Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
Moderator: Mod-Team
von eifel-solar.de » 26.08.2010, 09:56
Hallo, ich möchte hier noch einmal explizit darauf hinweisen, das nicht jeder (Solar-)Anlagenerrichter ein Solarteur ist. Der Solarteur ist ein, auf europäischer Ebene eingeführter neuer Beruf mit der entsprechenden Ausbildung, Abschlussprüfung und Zertifikat bzw. Urkunde:  Der Begriff selbst ist geschützt. Auch wenn der Solarteur in Deutschland - auf Grund des Handwerksrechts - keinen eigenständiger Beruf, sondern nur eine Zusatzqualifikation darstellt, kann und darf sich auch hier nur der geprüfte Handwerker so bezeichnen. Auch wenn uns eine Einführung in Deutschland als eigenständiges Berufsbild - ggfls. auch mit Meisterzwang - wesentlich besser gefallen hätte, garantiert diese Zusatzqualifikation in 99% aller Fälle für die Einhaltung der gesetzlichen Normen und Richtlinien und bürgt für Qualität in Planung und Ausführung. Es ist nicht einsehbar, das (sich) jeder Anlagenerrichter Solarteur (nennen darf) genannt wird. Ich bitte, in Zukunft zu differenzieren. Andernfalls sehen meine Solarteur-Kollegen und ich uns gezwungen, diesen inflationären Umgang - insbesondere im Zusammenhang mit Negativ-Beispielen aus der Branche - mit der geschützten Bezeichnung ahnden. Mit sonnigen Grüßen Frank (eifel-solar. de)
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von Mr.10.000Volt » 26.08.2010, 11:03
Wer, wenn nicht wir....
wann, wenn nicht jetzt?????
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von eifel-solar.de » 26.08.2010, 12:24
Nein - ist sie nicht. Ich muss mich auch nicht austoben. Im allgemeinen haben wir so viel zu tun, das ich selten Zeit finde, das Forum zu besuchen. Nun, da ich mal Zeit dazu habe, muss ich - insbesondere bei "Warnungen" - feststellen, das grundsätzlich von Solarteuren gesprochen wird.
Übrigens: Deine Polemik empfinde ich als kränkend, ich nenne dich als Betreiber schließlich auch nicht "Sonnengeldgeier"...
Sonnige Grüsse
Frank (eifel-solar.de)
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von Helios » 26.08.2010, 12:41
Hallo,
ich habe den Thread verschoben, da er m.E. im Bereich Warnungen nichts, bzw., nicht unbedingt was zu suchen hat. Bitte beim Thema sachlich bleiben.
Danke und Gruß
Helios
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von Horst4757 » 26.08.2010, 12:56
Hallo Mr.10.000Volt, das "Problem" kann man doch im Forum ganz einfach umschiffen. Wir nennen die Angehörigen der Zunft, "deren Namen man nicht nennen darf"  künftig einfach Soladeure. Da wird dann eifel-solar.de hoffentlich nix dagegen haben. Helios müßte dann allerdings im "Info"-Auswahlfeld (im Persönlichen Bereich/Profil) als Möglichkeit diesen "Ersatztitel" anbieten.
Grüße Horst______________ 5,58 kWp Solara S880TI; SB5000TL-20; 200°/DN 30° 06.08.09-05.08.10: 1.118,5 kWh/kWp; 2010: 1.055,3 kWh/kWp 06.08.10-05.08.11: 1.154,5 kWh/kWp; 2011: 1.235,1 kWh/kWp Solarlog mit Link zu Sonnenertrag
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von solarteur0502 » 26.08.2010, 18:05
Hallo Frank, kann hier dir leider nur mitteilen, das ich auch ohne diesen von dir gezeigten Wisch mich weiter Solarteur nennen werde. Was immer du auch dagegen unternehmen möchtest. Mit freundlichsten Grüßen.........ein Kollege, der schon 1997 beim DGS freiwillig und auch eigene Rechnung seine Kurse absolviert hat . Solarteur !
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von lehmann28 » 26.08.2010, 18:27
Das Problem ist im Grunde schon seit Jahren bekannt, wird aber zur Zeit gutwollend tolleriert. Ich persönlich versuche aber trotzdem den Begriff Solarteur so gut es geht zu vermeiden. Dafür gibt es leider zviele Möchte-gern-PV-Firmen, die man alle nicht mit gutem Gewissen in das Berufsbild "Solarteur" unterbringen kann. Aber was spricht dagegen, den Begriff Solateur (ohne r !) zu verwenden. Ist allgemein üblich und wird vom Solarteur-Zertifizierer voll akzeptiert! Ich habe übrigens kein Solarteur-Zertifikat und werde mir auch so schnell keins zulegen. Wir liefern unseren Kunden auch so gute Arbeit ab. Der Tom 
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von PEE Photovoltaics » 26.08.2010, 20:49
Hallo, Frage an die Runde, ich bin Fachkraft fuer Solartechnik, oeffentlich aber eingetragen als Solarteur, hehe. Soweit ich weiss, sind alle Fort, weiter und Umschulungen (mit Abschlussprufung) mit der Berufskenzeichnung "Fachkraft fuer Solartechnik, gekenntzeichnet!? Was mir dabei aber ins Auge springt, ist das die Bildungsdauer extrem stark schwankt, je nach Bildungseinrichtung und Akademie. Im Westen (bitte nicht schlagen) haben wir stellenweise Bildungszeiten von von 10 Tagen!!!Was lernt man denn in 10 Tagen? Das selbe wie bei Sprachreisen ? http://www.tuev-sued.de/akademie_de/sem ... nik_-_tuevoder 2 Monate: http://www.hwk-dresden.de/Serviceangebo ... fault.aspxIch war damals 8 Monate Vollzeit inkl. Praktikum in der Modulproduktion (bitte keine Kommentare dass die im Osten laenger brauchen) und habe mein Zeugnis "Fachkraft fuer Solartechnik" erworben. Dies hat mich ein haufen Arbeit und Geld gekostet, wird aber gleich gesetzen mit einen Lehrgang der nur 10 Tage geht, da er den selben Namen traegt? Gut mittlerweile hat sich die Bezeichnung geaendert: Operator Solartechnologie http://www.bao-gmbh.de/fileadmin/daten/ ... ologie.pdfJedoch finde ich die Einstufung Solarteur recht ungeeignet. Solarteur ist ein Sammelbegriff fuer alles was mit Photovoltaik und deren Errichtung zu tun hat. Da ich eigentlich ein Planungsbuero bin, und zu 99% im Ausland taetig, und eigentlich kaum noch was mit der eigentlichen handwerklichen Taetigkeit zu tun habe, falle ich aber immer noch unter die Rubrik. Solang es keine Staatliche Ausbildung zu diesen Beruf gibt (verstehe ich immer noch nicht, obwohl die Branche so fort geschritten ist) wird sich so schnell nichts aendern. Ich denke hier muesste mal aufgeraeumt werden. Gruesse Ron
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von PeterQ » 27.08.2010, 08:11
Für mich als Endkunde sagt eine Urkunde über den erfolgreichen Besuch eines Ausbildungskurses wenig darüber aus, ob der Solarteur eine gute Arbeit abgeben wird. Ich habe die unterschiedlichsten Erfahrungen mit verschiedenen Handwerkern, ob nun Meister oder nur Geselle gemacht. Der Titel machts nun nicht gerade. Wie sicher auch einige Beispiele von Montagen hier im Forum belegen. Mir ist ein erfahrener Solarmonteur lieber, der zwar keinen Titel hat, aber vielleicht mit der PV groß geworden ist, als jemand, der nach einem 10 Tages Kurs sagen kann, ich bin Solarteur. Viel wichtiger sind die Referenzen und der Vergleich mit Angeboten anderer. Wer am allerbilligsten ist, hat oft eine Kalkulation, die ein sorgfältiges Arbeiten nicht erlaubt.
Beste Grüße Peter
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von P.Voltologe » 27.08.2010, 08:56
PeterQ hat geschrieben:Für mich als Endkunde sagt eine Urkunde über den erfolgreichen Besuch eines Ausbildungskurses wenig darüber aus, ob der Solarteur eine gute Arbeit abgeben wird. Ich habe die unterschiedlichsten Erfahrungen mit verschiedenen Handwerkern, ob nun Meister oder nur Geselle gemacht. Der Titel machts nun nicht gerade. Wie sicher auch einige Beispiele von Montagen hier im Forum belegen. Mir ist ein erfahrener Solarmonteur lieber, der zwar keinen Titel hat, aber vielleicht mit der PV groß geworden ist, als jemand, der nach einem 10 Tages Kurs sagen kann, ich bin Solarteur. Viel wichtiger sind die Referenzen und der Vergleich mit Angeboten anderer. Wer am allerbilligsten ist, hat oft eine Kalkulation, die ein sorgfältiges Arbeiten nicht erlaubt.
Beste Grüße Peter
Da bist du eine löbliche Ausnahme, denn wie richtig erkannt, es kommt beim Arbeitsergebnis, an dem der Kunde interessiert ist, nur auf die abgelieferte Qualität an und nicht auf den Titel. So die Theorie und die Praxis. Anderseits gibt es aufgrund der Gefährdungsgeneigtheit einiger Arbeiten durchaus sinnvolle Vorschriften, dass bestimmte Arbeiten nur von Fachkräften, die diese Qualifikation auch nachweisen können, ausgeführt werden dürfen. Der Nachweis ist in der Regel der Zettel der eine Bezeichnung (Titel) trägt. Außerdem wenn ein Laie sich eine erste Auswahl treffen muss, bei wem er erstmalig anfragen soll/will, dienen diese Titel sowohl als Oritentierung und Verwirrung zugleich (wenn der Qualifizierungsumfang, Lehrganginhalt und Dauer nicht vergleichbar ist). Deshalb wir werden wohl beides brauchen, Orientierung bevor es richtig losgeht und das geht oft über Titel und wenn man es richtig macht, über Referenzen (zuvor bei anderen abgelieferte Arbeitsergebnisse). Da haben dann durchaus gute Neueinsteiger erst einmal etwas Probleme (fehlende Referenzen) und brauchen einen vergleichbaren Prüfungsnachweis zur Vertrauensbildung. Nur was wir ganz sicher nicht mehr zusätzlich brauchen, sind die Abmahnungsparasiten (was bei manchen Beträgen auch schon durchblinzelte). Wenn einer ernsthaft die Qualität in einem Berufsstand (dem er angehört) hochhalten möchte, kriegt er das besser in den Griff, wenn er selbst sorgfältig gute Referenzen abliefert und seine Missionskraft bei potenziellen Kunden auf die Schulung verlegt, "Wie wähle ich einen vertrauensvollen, kompetenten und leistungsfähigen Lieferanten/Monteur/Installateur aus". Mein Fazit: Titel werden bei Bedarf benötigt, wer sich aber darauf beschränkt seine Titel zu pflegen, der hat die Qualifikation, die der Titel bescheinigen soll, bereits verwirkt. Grüße
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