Wolkenvertreiber hat geschrieben:Also eigentlich schliesst ein aussergewöhnlich guter April einen guten Frühsommer aus. Durch den warmen April entstehen große Temperaturunterschiede zwischen Meer und Land, da sich das Land viel stärker erwärmt als das Meer. Diese Luftmassenunterschiede sind ideale Bedingungen für die Bildung von Tiefdruckgebieten.
Diese "Wundertiere" mal unbedingt an den DWD vermitteln, die können bisher keine Langzeitprognosen abgeben
http://metportal.dwd.de/bvbw/generator/ ... ersage.pdf
Da ist was dran an dieser Aussage!
Wenn ich jetzt noch das alte H-X Diagramm auskrame und die Sättigungsmenge mit der Lufttemperatur und Luftdruck kombiniere,stelle ich fest,dass eine höhere Landtemperatur mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann im Bezug auf 1m 3.
Würde also bedeuten,dass es die Tiefdruckgebiete fast magisch anzieht
Wie war das dann in den letzten 10 Jahren?
Als wir die schönen Sommer hatten,war da das Frühjahr kalt (April/Mai)?
Zur Siebenschläferregel muss man noch sagen,dass der eigentliche Tag ,wie oben beschrieben ca. 10 Tage später ist und diese Änderung dem gregorianischen Kalender um 1582 zuzuordnen ist.
Auch zählt nicht der einzelne Tag,sondern eine ganze Woche.
Kachelmann würde dazu sagen:Die erste Woche im Juli ist entscheidend für das weitere Wetter in den nächsten 4 Wochen.
Die Bauernregel hat eine Trefferquote von 60 bis 70% ,auch da ist was dran,schliesslich machen die das schon einige hundert Jahre so.
Entscheidend ist der Jetstream (Starkwindband) wie stark es sich entwickelt in einer Höhe von 5 bis 10 km und die Geschwindigkeit von bis zu 30 m/s = über 100 km/h.
Ist es stark genug über den Azoren,dann kann es die Tiefdruckgebiete nach Norden oder nach Süden ablenken,was bedeutet,dass wir kein wechselhaftes sondern stabiles Hochdruckwetter bekommen.
Also schaun mer mal!
Gruss Zentralschmiertechnik