Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

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Re: Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

Beitragvon smoker59 » 29.01.2012, 00:29

akls hat geschrieben:Bidirektionaler Wechselrichter mit Blei Batterien da diese momentan am günstigsten sind. Diese in einen Container.
Die Kapazität muss nur die Spitzen abdecken. Bezüglich des Preises...wenn ein Netzbetreiber große Mengen kauft, sollte der Preis von 20-23 Cent/kwh geschafft werden.


Wenn sich das für Netzbetreiber lohnen (oder soll ich sagen: Gewinn einspielen) würde, dann gäbe es das schon. Die 4G haben den passenden finanziellen "Background" da wär das kein Problem für die. Aber es ist eben nicht so.
Diese Idee "Bidirektionaler Wechselrichter mit Blei Batterien" zum abfangen der Spitzen (und wiedereinspeisen z.B. nachts) ist m.E. eher was für den einzelnen Anlagenbetreiber um den Eigenverbrauch zu optimieren, nur leider noch viel zu teuer.
mit freundlichem Gruß
smoker59


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Re: Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

Beitragvon wieso » 29.01.2012, 01:01

Wenn sich das für Netzbetreiber lohnen (oder soll ich sagen: Gewinn einspielen) würde, dann gäbe es das schon. Die 4G haben den passenden finanziellen "Background" da wär das kein Problem für die. Aber es ist eben nicht so.


Naja , nichts für ungut ......die lassen halt Ihre alten abgeschrieben Schabracken endlos laufen ......

Ist ja auch nicht unbedingt was verwerfliches ......... Sollte der Bundesbürger vielleicht auch tun und Autos länger fahren ,

Und ein wenig sparen .... und in anders Investieren , dann können die sich Ihren Schabracken Strom irgend wo hin stecken
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Re: Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

Beitragvon smoker59 » 29.01.2012, 01:20

wieso hat geschrieben:Naja , nichts für ungut ......die lassen halt Ihre alten abgeschrieben Schabracken endlos laufen ......
I

Na, das meine ich doch, mit ihren "alten abgeschrieben Schabracken" können sie Geld verdienen, in neue Sachen müssen sie investieren und das tun sie nur, wenn`s fette Gewinne verspricht.
mit freundlichem Gruß
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Re: Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

Beitragvon wieso » 29.01.2012, 02:09

Klar , oder erhöhen die Preise , damit die Rendite passt und die Erneuerbaren sind selbst Schuld daran (so wirds dann heissen oder heisst :roll: )


Batteriespeicher sind nicht unbedingt teuer , teuer sind die Umstände mit der Knebelung der Möglichkeiten
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Re: Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

Beitragvon open source energy » 29.01.2012, 09:55

FrankTorsten hat geschrieben:
open source energy hat geschrieben: Wenn ich hier lese 1.800€ inkl UST für eine 2kWp Anlage, dann finde ich das etwas weltfremd.

.


Ich auch - und deshalb schrieb ich ja auch " 1.800 Euro je kWp" - und habe das dann natürlich auch so in die Rechnung einbezogen :wink:
.


Also ich sagte auch je kWp, denn was viele gerne machen sind Nettopreis mit Bruttopreise zu vergleichen, das macht der BSW auch immer gerne bei der Vergütung und den Strombezugskosten.

Wenn man den Strom selber nutzt, dann ist man doch auch kein Unternehmer mehr oder sehe ich das etwa falsch.

Und vor allem werden Deine Autobatterien nicht länger als ein Jahr halten, da Bleiakkus nicht für viele Zyklen ausgelegt sind. Mit 100kWh wirst Du auch nicht weit kommen. Daher ist es eigentlich egal ob 50 oder 200kWh. Zumal das Speichern über Monate auch kaum machbar ist.
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Re: Solar-Batterien allmählich doch sinnvoll?

Beitragvon open source energy » 29.01.2012, 10:04

Spekulatius hat geschrieben:In Sachen Smart Grid sind wir noch Lichtjahre entfernt. Der Eigenverbrauch ist für den Privatmann ohne Speicher schon wirtschaftlich, und künftig wird man den Einspeisetarif für die Überschüsse schnell senken können. Ich und andere wie CFAR und Cephalotus haben das schon X mal durchgenudelt, wer suchet der findet. Vor allem Du solltest doch wissen dass das Material unter €1000/kWp gefallen ist und die ersten Angebote für 4-5kWp Systeme unter €1700 Netto schon auftauchen, mit Luft nach unten.

Das kommt darauf an ob ich es im privaten Haushalt sehe oder eher bei Großverbrauchern. Es gibt da einfache und schnell etablierbare Möglichkeiten. Kühlhäuser und sorbtionsspeicher. Lichtjahre sehen für mich anders aus.

Lesen hilft. Wenn ich oben schreibe, ich halte nichts von Autarkie weil sie unbezahlbar ist, dann brauchst Du mich auch nicht davon zu überzeugen. Du kannst mit guter Dimensionierung 40-50% Deines Stromverbrauchs mit PV decken, bei einem hohen Eigenverbrauch (inkl. Speicher). Für die restlichen 50-60% zapfst Du Deinen EVU an.

Aber genau das wird das Problem werden. Wir können nicht von anderen ständig verlangen uns im Bedarf zu versorgen und wenn wir selber genug haben brauchen wir nichts. Grundsätzlich wird das schon so gehen, aber dann muss halt irgendein Versorger ein Backup vorhalten das "NUR" im Winter läuft und dann werden wir ja sehen was für kWh Preise da raus kommen. Ob da am Ende unterm Strich was für den einzelnen rum kommt werden wir sehen.
Das ist im Widerspruch zu Deinen Speicherfondbemühungen. Wenn Du die Leistungsspitzen im Netz haben möchtest, um die Kohle zu Ärgern, dann sollten wir auch auf Deine zentralen Speicher verzichten. Ich bin der Meinung wir brauchen Speicher unbedingt, weil wir damit grob überschlagend doppelt so viel PV-Leistung integrieren können wie ohne Speicher. Ob der Speicher jetzt im Privatkeller oder neben dem MS-Trafo steht ist zweitrangig. Ökonomischer wäre neben dem Trafo, nur kann man es dem Privatmann schwer verbieten dass er ihn sich in den Keller stellt.

Nein es ist kein Widerspruch, mir wäre es ja auch "wurscht" ob viele kleine Speicher im Keller stehen oder eine größere Einheit an den 20kV Punkten. Wichtig ist dabei NUR, dass er von außen geregelt wird! Mit eine, 5kWh Speicher wirst Du keine Spitzen aus dem Netz holen. Zudem weiß ich nicht wo Du das her nimmst, dass ich was verbieten will.


Es ist "nicht Dein Ding" dass jemand durch Speicher 10 Ct,/kWh an Netzkosten und Abgaben für sich spart und dafür die Allgemeinheit belastet. Allerdings war es schon "Dein Ding" dass Deine Kunden z.T.40Ct./kWh+ in den letzten Jahren an Vergütung einsteckten, auch auf Kosten der Allgemeinheit. Nicht gerade konsistent. Ich denke, wenn wir die Belastung der Allgemeinheit auf entgangene Netzkosten und Abgaben reduzieren ist es schon ein grosser Schritt weg von den Subventionen.

Ausserdem ist die ethische Frage eher zweitrangig. Dass Leute ihren eigenen PV-Strom erzeugen war immer schon gewünscht, kann man nicht verbieten, und wird kommen. Der Staat / das EVU kann dem nur entgegenwirken indem er die Einspeisung der Überschüsse verbietet oder eine saftige Steuer auf Module verhängt.

Der Spekulatius :mrgreen:


Ja weil, die Leute mit dem sooooo teuren Strom im Netz zu sinkenden Preisen geführt haben, sehe dazu auch den Thread von Hadl über den MOE.

Es ist sehr schade, dass DU es wohl nicht schaffst themenbezogen zu argumentieren. Vielleicht klappt das ja mal irgendwann. Würde mich sehr freuen!
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