Schuldach ohne äußere Blitzschutzeinrichtung

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Blitzschutz

Beitragvon Zentralschmiertechnik » 17.07.2009, 22:02

lehmann28 hat geschrieben:
mwanton hat geschrieben:Danke für Eure Antworten. Wenn ich es jetzt richtig verstehe, kann ein geerdetes Blechdach hinreichenden äußeren Blitzschutz für ein öffentliches Gebäude wie eine Schule darstellen. Ich werde das nochmal mit dem technischen Gebäudemanagement der Stadt besprechen und mir eine Bestätigung geben lassen, daß keine weiteren Blitzschutzmaßnahmen gefordert und geplant sind....

....Für die geplante PV Anlage selber will ich keinen Blitzschutz realisieren, das Risiko eines Einschlags hier im Norden ist im Vergleich zu Süddeutschland vergleichsweise niedrig und meine Versicherung (bislang) auch nicht danach.



Aber wenn wir mal ehrlich sind. Auf das Dach passen locker 30kWp drauf. Da werden doch wohl noch ein paar hundert bis tausend Euro übrig sein, um das Blitzschutzkonzept zu erhalten und einer Menge Ärger aus dem Weg zu gehen. Oder?

Der Tom 8)



Ähhh Tom,

ein paar Hundert bis Tausend Euro um das BSK aufrecht zu erhalten.

Wieviel Ableiter bzw.Fangeinrichtungen sind denn da vorgesehen :shock:

Zum Vergleich: Meine Anlage 36 kwp wurde mit Oberleitungen und Ableitungen Alu 69,1 m,Multiklemme fvz. 19 Stck.,Blechanschluss fvz. 122 Stck. und der dazugehörigen Montagezeit (14 Std.) mit 1685 € netto berechnet.

Und Fangeinrichtungen sind da gar nicht dabei!

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Re: Blitzschutz

Beitragvon lehmann28 » 17.07.2009, 22:59

Zentralschmiertechnik hat geschrieben:...ein paar Hundert bis Tausend Euro um das BSK aufrecht zu erhalten.

Wieviel Ableiter bzw.Fangeinrichtungen sind denn da vorgesehen :shock:

Zum Vergleich: Meine Anlage 36 kwp wurde mit Oberleitungen und Ableitungen Alu 69,1 m,Multiklemme fvz. 19 Stck.,Blechanschluss fvz. 122 Stck. und der dazugehörigen Montagezeit (14 Std.) mit 1685 € netto berechnet.

Und Fangeinrichtungen sind da gar nicht dabei!


Ich glaube die Diskussion brauchen wir hier nicht weiterführen. Die 1685,-€ hättest Du Dir komplett sparen können!

Der Tom 8)
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Beitragvon Zentralschmiertechnik » 18.07.2009, 17:39

pv-buero hat geschrieben:@dieter1969
mich würde mal interessieren, wie man auf einem Blechdach eine Fangeinrichtung so anbringt, dass das Blech selbst in den Schutzraum kommt ? Wie soll man denn da 60 oder gar 80 cm Abstand organisieren um Überschläge zu vermeiden?
Mal ganz davon abgesehen ist es ohnehin äußerst umstritten ob es wirklich sinnvoll ist die Anlage in den Schutzraum zu verlegen und eventuell einen Überschlag zu riskieren oder sie von vornherein niederohmig an den Blitzschutz anzubinden. Beim ISET in Kassel wurden dazu im Hochspannungslabor mal Versuche gemacht mit eindeutigen Ergebnissen, dass niederohmiges anbinden weniger Schaden anrichtet. (So wurde es mir zumindest vom Leiter des Instituts erzählt...)


Bei mir wurden die Modulkonstruktionen komplett in das bestehende BSK eingebunden und das über ettliche Ableitungen an die bestehenden Fundamenterder angebunden.

Dadurch wird ermöglicht,dass man Niederohmig ableiten kann.
Dies wurde mit einem Protokoll des Blitzschutzbauers bestätigt,dass mit 0,2 Ohm abgeleitet worden ist.

Für Fangeinrichtungen ist kein Platz vorhanden bzw. nur unter sehr erschwerten Umständen.

Auch sind die Kosten in die Wirtschaftlichkeit zu fassen ,was bei mir mit ca. 2200€ für 36 kwp zu buche schlägt.

Damit habe ich das bestehende BSK nicht verletzt bei Übersprüngen durch den Blitz.

Auch die Stadtverwaltung/Kommune als Eigentümer hat das als in Ordnung befunden.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit,die ich hier im Forum auch schon gelesen habe,über die Möglichkeit ein abgeschirmtes Kabel zu verwenden in ausreichendem Querschnitt,dass in der Schweiz in deren VDE Normen festgeschrieben ist.

Ach so über die Folgen von Donner hat man noch gar nichts geschrieben,
Ich habe Bilder gesehen,wenn der Blitz einschlägt ohne grossen Blitzschaden,dafür aber der Donner,der teilweise Dachgebälk und Ziegel zerstört hat.

Hier hilft dann auch keine Fangeinrichtung! :?


Gruss Zentralschmiertechnik
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