Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von ptfe » 18.06.2011, 12:22
Ich hatte es schon mal in einem anderen, aber ähnlichen Thread gepostet: Wers ganz genau wissen will, was er wann auf welcher Phase verbraucht, sollte sich einen Wirkstromzähler wie z.B. den Finder 7E.46.8.400.0012 http://www.findernet.com/comuni/pdf/S7EDE.pdf in seinen Zählerschrank einbauen lassen. Kommt bei mir nächste Woche dran - und dann bin ich mal echt gespannt, was in Punkto Eigenverbrauch wirklich sinnvoll machbar ist.
cu ptfe
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von Mühli » 18.06.2011, 12:27
Wann der Verbrauch anfällt ist ja interessant, aber nicht auf welcher Phase. Ich hab nen saldierenden Zähler und mir ist das sowas von egal... Mir reicht die Anzeige der aktuellen Leistung, den Rest kann man folgern oder sowieso nicht planen. Verrückt machen würd ich mich deswegen jetzt nicht
Gruß
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von eggis » 28.11.2011, 19:06
Moin obax27 und Willkommen!
Mit deiner PVA wirst du ohne Optimierung mit Speichern auf jeden Fall unter 30% EV bleiben. Das ist aber unwichtig, da nur der EV höher vergütet wird, der über 30% liegt. Bei 31% sind es so nur 1%. Es kann nur der Strom selbst verbraucht werden, der zur selben Zeit auch erzeugt wird. EV errechnet sich aus erzeugtem Strom abzüglich eingespeisten Strom.Auf alle Fälle wirst du mit deiner Anlage einen Großteil deines Strom selber erzeugen können und so deinen Strombezug mindern.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von auchdabei » 28.11.2011, 19:10
Beim Stöbern im Forum bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß reine Renditerechner sicherlich eher zur Volleinspeisung tendieren, da der Mehrgewinn, bei einer Einfamilienhaus- Dachanlage mit Eigenverbrauchsregelung, im Moment, wohl sehr übersichtlich ausfallen wird. In Zukunft, glaube ich, wird sich der Eigenverbrauch besser rechnen. Für mich war ausschlaggebend für den Eigenverbrauch das gute Gefühl, unsere Stromfresser mit selbstproduziertem Strom betreiben zu können. In der kurzen Zeit, in der unsere Anlage jetzt erst läuft, haben wir uns schon angewöhnt, erstmal zu checken, was auf dem Dach los ist, und dann erst die Spül- oder Waschmaschine einzuschalten. Die Wäsche wird aber auch weiterhin luftgetrocknet Michael
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von kpr » 28.11.2011, 19:33
@obax27
Ein niedriger EV-Anteil macht aus einer guten Anlage keine schlechte; Und umgekerht wird mit einem hohen EV-Anteil aus einer schlechten Anlage keine gute. Es gibt m.e. keine Möglichkeit zur Schätzung, die wirklich werterhellend und auch noch wirtschaftlich wäre. Bezogen auf die zu erzielende Vergütung wird die Problematik überschätzt. Interessanter find ich die Frage a) wieviel RestBEZUG habe ich danach noch b) und was kostet der BEZUG in der Zukunft - bzw. musst Du den EVU wechseln, wenn Du zum Direktverbrauch optierst. Wenn plötzlich ein Restbezug von 4.000 kWh um 2 Cent teurer wird... dann sind das auf 1.000 kWh EV immerhin 8 Cent pro kWH. Klassischer Schuss in beide Kniescheiben.
Unter Wirtschaftlichkeitsaspekten sollte man den EV gründlich durchrechnen. Eine ganz brauchbare Variante kann es sein, erstmal mit Volleinspeisung zu starten. Wenn "jetzt" noch in 2011 bei Dir ist.. dann könnte ein Umbau auf Überschusseinspeisung schon im Sep / Oct 2012 sinnvoll sein.
Beim nachrechnen würde ich wie folgt vorgehen a) Als erstes mal checken, was der BEZUGSstrom demnächst kostet b) Mit dem Bezugsstrum und allen übrigen Werten in das Tool im Downloadbereich einsteigen ==> dann sind auch mal umsatzsteuerlichen Effekte sowie die ertragsteuerliche Sachentnahme berücksichtigt. ==> Schon an der Stelle könnte klar werden, dass es eher um Porto als um Geld geht. c) Der EV-Variante sind dann noch die Kosten aus evtl. steigendem Bezugsstronmpreis (siehe oben) zu belasten Last not least d) Steuerlich kriegt man EV und die Sonder-AfA nicht unter einen Hut. Und da könnte es dann tatsächlich um ein paar Euro gehen. Je nach persönlicher Einkommenssituation.
Vielfach ist eine temporäre Volleinspeisung (für das Jahr der Inbetriebnahme und bis in den Spätherbst des Folgejahres) das Mittel der Wahl.
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von obax27 » 04.12.2011, 11:56
Ich bedanke mich bei allen für ihre Ratschläge. Wir haben uns nun erst mal für die Volleinspeisung entschieden. Man kann das ja mit dem Eigenverbrauch jederzeit ändern. Ich denke mal das sich das erst richtig lohnt wenn wir den Strom teurer einkaufen müssen als das was wir erhalten. Sonnige Grüße obax27
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von PeaG » 08.12.2011, 11:52
Hab mich bei meiner 12kw/p Anlage jetzt auch für Volleinspeisung entschieden. Verbrauchen im Jahr so 3500kw. Komme laut diversen Berrechnungen auf 15-18% EV. Dumm nur das der spätere Umbau und einsetzten des Zähler wohl wieder ~200€ verschlingen wird. •Netzbetreiber 100€ •Elektrofirma 100€
Eventl. Kann man das mit einer Erweiterung (Speicherlösung) verbinden.
Edit: Seh ich das richtig, das ich bei der EV-Regelung an den ortsansässigen Netzbetreiber gebunden bin? D.h ich erhalte meinen Strom auch von diesem und nicht wie bisher von einem billigerem Anbieter?
Danke
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von kpr » 08.12.2011, 12:38
Nein. Das siehst Du nicht richtig.
Alles was mit der PV zu tun hat (Volleinspeisung, Überschusseinspeisung, Lieferung eingespeisten Stromes; Rücklieferung selbst verbrauchten Stromes) passiert zwischen Dir und dem VNB.
Der Bezugsstrom ist davon zunächst einmal völlig unabhängig.
Als "Anknüpfungspunkt" kommt lediglich in Betracht, dass bestimmte EVU keine Kunden beliefern, die sich für die Überschusseinspeisung entschieden haben. Dann muss halt ein anderer EVU gewählt werden. Das hier dann nur noch der Grundversorger in Betracht kommt, ist eher unwahrscheinlich.
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von FBonNET » 12.12.2011, 11:50
Servus,
unser Stromversorger hatte z.B. gar kein Problem mit EV, bei telefonischer Nachfrage, wurde uns sogar ein billiger Tarif angeboten, wenn wir unseren Stromvertrag und Gasbelieferungsvertrag zusammenfassen. Haben wir dann auch angenommen, sind zwar nur 0,5 Cent weniger pro kWh jeweils, aber Kleinvieh macht auch Mist. Gab dieses Jahr bei der Abrechnung auch keine Nachfragen, 2009/10 3100kWh bezogen, 2010/11 nur noch 1600kWh.
wenn nicht wir, wer dann?
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