Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von gomen17 » 16.02.2012, 21:29
Hallo, bitte nicht lachen, aber ich hab da mal eine Frage... Wäre es möglich PV Anlagen zu bauen und den produzierten Strom ohne Förderung zu verkaufen? Wenn ja, wie ginge das technisch, rechtlich etc.pp 10 Leute aus unserem Dorf planen jeweils Anlagen von 8 - 90 KWp zu bauen, werden ca. 450 KWp. Ideen und Lösungen? lg Gomen
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von open source energy » 16.02.2012, 22:09
Das ginge grundsätzlich schon, wenn dem Dorf das Verteilernetz gehört und den Zugang zu diesem Netz gestattet.
Das "Problem" liegt daran, was man mit ev. anfallenden Über / Unterkapazitäten anfängt. Die Art der Zählung wird auch spannend.
Bin sehr an diese Thema interessiert!
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von JayM » 16.02.2012, 22:21
Hallo gomen17, erstmal viel Gück mit diesem PV 2.0 Projekt. Die Antwort hat wahrscheinlich im Moment keiner (ausser Ihr macht einen auf EWS und übernehmt das ganze Netz). Hier ist eine Anregung aus dem BHKW Bereich. http://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/geu_dateien/Abrechnungsvarianten-Text-BWK_7-8-2010.pdf Da werden Abrechnungsvarianten für Mehrfamilienhäuser besprochen. Wenn man zwischen den verschiedenen Häusern eigene Kabel legt sollte es möglich sein diese Prinzipien auch auf mehrere EFH anzuwenden. Für das EVU sieht das ganze dann aus wie ein großes Haus mit mehreren PV Anlagen. Nach EEG ist der Eigenverbrauch in unmittelbarer räumlicher Nähe OK, solange der Strom nicht durch ein öffentliches Netz fließt. In den MFH Abrechnungsvarianten fließt auch der Netzstrom durch diese Leitungen. Ob das legal ist, weiß ich nicht. Aber es wäre mal ein Ansatz zum anfangen. Gruß Jochen
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von gomen17 » 16.02.2012, 23:15
seien wir doch mal ehrlich, WENN es immer weniger Förderung gibt, bzw. diese irgendwann mal wegfällt, MUSS es ja etwas geben um diese Zukunftstechnologie aufrecht zu erhalten und zu können. Ich stelle mir da so vor, ein Dorf, Landkreis, oder sonstige PV Anlagenbetreiber ( auch weit auseinander ) rotten sich zusammen, zahlen Netzentgelte ( das muss Gerichtlich beschlossen werden ) und verkaufen im Verbund an: naja muss noch geklärt werden Ich errinere mich an das Monopol der Telekom, die hat erst nicht gewollt das Ihre Netze benutzt werden, dann horende Durchleitungsgebühren genommen und schlussendlich wurde Sie vom Staat verdonnert Ihr Netz gegen MAX X zur Verfügung zu stellen.... Das MUSS kommen wenn die Förderung wegfällt... Finde die Thematik wirklich spannend...
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von dridders » 17.02.2012, 10:06
Och, prinzipiell wirst du gegen entsprechende Durchleitungsentgelte auch jetzt schon deinen Strom beliebig verkaufen koennen. Nur nicht an Privatpersonen, sondern an Energieversorger. Eine Privatperson hat schliesslich den Anspruch 24/7 mit der Menge beliefert zu werden die sie gerade moechte, und diese Menge musst du in dem Moment (und nicht irgendwann anders) zur Verfuegung stellen. Das bedeutet das du die ganze Nacht ueber z.B. selbst Strom einkaufen und an deinen Kunden weiter verkaufen muesstest. Oder dein Kunde braeuchte 2 Lieferanten... da wird nur der 2. Lieferant im Leben kein Interesse dran haben, da es fuer ihn dann voellig unvorhersehbar ist was er wann zur Verfuegung stellen muss.
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von gomen17 » 17.02.2012, 21:27
dridders hat geschrieben:Och, prinzipiell wirst du gegen entsprechende Durchleitungsentgelte auch jetzt schon deinen Strom beliebig verkaufen koennen. Nur nicht an Privatpersonen, sondern an Energieversorger. Eine Privatperson hat schliesslich den Anspruch 24/7 mit der Menge beliefert zu werden die sie gerade moechte, und diese Menge musst du in dem Moment (und nicht irgendwann anders) zur Verfuegung stellen. Das bedeutet das du die ganze Nacht ueber z.B. selbst Strom einkaufen und an deinen Kunden weiter verkaufen muesstest. Oder dein Kunde braeuchte 2 Lieferanten... da wird nur der 2. Lieferant im Leben kein Interesse dran haben, da es fuer ihn dann voellig unvorhersehbar ist was er wann zur Verfuegung stellen muss.
Ja genau...das sind Gesetze die geändert werden müssen....hat die Telekom auch zu spüren bekommen....
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von dridders » 17.02.2012, 21:39
und welche Gesetze sollen das sein? Durchleitungsgebühren sind jetzt bereits reguliert und festgelegt, gar kein Problem. Möchtest du die Versorgungssicherheit abschaffen, damit deine Stromkunden dann abgeschaltet werden wenn deine PV nicht genug liefert? Dann viel Erfolg beim Kunden finden.
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von gomen17 » 18.02.2012, 10:09
Genau ich möchte etwas geändert haben und zwar wie folgt: A) PV Betreiber dürfen sich zusammen tun und den Strom an Privat oder Unternehmen verkaufen! Im Verbund, im Konsortium, aus allen Bereichen etc.pp. Ähnlich wie ein Unternehmen das mehrere Filialen in Deutschland hat. B) Die EVU´s müssen die Versorgungsicherheit aufrecht erhalten, sprich wenn PV nicht liefert einspringen! Ja dazu müssen die in diesem Fall gesetzlich verpflichtet werden! Jaja ich weiss viele Forderungen, aber wäre, wenn technich umsetzbar und gerichtlich verankert, zumindest eine Idee. 
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von kalle bond » 18.02.2012, 10:56
Hallo gomen,
was wäre denn euer Angebot, was soll eine kWh bei euch kosten?
Grüße Kalle Bond
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von dridders » 18.02.2012, 11:15
an a) hindert dich keiner. und b) zu verlangen ist dreist. Mit welchem Recht willst du jemand anders zwingen deine Drecksarbeit zu erledigen, nämlich sich drum zu kümmern deine Lücken zu erkennen und zu füllen? Du willst hier als Unternehmer handeln, dann benimm dich auch so. Bau dir entsprechende Speicherkapazitäten auf, oder kauf den Strom zu. Hast du da drauf keine Lust, dann verkauf ihn halt auf einfachem Weg für etwa 5ct/kWh an den Netzbetreiber. An der Börse wirst du mit ungespeichertem Solarstrom vermutlich noch weniger dafür bekommen.
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