Du nur noch im Winter mit Holz heizen,und sparst dadurch Brennmaterial.. Nur mal eine Idee von mir! Gruß Josef
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