Reinigung der Anlage, was soll sie können.

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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Wolfsolar » 16.01.2012, 20:55

Hallo...

JayM hat geschrieben,
Die Profis fahren hiermit drüber :D :shock: :D
http://www.agrarhandel-stark.de/mediac/ ... 144220.jpg

Der war gut, Jochen! :D

Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Mühli » 16.01.2012, 20:59

Sonnengeld, ich hab keine Antwort auf deine Fragen, ich weiß es nicht.

Dafür bist du ja ein Hersteller, dazu gehört Entwicklung, Forschung und unter Umständen auch mal ein Schaden/Misserfolg.
Ob dir der Hersteller deiner Module nachweisen kann, dass du sie durch Reinigen zerstört hast, weiß ich nicht.

Gruß
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Sonnengeld » 23.01.2012, 16:00

Hallo Mühli,

ja das tue ich gerade, probieren, probieren.....

Jetzt habe ich auch die Bürsten gekauft, die ich für richtig halte. Der Besatz ist sehr weich.

Wenn ich mir den PV Spin anschaue, hat der zu harte Borsten und der Anpressdruck ist viel zu hoch.

Meine Maschine arbeitet weicher und viel kontrollierter. Daher kann meine Bürste das Modul nicht beschädigen.

Ich mache gerade Versuche mit dem Antrieb bezüglich Druck und Geschwindigkeit und einer kontrollieren Wasserzuführung


Gruß

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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Wolfsolar » 26.02.2012, 22:28

Hallo...

Ich habe nichts gegen Modulreinigung bei stark verschmutzten Anlagen durch, industrielle oder landwirtschaftliche Stäube oder irgend welche andere Ablagerungen.

Ich selbst, lebe auf einem ländlichen Dorf, mit einem Tagebau vor der Haustür, in dem fast jeden Tag gesprengt wird. Hier wird vorwiegend Grauwacke für den Straßenbau abgebaut. Auch hier entstehen Stäube, die durch die LKWs und der Sprengung entstehen, die sich mehr oder weniger auf den Modulen absetzen

Auch gibt es bei uns jedes Jahr Pollenflug, wo die Module mit einer gelben Schich überzogen werden.

Ich habe meine Module in den zwei Jahren Bestand, noch nie gereinigt. Das habe ich bis jetzt, immer den Regen und den Schnee überlassen, und das mit einem sehr guten Ergebnis, denn...

Ich habe Vorgestern den Küchenpapierwischtest gemacht, indem ich das Küchenpapier mehrmals über ein Modul gerieben habe und hier das Ergebnis. Ich wollte es selbst nicht glauben, KEINE LÜGE! :shock:

Ich werde niemals Geld für eine Reinigung durch eine Firma ausgeben, das habe ich durch die Natur, gratis. :D

Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Sonnengeld » 28.02.2012, 08:53

Hallo Wolfsolar,

natürlich soll von mir niemand mit irgendwelcher Panikmacherei zu einer Reinigung überredet werden. Ich denke hauptsächlich an die Landwirte, deren Module durch starke Verunreinigungen wie bei meiner eignenen Anlage geschen, Leistungseinbußen haben. Der Staub ist deutlich sichtbar, auch ohne Wischtest, und der Regen schafft es nicht, diesen Staub abzuwaschen.

Ich betreibe das Ganze eingetlich nur als Hobby, bzw. so umfangreich, dass meine eigenen Kosten wieder eingespielt werden.

Gruß


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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Mr.10.000Volt » 28.02.2012, 09:35

Ich bin schon am Frühjahrsputz :D

Auch wenn es angenhmere Arbeiten gibt, erziehle ich bei der Reinigung meiner Anlagen einen Spitzenstundenlohn.
Durch interenen Vergeleich bringen die einzelnen Modulfelder deutliche 12-15 % Mehrertrag, unmittelbar nach der Reinigung, bei einem Reinigungesintervall von 12 Monaten.
Da ich von einer kontinuierlichen Verschmutzung ausgehe, erwarte ich im Schnitt also etwa 7 % Mehrertrag.

10 kWp Reinigung/h, 950 kWh Jahresertrag x 7 % = 665 kWh x 0,57ct = 379 € - 20€ Kosten ergibt einen Stundenlohn von

- 360€ 8) bei der Anlage aus 2004
- 265 € bei der Anlage aus 2009
- 229 € bei der Anlage aus 2010

und 162 € bei der Anlage aus 2011
Wer, wenn nicht wir....

wann, wenn nicht jetzt?????
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon H2O Wasseraufbereitung » 03.03.2012, 17:32

Hallo all,
die Systeme nehmen langsam Form an. Die letzten Praxistests sind abgeschlossen.
Es wird 4 unterschiedliche Systeme geben.

Mit 1 Flasche a 25 Liter Harz ( abhängig von der örtlichen Wasserhärte, mehr Harzmege, mehr Kapazität also Literleistung )
25m Schlauchlänge ( Boosterpumpe optional )

mit 2 Flaschen a 25 Liter ( 50l ) Harz, 25m Schlauchlänge ( Boosterpumpe optional )

mit 1 Flasche a 25 Liter mit integrierter Pumpe ( für lange Telekospstangen, große Höhen )

mit 2 Flaschen a 25 Liter ( 50l ) mit integrierter Pumpe ( für lange Telekospstangen, große Höhen )

kombinierbar mit wasserführenden Teleskopstangen bis max. 23m Länge von den Herstellern IONIC, Unger, Lewi, Qleen

Versuche mal ein Bild mit hoch zu laden.
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon H2O Wasseraufbereitung » 05.03.2012, 18:19

Update.
Preise stehen noch nicht ganz fest ( bin noch am Kalkulieren ).

Sicher ist aber das es unter 1000€ losgeht incl. einer 8m langen wasserführenden Teleskopstange.
Damit liege ich weit unter den derzeit gängigen Systemen dieser Art.

Wer noch jemand mehr Infos braucht und nicht öffentlich Posten möchte, schickt mir einfach eine PN und ich versuche alle Fragen zu beantworten.

MfG, H2O Wasseraufbereitung
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon solachab » 26.03.2012, 10:41

Hallo,

wie ist das dann eigentlich mit dem Harz - das ist ja Verbrauchsmaterial oder - mit welchen Kosten/Wechselfrequenz muss man da rechnen?
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Re: Reinigung der Anlage, was soll sie können.

Beitragvon Mr.10.000Volt » 26.03.2012, 12:18

Das Harz wird nicht verbraucht, es muß lediglich in gewissen Abständen "regeneriert" werden.
Im Prinzip kann man das mit einer Salzlösung selbst machen. Ich arbeite mit Tauschflaschen vom Hersteller.
Bei extrem hartem Wasser reicht eine Flasche (die genauso aussehn wie die Teile auf den Bildern) etwa zur Reinigung von etwa 200 kW, bei Kosten von etwa 100 €.

Bei einigermassen weichem Wasser kann man aber auch 500 oder mehr kW Modulfläche mit einer Flasche reinigen.
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